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27. Mai 2018

- Städteranking: Graz ist bei 100-Jährigen die Nummer 1 - Pflege: Stadt Millionen-Lücke - Tausende Landes-Computer landen im Müll - 15 Jahre nach 2003: Graz ist noch immer Kulturhauptstadt - Patenfamilien für Kinder mit kranken Eltern gesucht - Andritz: 637 Gründstückseinkäufe für einen einzigen Bach - Graz-Zuckerl kommen nicht

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36 wohnen www.grazer.at 27. MAI 2018 Ein Finanzierungsplan ist Ein Hausbau geht ins Geld – daher sollten Häuslbauer stets Geldreserven in petto haben, um auf Unvorhergesehenes reagieren zu können. THIINKSTOCK

27. MAI 2018 www.grazer.at wohnen 37 beim Hausbauen Pflicht KALKULATION. Der Bau eines Hauses ist eine finanzielle Herausforderung. Folglich sollten sich Häuslbauer schon frühzeitig einen Überblick über ihre finanziellen Möglichkeiten verschaffen. Ein Hausbau ist keine billige Angelegenheit: Schon vorab sollte genauestens kalkuliert werden, damit später nicht die Kosten aus dem Ruder laufen. Ein individueller Finanzierungsplan ist daher Pflicht – darin sollten neben den eigentlichen Baukosten auch noch anfallende Steuern, Gebühren, Aufschließungskosten und weitere Kostenfaktoren berücksichtigt werden. Für diesen Zweck gibt es Checklisten, die im Internet, aber auch bei Banken zu finden sind. Eigenmittel Eine Finanzierung ohne Eigenmittel birgt viele Risiken – allerdings ist es ohnehin schwierig, gänzlich ohne eigenes Vermögen an einen Kredit zu kommen, da die Banken meist ein gewisses Eigenkapital vom Kunden erwarten. Die Arbeiterkammer übrigens rät in Sachen Wohnbaufinanzierung dazu, Eigenmittel in der Höhe von zumindest einem Drittel der Gesamtkosten einzubringen. Unabhängig davon sollte stets eine zusätzliche „eiserne“ Geldreserve übrig sein, die im Bedarfsfall jederzeit angezapft werden kann, falls die geplanten Baukosten doch überschritten werden. Haushaltsplan Um sich einen exakten Überblick über die eigenen Einnahmen und Ausgaben und somit das monatlich frei verfügbare Einkommen zu verschaffen, ist es empfehlenswert, einen Haushaltsplan zu erstellen. Auch da- für existieren online zahlreiche Vorlagen. In jedem Fall empfiehlt die AK, höchstens zwei Drittel des monatlich frei verfügbaren Einkommens zur Rückzahlung eines (Wohnbau-)Kredits zu verwenden. Dadurch bleibt ein gewisser Spielraum, um auch unvorhergesehene Kosten abdecken zu können. Zu bedenken ist: Wohnbaufinanzierungen haben oft Laufzeiten von 20 und mehr Jahren. Wer knapp kalkuliert und nach Abzug der Kreditraten nur wenig freie Geldmittel zur Verfügung hat, sollte sich darauf einstellen, zumindest zeitweise den Gürtel um einiges enger schnallen zu müssen. Generell ist es gerade bei Wohnbaukrediten ratsam, mehrere Finanzierungsangebote einzuholen und zu vergleichen. Worauf beim Vergleich besonders geachtet werden sollte, sind Kostenfaktoren wie etwa Kontoführungs- und Bearbeitungsgebühren, Risikoversicherung oder der effektive Jahreszinssatz. Auch Vertragsbedingungen wie beispielsweise Zinsanpassungsklauseln sollten genau geprüft werden. Förderungen Häuslbauer in spe können freilich noch andere Geldquellen anzapfen: Das Land Steiermark bietet zahlreiche Förderungen für den Wohnhausbau sowie für Haussanierungen und Umbaumaßnahmen an. Einen Überblick darüber, wer wie viele Fördermittel beantragen kann, kann man im Internet unter der Adresse www.wohnbau.steiermark.at finden. Der „Grazer“-Baukoffer ist da INFOPAKET. Mit dem kostenlosen „Grazer“-Baukoffer erhalten Häuslbauer alle Infos und Tipps, die sie für ihr Vorhaben brauchen. Dazu gibt es viele Vergünstigungen und ein Gewinnspiel. Speziell für Häuslbauer gibt es jetzt den „Grazer“-Baukoffer. Dieser versorgt angehende Bauherren mit einem umfassenden Basispaket rund ums Thema Hausbau. Neben einer übersichtlichen Auskunft und zahlreichen Informationen, Formularen und Kontaktdaten der zuständigen Behörden und Ämter sowie Interviews und Tipps zu vielen Bauabschnitten kann man mit dem „Grazer“-Hausbau-Aktions-Pass noch dazu viel Geld sparen. Bis Ende April 2019 können Häuslbauer über den Baukoffer bei qualifizierten Experten Vergünstigungen in den Bereichen Finanzierung, Schotter und Aushub, Baumaterial, Fenster, Heizung, Boden, Einrichtung, Fliesen, Küche und Pflastersteine erhalten. Außerdem gibt’s eine tolle Baustellen-Party für Häuslbauer und zehn Bauhelfer zu gewinnen! Bitte einfach ein E-Mail an die Adresse „gewinnspiel@grazer.at“ mit dem Betreff „Baustellenparty“ inklusive Telefonnummer schicken – und mit etwas Glück darf der Hausbau ordentlich gefeiert werden! Übrigens: Wer sich bereits mitten im Hausbau befindet, aber trotzdem die Preisvorteile nutzen will, kann den Hausbau-Aktions- Pass auch direkt in der „Grazer“- Redaktion (Gadollaplatz 1, 8010 Graz) abholen – der Aktions-Pass ist kostenlos, solange der Vorrat reicht! Der Baukoffer selbst liegt am Grazer Bauamt direkt in der Servicestelle, in den Gemeindeämtern im Bezirk Graz-Umgebung sowie beim „Grazer“ zur Abholung bereit. Bürgermeister Siegfried Nagl mit dem „Grazer“-Baukoffer SCHERIAU

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