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27. Jänner 2021

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- Grazer Stadträtin präsentiert Modul-System: Grüne Meilen zum Zusammenbauen - Amazon-Ansiedelung in Graz sorgt für heftige Reaktionen - Neue Flughafen-Geschäftsführer präsentieren Bilanz 2020

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2 graz www.grazer.at 27. JÄNNER 2021 Fünfzig Steirer werden gerade auf einer Intensivstation behandelt. GETTY Corona-Zahlen im Überblick ■ Aktuell gibt es in Graz 403 aktive Corona-Fälle (Stand 7 Uhr). Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 85,5 Fällen pro 100.000 Einwohner, in Graz-Umgebung bei 92,3. Der Steiermark-Durschnitt beträgt 111,6. Die höchste Inzidenz gibt es momentan im Bezirk Südoststeiermark mit 251,1. Der von den Experten als Ziel gesetzte Wert beträgt bekanntlich 50. Inzwischen sind laut AGES 1567 Menschen mit Covid-19 verstorben – das sind acht mehr als gestern. Zwei Drittel der Über-80-Jährigen sind schon bereit für die Impfung. GETTY Ansturm auf Covid-Impfung ■ Mit Stand 12 Uhr überschritten die Registrierungen auf anmeldung.steiermark-impft.at, die seit Montag in Betrieb ist, die 40.000er Marke. Rechnet man die rund 9.000 Bewohner in Pflegeheimen hinzu, die bereits mit der ersten Corona- Schutzimpfung versorgt wurden, haben sich rund zwei Drittel dieser Altersgruppe bereits für die Impfung registriert. In Graz waren es genau 7.782, in Graz-Umgebung 4.593 Personen. Ab 1. Februar können sich auch jüngere anmelden. Hier Video abspielen Grüne Meilen sollen über Modulsystem verwirklicht werden EINFACH. Stadträtin Judith Schwentner präsentiert in einer neuen Broschüre, wie die Grünen Meilen über verschiedene Bausteine Realität werden sollen. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Stadträtin Judith Schwentner möchte 17 Grüne Meilen in Graz realisieren – zumindest in jedem Bezirk eine. Jetzt legte sie eine 108-seiten starke Broschüre vor, die als Anleitung oder Rezept für die Umsetzung dienen soll. „Wenn ich mit den Menschen in Graz rede, zieht sich ein Thema wie ein roter Faden durch die Gespräche: dieSehnsucht nach mehr Platz und Grün in der Stadt“, berichtet sie. „Dieser Wunsch ist verständlich. Ist es doch gleich- zeitig auch eine der zentralen städtischen Aufgaben im Kampf gegen den Klimawandel mehr Grün, Bäume und Schatten in die Straßen zu bringen, den Asphalt zu reduzieren und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu steigern.“ Funktionieren soll das alles jetzt über ein Modul-System. Je nach Ort können verschiedene Bausteine ausgewählt werden. Da gibt es Grüne Module wie Bäume, Fassadenbegrünungen, Rasengitter, Dach- und Schienenbegrünungen, aber auch Urban Gardening. Zu den Wassermodulen zählen Trinkbrun- nen, Wasserspiele, Brunnen und Sprühnebelanlagen. Sitzgelegenheiten, informelles Sitzen, Straßenspiele und Parklets sind die Bausteine des Verweilens. Außerdem gibt s noch Beleuchtungen, Schattenelemente und Fahrradabstellplätze. Bei einzelnen Modulen werden gleich die Kosten mitgeliefert. So muss man für eine Nebeldusche mit rund 2000 Euro rechnen, ein Trinkbrunnen kommt auf 1.550 Euro. Eine klassische Sitzbank kostet 416,50 Euro, kreative Designermöbel aus dem Ideenwettbewerb von 2018 schlagen mit 22.300 Euro zu Buche.

27. JÄNNER 2021 www.grazer.at graz 3 Minus bei Passagierflügen KRISENJAHR. Die neuen Geschäftsführer des Flughafen Graz präsentierten die Bilanz 2020: Die Corona-Pandemie führte zu einem deutlichen Rückgang an Flügen, es wurde ein Minus von 81 Prozent verzeichnet. Von Nina Wiesmüller nina.wiesmueller@grazer.at Die Covid-19-Pandemie hatte unter anderem deutliche Auswirkungen auf den weltweiten Flugverkehr, so auch auf den Flughafen Graz. Nur 200.000 Flüge wurden dort das ganze Jahr über verzeichnet, das ist ein Rückgang von 81 Prozent. Weniger gravierend war das Minus bei durchgeführten Frachtflügen, hier wurden lediglich 14,5 Prozent weniger Flüge als im Vorjahr durchgeführt. Rasche Lösung Bereits während des ersten Lockdowns wurde schon intensiv nach einer Lösung gesucht. Dadurch konnten die Verbindungen nach Wien bereits am 22. Juni wieder aufgenommen werden, kurz darauf folgten Linienflüge nach Düsseldorf, Frankfurt, Amsterdam und Stuttgart. Dadurch konnte Graz bald wieder an die wirtschaftlichen und in weiterer Folge auch an die touristischen Hubs angeknüpft werden. Warten auf Sommer Aufgrund des geplanten Sommerflugprogramms wird in den Sommermonaten mit einer leichten Erholung gerechnet. Bereits im Sommer 2020 wurden die Flüge zu Urlaubsdestinationen wie Santorin, Rhodos oder Brac gut angenommen. Für den kommenden Sommer sind 15 Charterketten zu attraktiven Badezielen, wie beispielsweise Mallorca, Antalya, Naxos oder Zakynthos geplant. Die Geschäftsführer Wolfgang Grimus (l.) und Jürgen Löschnigg präsentierten die Flughafen Bilanz für 2020. Für den Sommer 2021 ist man optimistisch. FISCHER GRAZ AUF ALLEN INFO- KANALEN Noch mehr Informationen rund um Graz finden Sie im Web und auf unseren Social Media Kanälen. achtzigzehn | Foto: iStock©photoflorenzo | Bezahlte Anzeige graz.at facebook.com/stadtgraz instagram.com/stadtgraz Geben wir auf uns und andere acht – so schaffen wir das!

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