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27. Mai 2021

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- Aufbruchstimmung bei steirischer Regierungsklausur - Forderung: Grazer Blumen nicht mehr wegwerfen - Ab sofort mehr Kontrollen im Grazer Stadtpark - Kino-Comeback am 18. Juni

2 graz www.grazer.at

2 graz www.grazer.at 27. MAI 2021 Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (l.) und Vize Anton Lang. SCHWEIGHOFER Die Teststraßen werden weiterhin von Grazer genutzt. STADT GRAZ/FISCHER Corona-Zahlen in Graz sinken ■ Die Grazer Corona-Zahlen sind seit gestern gesunken. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 46,4 Fällen pro 100.000 Einwohnern (gestern: 48,1) – 28,8 in Graz-Umgebung. Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 41,2. Das höchste Infektionsgeschehen hat der Bezirk Hartberg- Fürstenfeld mit 79,5 – das niedrigste Leoben mit 20,1. Bisher sind 305 Menschen in Graz mit Corona-gestorben, in GU 250. Agenda Weiß-Grün 21+ präsentiert Aufbruchstimmung bei steirischer Regierungsklausur POLITIK. Die Landesregierung präsentierte heute ihre sieben Ziele für die Steiermark nach der Corona-Krise. Ein Aufschwung wird erwartet. In Gösting gibt‘s bald kostenloses Radservice für alle Radler. KK Gösting: Gratis- Radservice Tage ■ In Graz Gösting finden am kommenden Samstag, 29. Mai und am Samstag 12. Juni Gratis-Radservice-Tage statt. Jeweils von 9 – 16 Uhr am Gelände der Firma Leihmax in der Augasse 140a. wird das Service von der Firma Bicycle durchgeführt. Angeboten werden etwa Bremseinstellung, Schaltung, Schlauchwechsel, Prüfung des Luftdrucks, Prüfung der Lichtanlagen, Einölung der Ketten. Die Kosten, so Bezirksvorsteher Bernhard Baier, übernimmt der Bezirksrat. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Als Ergänzung zum aktuellen Regierungsprogramm, das geschrieben wurde als natürlich noch niemand mit der Corona-Pandemie gerechnet hat, wurde von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Vize Anton Lang bei der Regierungsklausur im Hotel Retter in Pöllauberg heute die „Agenda Weiß-Grün 21 plus“ präsentiert. Darin festgeschrieben sind gezielte Schwerpunkte und Maßnahmen, um den Aufschwung der Steiermark nach der Krise einzuläuten. Folgende sieben Ziele wurden formuliert und beschlossen: • Gezielt unterstützen, gezielt investieren – Gestärkt aus der Krise kommen • Wirtschaft beleben – Arbeit für die Steirer schaffen • Innovationskraft nutzen – Forschungsland Nummer 1 bleiben • Klima schützen und als Chance nützen – Für die Zukunft unseres Landes und für kommende Generationen • Digitalisierungsturbo zünden – Die Steiermark in die digitale Zukunft führen • Höchste Qualität sichern – Das beste Lebensumfeld für die Steirer garantieren • Gemeinsam durchstarten – Zukunftsfit in die Zeit nach der Krise Land voran bringen „Die Bewältigung der Corona-Epidemie und ihrer Folgen hat uns allen sehr viel abverlangt. Umso wichtiger ist es, dass wir nun mit ganzer Kraft und Intensität am Comeback unserer Wirtschaft arbeiten. Überall laufen die Vorbereitungen für den Wiederaufschwung auf Hochtouren. Es ist wie bei der Formel 1 demnächst in Spielberg: Das Qualifying läuft, das Rennen wird hart. Wir müssen schauen, dass wir schon beim Start in den Wiederaufschwung in der ersten Reihe stehen. Mit den erarbeiteten Maßnahmen der ,Agenda Weiß-Grün 21 plus‘ soll dies gelingen“, unterstreicht Landeshauptmann Schützenhöfer und betont: „Überall ist derzeit eine Aufbruchsstimmung spürbar. Aber wir müssen unterscheiden: Entspannung ist noch keine Entwarnung. Wir haben Anlass zur Zuversicht, aber es gibt keinen Grund zum Leichtsinn. Wir müssen vieles gleichzeitig schaffen – das Virus in Schach halten, unsere Wirtschaft auf Touren bringen und dabei unser Sport-, Kultur- und Vereinsleben so schnell wie möglich wieder hochfahren.“ „Nun gilt es gemeinsam alles zu tun, um die Steiermark weiter voran zu bringen. Mit der Agenda 21 plus setzen wir gezielte Investitionen in allen relevanten Bereichen. Das bedeutet, dass wir unsere ambitionierten Budgetziele temporär bis zur Überwindung der Auswirkungen der Krise außer Kraft setzen. Wir werden ausgabenseitig alles dafür tun, den wirtschaftlichen Aufschwung zu unterstützen und so viele Arbeitsplätze wie möglich zu sichern und zu schaffen. Insbesondere im Bereich des Klimaschutzes haben entschlossene Maßnahmen für uns höchste Priorität, denn diese Investitionen sind essentiell für die Zukunft unserer Steiermark und für die kommenden Generationen“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Lang.

27. MAI 2021 www.grazer.at graz 3 Blumen nicht mehr wegwerfen SCHADE DRUM. Die Lagerung der Tulpen- und Narzissenzwiebel vom Sommer bis zum Herbst ist ein organisatorisches Problem. Statt sie wegzuwerfen soll es jetzt einen Tag zur Abholung für die Grazer geben. Die Zwiebeln von Narzissen, Tulpen und Co. müssen entsorgt werden, da die Lagerung bis zum Herbst zu aufwendig ist. Das soll sich jetzt ändern. KK Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Jedes Jahr erfreuen sich die Grazerinnen und Grazer an den von der Holding Graz gestalteten Blumenbeeten im Grazer Stadtgebiet. Nicht minder freuen sich die Insekten, wenn sie dort erste Nahrung vorfinden. 36.000 Zwiebelpflanzen pflanzt die Holding Graz jährlich für das darauffolgende Frühjahr. Insgesamt gibt die Holding Graz pro Jahr 125.000 Euro für die Bepflanzung mit Blumen (inklusive Zwiebelpflanzen) aus. Aus organisatorischen Gründen ist es dem Vernehmen nach derzeit so, dass die Knollen der Frühlingszwiebelpflanzen nach dem Austausch für die Sommerbepflanzung entsorgt werden, außer Interessierte melden sich und holen sich die Knollen am Holding-Stützpunkt ab, um sie bei sich im Garten zu pflanzen. Die Möglichkeit ist den meisten allerdings nicht bekannt. Tag der Zwiebelpflanze „Es handelt sich dabei um Tulpen, Narzissen und auch Blumen wie die Kaiserkrone. Ich finde es jammerschade, wenn Knollen entsorgt werden und sicherlich hätten mehr GrazerInnen und Grazer Interesse an den Knollen“, so Gemeinderätin Andrea Pavlovec-Meixner, die jetzt beantragt hat einen „Tag der Zwiebelpflanzen“ einzuführen, an dem sich die Bürger die Pflanzen gesammelt abholen können, ohne dass für die Holding ein großer Aufwand entsteht. Buntes Sommerprogramm 2021 VIELSEITIG. Mit 10.000 Plätzen bietet die Stadt Graz 2021 das größte Sommer- und Ferienprogramm in der Geschichte. Bei Sport, Spaß und Abenteuer wird garantiert niemandem langweilig. Die Stadt Graz hat alle Kräfte im Bereich der Sommer- und Ferienbetreuung gebündelt und ein umfangreiches Maßnahmenpaket zusammengestellt. „Gerade im heurigen Sommer braucht es ein vielfältiges und niederschwelliges Betreuungsangebot, um die Familien zu unterstützen“, betont Stadtrat Kurt Hohensinner in Anbetracht der Pandemie. Für die Grazer Familien bedeutet das mehr Plätze denn je und eine noch größere Vielfalt an Angeboten. Neben der institutionellen Betreuung in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen für mehr als 2.000 Kinder, wurde das Angebot der Stadt auf annähernd 8.000 Plätze ausgebaut. Das heißt gesamt werden rund 10.000 Kinder diesen Sommer städtische Angebote in Anspruch nehmen. Die Anmeldung für die Kinderbetreuungseinrichtungen ist noch bis Freitag, 28. Mai unter graz.at/ sommerbetreuung möglich. Außerdem gibt es heuer erstmals eine gemeinsame Online-Broschüre, die alle Sommer- und Ferienangebote der Stadt auf 122 Seiten zusammenfasst. Die Anmeldung für die „Freizeithist für Grazer Kids“ vom Amt für Jugend und Familie und die Sommersportkurse startet am 31.Mai. Mehr dazu auf graz.at/freizeit. So breit und groß wie nie: Das Sommer- und Ferienprogramm der Stadt präsentiert sich vielfältig. STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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