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27. Juni 2021

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- Grazer Baustellensommer 2021 - Stadt führt Mehrwegsystem für Take-Away-Speisen ein - Kampf gegen Extremismus nimmt Fahrt auf - GU-Gemeinden bauen so viele Kindergärten wie noch nie - Tickets für Autokino ab jetzt erhältlich

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20 graz www.grazer.at 27. JUNI 2021 240.000 Euro Kosten für Party-Reinigung Schmankerln und Wandern erst im September REGION GRAZ/MIAS PHOTOART Wandern auf Herbst verschoben ■ Der Tourismusverband Region Laßnitzhöhe hat sein Bestes gegeben, aber leider lässt die aktuelle Covid-19-Öffnungsverordnung den Schmankerlwandertag am 26. Juni im geplanten Rahmen nicht zu. Erst mit den Lockerungen ab 1. Juli steht aller Voraussicht nach einem gemütlichen Schmankerln & Wandern in Laßnitzhöhe nichts mehr im Wege. Der neue Termin ist nun am 11. September. Die Anmeldung ist ab sofort per Mail an info@regionlassnitzhoehe. at oder telefonisch unter 0 3133/22 04 möglich. Am Donnerstag kommt es im Café Kaiserfeld zu einer Lesung.KK Lesung im Café Kaiserfeld ■ Am kommenden Donnerstag, den 1. Juli, findet im Café Kaiserfeld in der Kaiserfeldgasse 19 eine Lesung von Götz Schrage und Peter Sichrovsky zum Thema „Kleine Geschichten und große Worte“ statt. Dazu gibt es musikalische Begleitung vom Aeras Ensemble mit Werken von Johann Schrammel, Fritz Kreisler und noch mehr. Es ist freier Einlass, die Musik freut sich aber über eine Spende. Beschränkte Teilnehmeranzahl aufgrund der Corona- Regelungen, daher: First come, first Sitzplatz! Reservierungen via Facebook sind möglich! AUFWAND. Die Wochenendpartys an Hotspots wie dem Stadtpark kosten die Holding 240.000 Euro im Jahr mehr. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die wunderbar lauen Sommernächte laden ein zum Feiern im Freien. Das Grazer Partyvolk tut das auch ziemlich heftig, vor allem im Stadtpark, am Kaiser-Josef-Platz, am Lendplatz und auf den Auwiesen. Das bedeutet für das zuständige Reinigungspersonal der Holding Graz enorme Mehrarbeit und kostet dazu noch insgesamt rund mehr als 240.000 Euro an Sonderausgaben. Gerald Zaczek-Pichler, Marketing-Konzernsprecher: „Unsere Teams sind an sieben Tagen die Woche im Einsatz. Dabei sind zur Unterstützung am Wochenende auch Mitarbeiter von Fremdfirmen dabei. Wir sind am Wochenende mit rund 25 Mann in den größeren Grünanlagen bzw. im gesamten Innenstadtbereich unterwegs. Die Reinigung der Innenstadt am Wochenende erstreckt sich vom Dietrichsteinplatz über Jakomini-, Haupt-, Gries- und Lendplatz bis zum Hauptbahnhof. Es wurde jetzt auch ein Dienst für Samstag auf Sonntag besetzt. Hier liegt das Hauptaugenmerk auf der Reinigung von Kaiser-Josef-Platz und Lendplatz von Samstag 22 Uhr bis Sonntag circa 3 Uhr.“ An einem gesamten Wochenende werden rund 20 Kubikmeter Müll aller Art entfernt. Welche Maßnahmen ergreift die Holding, um das Problem in den Griff zu bekommen? Zaczek-Pichler: „Wir optimieren ständig unsere Maßnahmen.“ Insgesamt gibt es im Stadtpark 280 öffentliche Papierkübel. Es stehen nur um die Passamtswiese herum zwei Sammelstellen: Dosen, Glas, Papier, 23 Papierkörbe Montagfrüh im Grazer Stadtpark. Die Enten suchen sich im Müll Essbares, watscheln zwischen Dosen und Flaschen. Für die Enten birgt der Müll etliche Gefahren. ALINA Modell Graz, 15 Hängepapierkörbe. Zusätzlich wurden jetzt insgesamt 80 Papierkörbe um die Passamtswiese aufgestellt. Müll und Ärger türmen sich auch auf den Auwiesen im Süden. Karl Christian Kvas, Bezirksvorsteher Liebenau, ruft laut um Hilfe. Die Auwiesen gehen am Wochenende über. Kvas: „Die Holding reinigt am Wochenende dreimal täglich die Flächen im Bereich der Auwiesen und trotzdem ist das Gelände am Montagmorgen mit Müll sowie Unrat übersät und im Wasser finden sich jede Menge Knochen, Speisereste und dergleichen. Es gibt viele Beschwerden aus der Liebenauer Bevölkerung. Ich fordere seit geraumer Zeit entweder ein komplettes Grillverbot oder lediglich einige wenige kostenpflichtige Grillplätze, die auch rigoros überwacht werden. Anderweitiges, nicht genehmigtes, Grillen gehört sofort sanktioniert und unterbunden. Besser wäre ein Grillverbot und das Gebiet im Bereich der Auwiesen würde zur Gesundheitsmeile umfunktioniert.“ Nach einem „Gipfel“ aller Beteiligten vor Ort hofft Kvas, dass es besser wird. Angedacht ist ein Verkehrskonzept, eine Parkplatzlösung und der Versuch, den Besucherstrom zu beschränken. Kvas: „Ein Gastronomiepächter soll gesucht werden, der auch die Vorgänge auf den Auwiesen im Auge behält, und ein weiteres Evaluierungstreffen im Herbst ist geplant. Grillen in den Auwiesen ist von der Stadt Graz gewollt, nur die Besuchermassen sind das Problem. Im Bild Stadtrat Günter Riegler bei der Grill-Eröffnung. FISCHER

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