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27. Jänner 2022

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- Uni Graz-Historiker untersuchte österreichische NS-Verbrechen - Wahlkampfkosten: ÖVP gab mit Abstand am meisten aus - Bereits jetzt sechs GU-Gemeinden für kommunale Impfprämie qualifiziert - 21 Prozent mehr Geisterfahrer

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2 graz www.grazer.at 27. JÄNNER 2022 Die Corona-Infektionszahlen steigen weiterhin an. GETTY Corona-Zahlen in Graz & GU ■ Die Corona-Zahlen in Graz steigen weiter. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Graz liegt heute laut AGES bei 1595,1 Fällen pro 100.000 Einwohner, gestern waren es 1509,6. In Graz-Umgebung beträgt der Wert aktuell 1910,0 (gestern: 1768,1), in der Steiermark im Durchschnitt bei 1792,4 (gestern: 1643,6). Die meisten Ansteckung gab es im Bezirk Liezen (2472,6). In Graz sind inzwischen 389 Menschen mit Corona verstorben, 302 in GU. Uni-Graz-Historiker untersuchte: Mehr österreichische als deutsche NS-Täter? GETTY INTERESSANT. Anlässlich des heutigen Holocaust-Gedenktag veröffentlichte der Historiker Kurt Bauer seine Untersuchungen zur österreichischen Beteiligung an NS-Verbrechen. Das es überproportional viele gab, sei ein Mythos. Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner freut sich über die Geräte. KK 9700 Geräte für Grazer Schulen ■ Über 9.700 Laptops und Tablets bekamen die Schüler der 5. und 6. Schulstufe an den Grazer Schulen. Mit dem Schulfach „Digitale Grundbildung“ soll ab dem Schuljahr 2022/23 zusätzlich die Digitalkompetenz geschärft werden, wie die Grazer Nationalratsabgeordnete Martina Kaufmann informiert. Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner betont, dass man in Graz schon viel für die Digitalisierung getan hat: So habe man alle Schulen um rund 2,5 Millionen Euro mit W-Lan ausgestattet. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Unter dem Hakenkreuz verübten überproportional viele Österreicher Gräueltaten – das behauptete zumindest der Holocaust-Überlebende Simon Wiesenthal mehrmals öffentlich. Der Prozentsatz der österreichischen NS-Täter sei laut ihm weit über dem Bevölkerungsanteil der Ostmark am Großdeutschen Reich gelegen und die Österreicher hätten sich am Tod von etwa drei Millionen Juden mitschuldig gemacht. Dass Österreicher prominent und zahlreich an NS-Verbrechen beteiligt waren, hat die Forschung belegt. Über die Frage des österreichischen Anteils an den NS- Verbrechen herrschen aber heftig divergierende Auffassungen. Der Zeithistoriker Kurt Bauer hat sich in den letzten zwei Jahren dem Thema gewidmet, in seiner jüngsten Studie ist er zu folgendem Ergebnis gekommen: „Nein, ein überdurchschnittlich hoher Anteil an NS-Verbrechern lässt sich nicht nachweisen. Die Opferthese ist allerdings genauso wenig haltbar“, fasst er zusammen. Geschichtsmythos Bauer hat die Herkunft der NS- DAP-Mitglieder, der SS-Leute sowie des Personals in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern untersucht. Sein Fazit: Trotz einiger statistischer Schwankungen entspricht die Zahl der beteiligten Österreicher in etwa dem „ostmärkischen“ Bevölkerungsanteil im Großdeutschen Reich von knapp neun Prozent. Von den Höheren SS- und Polizeiführern waren zwar fast 15 Prozent aus Österreich, der Anteil am KZ-Personal lag dafür deutlich unter dem Durchschnitt. „Österreicher waren also nicht stärker an Nazi-Massenverbrechen beteiligt als Deutsche. Wie die offizielle Opferthese ist auch die inoffizielle Täterthese ein Geschichtsmythos“, so Bauer. Allerdings zeigt der Grazer auch auf, dass die Täter mit wesentlich weniger Nachdruck verfolgt wurden, als in der Bundesrepublik Deutschland. „Uns ist es zu lange gelungen, die Mitverantwortung und Schuld zu externalisieren. Es bleibt also beim moralischen Auftrag, diese dunklen Jahre weiter aufzuarbeiten“, fordert der Historiker. Seine Studie wurde vom Zukunftsfonds der Republik Österreich gefördert und unter der Leitung von Barbara Stelzl-Marx am Institut für Geschichte der Universität Graz in Kooperation mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung durchgeführt.

27. JÄNNER 2022 www.grazer.at Wahlkampfkosten graz 3 ÖVP gab weit am meisten aus TEUER. Jetzt hat auch die Grazer Volkspartei ihre Ausgaben zur Gemeinderatswahl offengelegt: 698.866,40 Euro wurden für Werbung, Bürgermeisterbrief, Infostände und Co hingelegt. Die ÖVP Graz gab fast 700.000 Euro für ihren Gemeinderats-Wahlkampf aus – ein Drittel davon für Plakate und andere Außenwerbung. KK Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Obwohl die ÖVP als einzige Partei dem Fairnessabkommen zur letzten Gemeinderatswahl nicht zugestimmt hat und damit nicht zur Offenlegung der Kosten verpflichtet war, wurden diese gestern (nach unserem Redaktionsschluss) noch veröffentlicht – der neue Parteiobmann Kurt Hohensinner setzt auf Transparenz. Dabei stellt sich heraus, dass die Volkspartei wie erwartet mit Abstand am meisten für ihren Wahlkampf ausgegeben hat: insgesamt waren es 698.866,40 Euro. Als Erinnerung: KPÖ, Grüne, SPÖ und Neos schafften es die vereinbarte Grenze von 400.000 Euro einzuhalten, die FPÖ schoss mit 436.639,39 Euro um neun Prozent über das Ziel hinaus. Am meisten hat die ÖVP für Außenwerbung (Plakate, Videowalls) hingelegt: 235.219,23 Euro. Der viel diskutierte Bürgermeisterbrief kostete 78.572,24 Euro. Die Wahlkampfgeschenke (Äpfel, Kräuterstöckerl, Mannerschnitten, Buntstifte, Traubenzucker und Co) sind mit 32.046,77 Euro zu Buche geschlagen. Für Printinserate und Fernseh- sowie Radiospots hat man 175.637,34 Euro locker gemacht. Geprüfte Abschlüsse Neos-Frontmann Philipp Pointer forderte gestern einmal mehr, dass der Stadtrechnungshof in Sachen Wahlkampfkosten echte Prüfkompetenzen zuererkannt bekomme. Frische Vielfalt bei Kenny´s NEUERÖFFNUNG. Bollywood trifft hawaiianische Poké Bowls! Die ShoppingCity Seiersberg entwickelt sich mit über dreißig Restaurants und Cafés zum kulinarischen Hotspot im Süden Österreichs. Ja, Essen verbindet Menschen und je markanter und exotischer das Angebot ist, desto eher speichern wir das Geschmackserlebnis nachhaltig ab. Indisches Essen hat genau diese Eigenschaften – mit „Chutney“ ist die ShoppingCity Seiersberg seit 18.12. um einen kulinarischen Indian-Bollywood-Tempel reicher. Gesund Weil gesunde, vegane Geträn- ke und Speisen aus qualitativ hochwertigen Zutaten und von regionalen Lieferanten unheim- lich gefragt sind, trifft „Kenny’s“ den Nerv der Zeit. Als Mitglied der Veganen Gesellschaft Ös- terreich ist das Restaurant be- kannt für frisch gepresste Säfte aus aller Welt, spezielle hawai- ianische Poké Bowls (auch als DIY), gesunde Porridge und Smoothie Bowls, delikate Suppen und Waffeln mit facetten- reichen Toppings und Saucen. Besonders in den Smoothies spiegelt sich die Philosophie von Kenny´s wieder. Diese sind mit Gewürzen und Superfoods verfeinert, somit sind sie beson- ders gesund und entfalten ihre Wirkung im Körper. Kenny´s bereichert die ShoppingCity Sei- ersberg seit Dezember 2021. Zu finden im Haus 7, Ebene 2. Infos unter: www.shoppingcityseiers- berg.at Natürlich, handgemacht und frisch. Das Konzept von Kenny´s begeistert nun auch in der ShoppingCity Seiersberg. SHOPPINGCITY SEIERSBERG NEWS AUS DER SHOPPINGCITY SEIERSBERG ENTGELTLICHE KOOPERATION

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