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27. Juli 2025

- Grazer Stadtparkbrunnen kehrt zurück - Unterführung Tiefentalweg ist ab sofort befahrbar - Letzte Chance für Ruine Gösting - Neue Beleuchtung der Lurgrotte - Grazer Festivals La Strada und Murszene sind angelaufen

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202425010 6 graz www.grazer.at 27. JULI 2025 K O M M E N T A R von Lukas Steinberger ✏ lukas.steinberger@grazer.at Ey Mann - wo ist mein Paket? M it der Zunahme an Online-Bestellungen nehmen auch die Beschwerden über Paketdienste zu. Es beginnt die lustige Suche nach dem bestellten Packerl; auch wenn man jede Lieferung trackt (sehr zu empfehlen), kann es sein, dass die Pakete lustige Wege im Grazer Stadtgebiet nehmen. Oft wird vermutet, dass dies nicht zufällig geschieht, sondern ausgemacht ist - vor allem bezüglich Paketdiensten wird in Foren und auch von Paketshopbetreibern selbst spekuliert, dass Fahrer und ihre Freunde in den Paketshops „packeln“ und sich die Pakete zuschanzen, denn immerhin gibt es ja auch einen kleinen Obolus für jedes Paket. Beweisbar ist dies nicht, aber auffällig ist es schon, wenn ein Paketshop der Zustellfirma nebenan liegt, das Paket aber kilometerweit entfernt landet. Aber selbst wer eine Abstellgenehmigung oder eine Zustellung direkt in einen Abholshop bucht, erlebt mitunter wenig Erfreuliches. Die Pakete nehmen mitunter sehr, sehr abenteuerliche Wege. Wer trackt, ist hier informationstechnisch zumindest etwas im Vorteil, denn wer dann den „Kundendienst“ bemühen muss, dem sei viel Kraft und Ausdauer gewünscht. Da bekommt man eigentlich wieder Lust, einfach ins Geschäft zu gehen, um einzukaufen. Unterführung Tiefentalweg ist ab sofort befahrbar ÖBB-Projektleiter Klaus Schneider, Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Verkehrslandesrätin Claudia Holzer und Projektleiterin Michaela Schmuck von der Verkehrsplanung (v. l.) vor der neuen Unterführung STADT GRAZ/FOTO FISCHER ERÖFFNET. Die Unterführung Tiefentalweg ist fertiggestellt und steht ab sofort Fußgängern und Radfahrern zur Verfügung. Mit dem 2,5-Millionen- Projekt wurde ein zentraler Punkt in der Radoffensive 2030 abgearbeitet. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Mit dem Ausbau des Bahnhofs Messendorf wurde auch die Unterführung Tiefentalweg um 2,5 Millionen Euro für Fußgänger und Radfahrer gebaut und barrierefrei gestaltet. Damit wurde im Rahmen der Radoffensive 2030 der Lückenschluss im Radwegenetz zwischen Graz und Raaba- Grambach von Stadt, Land und ÖBB realisiert. Die neue Unterführung verläuft unter der Bahntrasse zwischen dem Neufeldweg und der Messendorfer Straße und stellt eine direkte, barrierefreie Verbindung für den Rad- und Fußverkehr her. Neben einem angenehmen Längsgefälle wur- den sichere Rampen, gute Sichtverhältnisse und eine helle Beleuchtung realisiert. Höhere Sicherheit „Diese neue Geh- und Radwegunterführung erhöht die Verkehrssicherheit natürlich immens“, meint Verkehrslandesrätin Claudia Holzer. „Ein knapp über einen halben Kilometer langer Lückenschluss von der Unterführung bis zum neuen Nahverkehrsknoten ist aktuell in Planung.“ Auch die künstlerische Gestaltung des Tunnels ist in Vorbereitung: Die Ausschreibung über das Stadtplanungsamt läuft bereits. „Diese moderne Unterführung macht den Alltagsweg für viele Menschen deutlich einfacher und sicherer - ob zu Fuß oder mit dem Rad“, ist Vizebür- germeisterin Judith Schwentner überzeugt. „Zudem ist sie ein wichtiger Bestandteil der durchgängigen Radroute von Graz nach Raaba-Grambach.“ Die Pflanzung von neun Bäumen sowie weiteren Grünflächen erfolgt, sobald es die Witterung zulässt - derzeit verhindern die hohen Temperaturen eine fachgerechte Umsetzung. Auch ÖBB-Projektleiter Klaus Schneider freut sich über die gelungene Abwicklung: „Die neue Unterführung ist ein sehr gutes Beispiel für eine moderne und komfortable Verknüpfung zwischen dem öffentlichen Verkehr und dem Individualverkehr. In Kombination mit dem neuen Nahverkehrsknoten Raaba ist das ein wichtiger Beitrag zur Mobilitätswende.“ derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ - Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/ PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6981), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Lisa Körbler (0664/ 80 666 6544) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.606 (Der Grazer, wö, ÖAK 2. 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27. JULI 2025 www.grazer.at graz 7 Letzte Chance für Ruine Gösting HISTORISCH. Seit bereits genau fünf Jahren ist die Ruine Gösting für die Öffentlichkeit geschlossen. Ende November läuft der Pachtvertrag der Stadt aus. Die ÖVP drängt auf eine rasche Lösung. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Die Burgruine Gösting ist im Privatbesitz der Familie des verstorbenen Großbäckers Hubert Auer, die Stadt Graz hat 2021 die Pacht für das beliebte, aber gesperrte Ausflugsziel übernommen. Der bestehende Vertrag sollte nach einem Beschluss im Stadtsenat im November 2023 bereits gekündigt werden, dabei versäumte die Koalition aber eine Frist. Die Pacht läuft jetzt noch bis Ende November. Was dann mit dem beliebten Ausflugsziel passiert, ist ungewiss. Der Grazer ÖVP-Chef Stadtrat Kurt Hohensinner fordert daher Antworten von Bürgermeisterin Elke Kahr und Stadtrat Manfred Eber: „Was haben Sie vor, wenn im November der Pachtvertrag endgültig ausläuft? Gibt es Gespräche mit den Erben oder hat diese Koalition jegliches Interesse am ältesten Bauwerk der Stadt verloren? Wann kommt endlich Bewegung in die Sache? Es braucht jetzt endlich eine Lösung.“ Die ÖVP habe mehrfach Pläne auf den Tisch gelegt, wie man das Areal nützten könnte. Im Büro des zuständigen Stadtrates Manfred Eber ist man in dieser Sache ratlos: „Wir haben grundsätzlich auf jeden Fall Interesse an einer Lösung und haben die Eigentümer mehrfach zum Gespräch eingeladen, was aber nicht wahrgenommen wurde. Da sind uns die Hände gebunden.“ Bei der ÖVP will man das Thema noch vor Ablauf der Pacht in den Gemeinderat bringen. Die Ruine Gösting war ein beliebter Ausflugsort, seit 2020 ist sie gesperrt. KK

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