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27. Oktober 2021

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- Die Steiermark geht mit strengeren Regeln voran - Erste Wasserschutzgemeinde Österreichs: Auszeichnung für Gössendorf - Grazer Trüffelmarkt 2021 ist eröffnet - Prozess: Aus Langeweile eingebrochen

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2 graz www.grazer.at 27. OKTOBER 2021 Für Bücherliebhaber gibt es wieder den Books4Life-Flohmarkt. GETTY Bücher kaufen für guten Zweck ■ Der karitative Verein „Books- 4Life Graz“ lädt ab heute wieder zum traditionellen Herbstflohmarkt ein. Dabei finden sich tausende Bücher, die es für ab 60 Cent zu erwerben gibt. Der Flohmarkt findet in der Leechgasse 24, Donnerstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 15 Uhr statt. Einnahmen gehen an karitative Projekte wie die Volkshilfe, das SOS Kinderdorf Stübing. Hellmut Samonigg, Karlheinz Tscheliessnigg, Juliane Bogner-Strauß, Hermann Schützenhöfer, Anton Lang, Herwig Lindner (v.l.) Die Steiermark geht mit strengeren Regeln voran COVID-19. Die steirische Landesregierung gab heute die Verschärfung der Corona-Maßnahmen ab 8. November bekannt. In der Nachtgastro und bei Events kommt 2G, im Handel und der Kultur wieder FFP2-Maskenpflicht. LAND STEIERMARK/STREIBL Zahlreiche Spender ließen sich in Frohnleiten registrieren. MCKELLOP 90 Stammzellen- Spender helfen ■ In Frohnleiten fand am Samstag eine Stammzellen- Typisierungsaktion statt. Dabei wurden 90 neue Spender gefunden, die sich bei der Aktion des Vereins „Geben für Leben“ regisitrieren ließen und damit zu möglichen Lebensrettern für Leukämie- Erkrankte werden können. Organisiert wurde die Aktion von Mario Uller, Nachwuchstrainer des Fußballvereins NWM Frohnleiten. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at A ngesichts der angespannten Corona-Infektionslage – regelmäßig gibt es in Österreich weit mehr als 3000 Neuinfektionen pro Tag, heute waren es sogar 4.261 – beriet sich die steirische Landesregierung heute Mittwoch Vormittag, 27. Oktober, mit Experten aus der Ärzteschaft. Anschließend traten Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Vize Anton Lang und Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß nun vor die Presse und verkündeten neue verschärfte Maßnahmen ab 8. November: ▶ In der Nachtgastronomie und bei Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen (indoor und outdoor) gilt die 2G-Regel: nur noch Geimpfte und Genesene haben Zutritt. ▶ Im Handel, Kulturbetrieben und Kirchen gilt eine generelle FFP2-Maskenpflicht. ▶ In sensiblen Bereichen (Kran- kenhäuser, Ordinationen, Pflegeheime, Kuranstalten usw.) gilt die 2,5G-Regel für Angestellte: für Ungeschützte werden nur noch PCR-Tests anerkannt, diese müssen von externen Laboren ausgewertet werden Impfquote erhöhen Ziel der Maßnahmen sei es einen erneuten Lockdown mit aller Kraft zu verhindern. Landeshauptmann Schützenhöfer rief noch einmal dazu auf, sich unbedingt impfen zu lassen. „Wir liegen bei der Impfquote im Bundesländervergleich ganz gut. 63 Prozent Vollimmunisierte sind viel, aber trotzdem zu wenig! Wir nutzen nun unseren Spielraum und verschärfen die Regeln frühzeitig, damit die Lage nicht noch schlechter wird, denn wir haben die Verantwortung, das Richtige für die Menschen zu tun.“ „Wir hoffen auf einen neuerlichen Schub bei der Impfung, nur so kommen wir aus dieser Pandemie“, so MedUni-Rektor Hellmut Samonigg, der sei- tens der Experten zugegen war. Und KAGes-Vorstand Karlheinz Tscheliessnigg warnte: „Wenn die Entwicklung so weitergeht wie zuletzt, sind wir in ein paar Wochen bei der Auslastung der Krankenhäuser dort, wo wir vor einem Jahr waren.“ Auch Ärztekammer-Präsident Herwig Lindner betonte die Notwendigkeit der Maßnahmen. Kritik von der FPÖ Kritik kam indes natürlich von der FPÖ, die diese als „Schikane“ bezeichnet. Außerdem: „Insgesamt gab es laut Budgetentwurf 2019 noch 6.219 Betten, im Jahr 2025 sollen es gemäß den Plänen nur noch 5.841 Betten sein. Trotz und während der Corona-Krise werden also Spitalsbetten im großen Stil wegrationalisiert. Anstatt unsere Landsleute weiterhin in Corona-Geiselhaft zu halten, sollte man in der Grazer Burg endlich über einen Richtungsschwenk in der Gesundheitspolitik nachdenken“, so Landesparteiobmann Mario Kunasek.

27. OKTOBER 2021 www.grazer.at Erste Wasserschutzgemeinde Österreichs: graz 3 Auszeichnung für Gössendorf STARK. Gössendorf wurde am gestrigen Nationalfeiertag von den steirischen Wasserschutzbauern zur ersten Wasserschutzgemeinde Österreichs ernannt, auch ein Bodenlehrpfad wurde eröffnet. Wasserschutzbauern-Obmann Markus Hillebrand (l.) und LK-Vizepräsidentin Maria Pein übergaben Bürgermeister Gerald Wonner die Urkunde. LK-DANNER Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Am gestrigen Nationalfeiertag konnte sich die Gemeinde Gössendorf in Graz-Umgebung über die Auszeichnung als erste Wasserschutzgemeinde des Landes freuen. Initiator Markus Hillebrand, Obmann der Wasserschutzbauern betonte: „Wir fördern auf unseren Äckern das vielfältige Bodenleben und die Bodenfruchtbarkeit, bauen wertvollen Humus auf und schützen so den Boden vor Erosionen sowie das wertvolle Grundwasser.“ Daher sei es wichtig, dass sich Gössendorf dazu bekenne. „Dass die Gemeinde die landwirtschaftlichen Betriebe dabei intensiv unterstützt und einen sehr informativen Bodenlehrpfad eröffnet, hat eine große Vorbild- wirkung“, erklärte Maria Pein, Vizepräsidentin der steirischen Landwirtschaftskammer die Auszeichnung. Der gestern eröffnete Bodenlehrpfad stellt nun auf neun Tafeln die komplexen Zusammenhänge zwischen landwirtschaftlicher Bewirtschaftung, gesundem Boden und sauberem Trinkwasser dar. Stolz über die Auszeichnung zeigte sich Bürgermeister Gerald Wonner: „Als Wasserschutzgemeinde verpflichten wir uns, die örtlichen Wasserschutzbauern beim Einkauf von Zwischenfruchtsaatgut mit 4000 Euro jährlich zu unterstützen und bezahlen den Mitgliedsbeitrag der landwirtschaftlichen Betriebe beim Verein der Wasserschutzbauern.“ Laut Hillebrand ist man schon in Gesprächen mit anderen Gemeinden. Ohne Ehrenamt geht‘s nicht ENGAGEMENT. Unter dem Titel „Graz engagiert“ wird rund den Nationalfeiertag das Ehrenamt in Graz in den Mittelpunkt gerückt. Am 29. Oktober gibt es einen Aktionstag am Grazer Hauptplatz. In den vergangenen Jahren wurde das große Dankesfest für das Ehrenamt am Nationalfeiertag gefeiert und das Rathaus in ein Haus des Ehrenamts verwandelt. Coronabedingt ist das dieses Jahr nicht möglich. Deshalb lädt das Integrationsreferat der Stadt Graz auf einen „Kaffee mit Herz“ am 29. Oktober von 10 bis 13 Uhr vor dem Rathaus ein. Eingeladen sind alle Grazerinnen und Grazer, die sich ehrenamtlich engagieren. „Wir wollen damit bereits ehrenamtlich Tätige vernetzen und auf unser breites Unterstützungsangebot aufmerksam machen“, erklärt Integrationsstadtrat Kurt Hohensinner. „Gleichzeitig wol- len wir noch mehr Menschen dafür gewinnen, sich ehrenamtlich zu engagieren.“ Die Stadt stellt seit Jahren umfangreiche Unterstützungsangebote für das Ehrenamt zur Verfügung. Von der umfassenden Ehrenamtsversicherung über Aus- und Weiterbildungsangebote bis zur kostenlosen Rechtsberatung. Beim Projekt „Treffpunkt Ehrenamt“ können Ehrenamtliche kostenlose Räumlichkeiten für ihre Aktivitäten nutzen. „Eine Gesellschaft ohne Ehrenamt ist eine arme Gesellschaft, zum Glück sind wir in diesem Zusammenhang sehr reich“, so Hohensinner. Alle Infos zum Ehrenamt in Graz unter graz.at/engagiert. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (l.) und Stadtrat Kurt Hohensinner sagen Danke für das großartige ehrenamtliche Engagement. STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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