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27. Oktober 2021

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- Die Steiermark geht mit strengeren Regeln voran - Erste Wasserschutzgemeinde Österreichs: Auszeichnung für Gössendorf - Grazer Trüffelmarkt 2021 ist eröffnet - Prozess: Aus Langeweile eingebrochen

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6 graz www.grazer.at 27. OKTOBER 2021 C H R O N I K Blaulicht Report ✏ julian.bernoegger@grazer.at 27-jährige Grazerin schlug Polizisten ■ Gestern in den frühen Morgenstunden gegen 1.30 Uhr bemerkte eine Polizeistreife einen Streit in der Griesgasse. Eine 27-Jährige schlug in Richtung eines Mannes. Die Beamten schritten ein und wollten die Situation entschärfen. Doch die 27-Jährige ließ sich nicht beruhigen und schlug einem Polizisten mit geballter Faust ins Gesicht. Die Frau wurde anschließend verhaftet und ins Polizeianhaltezentrum gebracht. Bei ihrem Transport trat sie gegen ein Polizeiauto und beschimpfte die Beamten. Nach Abschluss der Ermittlungen wird die Frau in die Justizanstalt Graz-Jakomini gebracht. Ein schwerer Unfall auf der A2: Dieser Wagen dürfte mit der Mittelleitschiene zusammengekracht sein. Der Lenker musste ins Krankenhaus. FF NESTELBACH Überfall in Graz: Täter geschnappt ■ Wie am Montag berichtet, ereignete sich am Samstagabend in Graz ein Raubüberfall auf eine Tankstelle in St. Peter. Zwei bewaffnete Männer flüchteten vorerst mit einer unbekannten Menge Bargeld. Bereits am Montag konnten Raubermittler des Landeskriminalamts einen der flüchtigen Täter ausfindig machen und verhaften. Der 20-Jährige gestand die Tat, bei dem Überfall stand er angeblich unter dem Einfluss von Drogen. Gestern konnten Polizisten auch den zweiten Verdächtigen verhaften, der 18-Jährige soll während dem Überfall Schmiere gestanden haben. Der Mann hat die Aussage bisher verweigert, er wurde in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Das bei dem Überfall erbeutete Bargeld konnte fast zur Gänze sichergestellt werden. Frau fand Granate beim Spazieren ■ Gestern Nachmittag fand eine 23-Jährige in der Gemeinde Gratwein-Straßengel bei einem Spaziergang in einem Waldstück eine Granate. Die Frau rief die Polizei. Der Entminungsdienst entsorgte das Kriegsmaterial anschließend fachgerecht. Schwerer Unfall auf der A2 ■ Gestern Abend kam es auf der A2 Südautobahn zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Pkw dürfte mit der Mittelleitschiene kollidiert sein. Das Fahrzeug wurde durch den Crash schwer beschädigt. Die Freiwilligen Feuerwehren Nestelbach und Autal rückten aus und befreiten den verletzten Lenker aus dem Wagen. Der Mann wurde anschließend der Rettung übergeben, von dieser versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Verantwortunsvoll shoppen NACHHALTIG. Unsere Welt ist wunderschön und Primark möchte, dass das auch so bleibt. Die neue Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens wird in der einzigen Filiale Südösterreichs sichtbar. Den CO2-Fußabdruck verringern und die Natur schützen – Vorhaben, die nunmehr auch in der Modeindustrie ganz oben stehen. Fashionriese Primark hat sich zum Ziel gesetzt, Textilabfälle zu reduzieren, das Leben seiner Arbeitnehmer zu verbessern und den CO2-Ausstoß des Unternehmens zu halbieren. Recycling Im Mittelpunkt der neuen Stra- tegie steht das Versprechen, nachhaltigere Mode für Millionen von Kunden zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Pri- mark will seine globale Größe und Reichweite nutzen, um po- Partnerschaften sitiven Wandel herbeizuführen und bis 2030 das gesamte Sortiment aus recycelten oder nachhaltigeren Materialien herstel- len. Auch in Partnerschaften mit Baumwoll-Landwirten sollen wasserschonende Anbaume- thoden forciert und biologische Vielfalt gelebt werden. Zudem Kunden sollen künftig in Filialen Kleidungsstücke in Recyc- ling-Behälter abgeben können. Primark ist ein internationaler Einzelhändler, der die neueste Mode, Kosmetik und Wohnaccessoires anbietet. Infos: www. shoppingcityseiersberg.at Nachhaltige Mode zu erschwinglichen Preisen steht im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitsstrategie von Primark. FOTO: PRIMARK NEWS AUS DER SHOPPINGCITY SEIERSBERG ENTGELTLICHE KOOPERATION

27. OKTOBER 2021 www.grazer.at Sparkasse zieht Bilanz zum Weltspartag: graz 7 Nachhaltigkeit am Vormarsch SPARSAM. Laut einer IMAS-Studie im Auftrag der Steiermärkischen Sparkasse sparen die Steierer aktuell so viel wie noch nie. Der Trend geht vor allem in Richtung nachhaltige Wertpapierinvestments. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Anlässlich des Weltspartags am Freitag (wobei die Steiermärkische Sparkasse von 27. bis 29. Oktober zum Weltspartag einlädt) gab Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender der Steiermärkischen Sparkasse, heute einen Ausblick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation, das Sparen in diesen Zeiten und Entwicklungen im Bankensektor allgemein. Grundtenor: Die Menschen sparen in Krisenzeiten lieber, der Trend geht in Richtung nachhaltige Investments. Grundsätzlich, so Fabisch, lasse die finanzielle Betroffenheit Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender Steiermärkische Sparkasse (hier mit dem „Sparefroh“) zog heute eine Zwischenbilanz im Zuge der Pandemie. ARVIDEO bei den Steirern im Durchschnitt nach. So würden 72 Prozent der Steirer angeben, von der Corona- Krise finanziell „gar nicht“ betroffen zu sein. Was bei Kunden allerdings verstärkt Thema wäre, seien steigende Material- und Energiepreise, fehlende Mitarbeiter und Lieferprobleme. Die Prognosen aus dem vergangenen Jahr, die ein schwieriges Jahr 2021 vorhergesagt hatten, hätten sich nicht bewahrheitet, die wirtschaftliche Erholung habe schneller eingesetzt als erwartet – die rasch gestiegene Nachfrage sei allerdings eben auch mitverantwortlich dafür, dass es zu Engpässen komme. Rund 356 Euro sparen die Steirer laut Sparkasse 2021 monatlich weg, deutlich mehr als in den Vorjahren. Die Sparquote liegt heuer bei über 14 Prozent. Fabisch: „Vor allem in den letzten beiden Jahren wurde sehr viel gespart. Der Blick zurück auf die Finanzkrise zeigt aber: In Krisenzeiten nimmt die Sparquote zu, wir gehen also davon aus, dass sie nächstes Jahr zurückgehen wird.“ Insgesamt seien Wertpapiere am Vormarsch. Lag das Wertpapiervolumen zu Jahresbeginn noch bei 3,9 Milliarden, sind es jetzt laut Fabisch schon 4,5 Milliarden Euro. Jeder zehnte Steirer besitze schon ein nachhaltiges Investment – dabei geht es vor allem um die Einhaltung der Menschenrechte, faire Entlohnung, hohe Tierschutz- und Klimaschutzstandards. Im Vergleich zur Zeit vor Corona verzeichnet die Sparkasse eine Zunahme von kontaktlosem Zahlen (37 Prozent) und Online- Banking (16 Prozent) – und 32 Prozent weniger persönliche Bankkontakte in Filialen. LK-Präsident Franz Titschenbacher warnt vor Fallen beim Holzkauf. LK_FISCHER Vorsicht vor zu teurem Holz ■ Store-Checker der Landwirtschaftskammer Steiermark warnen vor Fallen beim Kauf von Brennholz in Baumärkten. Oft werde die Herkunft d verschwiegen und erst bei Nachfrage bekanntgegeben. In Baumärkten komme das Brennholz oft aus Balkanländern und Osteuropa, nur äußerst selten aus dem Holzland Steiermark. Importiertes Brennholz sei außerdem überwiegend zu nass zum Heizen. Auch die Preise seien gegenüber heimischem Holz teurer. Frauen in die Technik ■ Das neue Bildungsprojekt „EmpowerMint“ der Caritas hat es sich zum Ziel gesetzt, Frauen mit einem Faible für Technik zu fördern. Immerhin gelten die sogenannten MINT-Fächer, also Tätigkeiten in den Feldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, als zukunftsfähige Arbeitsbereiche. Traditionell entscheiden sich allerdings immer noch eher wenige Frauen für derartige Berufe. Laut der Caritas Abteilung Asyl ist das unter Frauen mit Migrationshintergrund noch häufiger zu beobachten. Hier setzt das neue Projekt an. Projektteilnehmerinnen erhalten persönliche Beratung und können Workshops besuchen, die Einblick in Ausbildungsmöglichkeiten und Berufe in MINT-Fächern bieten. Bildungsbegleiter stehen ihnen zur Seite und beraten bei Problemen. Tutorien vor allem in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern bieten Unterstützung in möglichen fachlichen Fragen. Bildungsbegleiter stehen den Teilnehmerinnen des Projekts EmpowerMint auf ihrem Bildungsweg zur Seite und beraten bei Problemen. CARITAS András Montvay vom SAL in Graz spricht bei der #EBSCON. AYLIN NARLI Technologien der Zukunft ■ Intelligente Technologien für eine nachhaltige Zukunft – dazu sprechen die Silicon Alps Lab-Forscher Christina Hirschl und András Montvay am 3. November bei der Electronic Based Systems Conference (#EBSCON) in Graz. Das Netzwerkevent der österreichischen Elektronik-Branche findet im Congress statt und bringt unter dem Motto „Building bridges for tomorrow“ Industrie und Spitzenforschung zusammen. Details unter ebscon.eu

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