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27. Jänner 2019

- Stadt Graz sucht bereits neue Standorte: Kein Platz mehr in den Park&Ride-Garagen - Wiederbelebung der Grazer Annenpassage: Es geht los! - Kreisverkehr in Alter Poststraße geplant - Carsharing-Ansturm führt zu Warteschleife - Jakomini: Kühl-Ideen und Grünraum-Offensive - Peinlicher Künstlerhaus-Streit

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12 graz www.grazer.at 27. JÄNNER 2019 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Polit-Dauer-Agitation Zum Bericht „Murkraftwerk: Kritik an Öko-Maßnahmen“: Laubbäume als Feinstaubfilter? Nach den Erfahrungen des täglichen Lebens haben Laubbäume von November bis April kein Laub und können deshalb in den Wintermonaten mit hoher Feinstaubbelastung auch kein Feinstaubfilter sein. Außerdem ist es ökologisch unbedeutend, wenn wegen des Grazer Murkraftwerks zusätzliche Ersatzpflanzungen knapp außerhalb der Grazer Stadtgrenze geschaffen werden, weil sich Ökologie an keine Gemeindegrenzen hält. Den zentralen Speicherkanal ZSK – eine fachlich notwendige Gewässerschutz-Einrichtung – zu bekämpfen, abzulehnen, ist wohl eine rein politische Dauer-Agitation – bis zur murschutzwirksamen Fertigstellung 2021. Johann Eder, Graz * * * Ragnitzstraße fehlt noch Zum Bericht „Rasern geht’s jetzt an den Kragen“: Mit großer Freude habe ich den Beitrag gelesen und befürworte das Unternehmen gegen Raser. Leider wird die von vielen benutzte Ragnitzstraße in Graz auf Höhe Nr. 71 nicht erwähnt. Hier gilt Tempo 30 von 6.30–19.30 Uhr. Gerade in der Zeit von 8–9 Uhr und ab 16 Uhr ist dies vielen LenkerInnen schlichtweg egal. Auch stadtauswärts ist es oft ein Thema. Die Überquerung zum Peballweg eine Herausforderung. Ich würde mir hier Kontrollen wünschen. Nicht nur im Bereich des Kindergartens. Peter Sackl, Graz * * * Brief an Bürgermeister S.g. Herr Mag. Nagl! Der Flächenwidmungsplanentwurf in der Papiermühlgasse wurde von der Stadt Graz gemeinsam mit dem Bauträger erstellt. Die Anrainer konnten erst nach Vorstellung der geplanten Bebauung Stellungnahmen abgeben. Die Bürgerinitiative Papiermühlgasse (www.papiermuehlgasse. at) mit mehr als 600 Unterzeichnern ersucht den Bürgermeister um ein Gespräch, nachdem es uns trotz zahlreicher Versuche nicht gelungen ist, mit den verantwortlichen Politikern zu sprechen. In einer Demokratie wollen wir Anrainer genauso auf Augenhöhe behandelt werden wir der Investor! Wie viele unzufriedene Menschen braucht es, damit die Politik reagiert? Wir wollen nicht – wie in Frankreich – mit gelber Weste protestieren. Petra Supancic, Bürgerinitiative Papiermühlgasse, Graz * * * Noch eine Raserstrecke Bezugnehmend auf den Artikel vom 20. 1. 2019 um Meldung von Raserstrecken in Graz ersuche ich, auch die Messendorferstraße vom Kreisverkehr Raaba (Spar) bis zum Neufeldweg in die Liste aufzunehmen. Trotz 30er-Zone (als Deko auf die Straße gemalt) und Geschwindigkeitsanzeige halten sich nicht einmal Öffis, Lkw aller Art, Mopeds usw. daran. Statt Vergünstigungen für Öffibenützer sollte der Bezirksvorsteher sich um häufigere mobile Radarkontrollen zu „Stoßzeiten“ bemühen, um die Raser in den Griff zu bekommen. Franziska Berghold, Graz * * * Korrektur Kleine Komödie Wir haben in unserer Ausgabe am 20. Jänner auf Seite 16 unter dem Titel „Urs Harnik: Zum 50er ein Fest“ geschrieben, dass Harnik künftig die „Kleine Komödie“ leiten wird. Das ist unrichtig, schreibt uns Robert Weigmüller. Weigmüller verweist darauf, dass er seit 25 Jahren die „Kleine Komödie“ leitet. Und das ist richtig. Richtig ist aber auch, dass Urs Harnik ein neues Projekt mit dem Titel „Komödie Graz“ leitet und alle Schauspieler und Mitarbeiter der „Kleinen Komödie“ da jetzt dabei sind. Im Oktober wird es bereits die erste Premiere geben. (die Redaktion) In falscher Gasse HOPPALA. Kurioses kritisierten Leser diese Woche. Ein Obst- und Naschgarten wird mit falscher Adresse beschildert und im Kino hat man vergessen, den Saal aufzusperren. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 Leider Film-Riss – „Da freut man sich auf einen Kinoabend, und dann das“, ärgert sich die Leserin Elfi Wallner. Mit einer Freundin wollte sie kürzlich den Film „Gegen den Strom“ im Schubertkino sehen, die Vorstellung um 18 Uhr. Allerdings stand man vor verschlossenen Türen, da vergessen wurde, den Kinosaal aufzusperren. „Als wir dann reinkonnten, hieß es, der Film sei beschädigt und könne nicht gezeigt werden.“ Wallner: „Der Mitarbeiter hat sich entschuldigt. So etwas kann passieren, aber warum ließ man uns vorher endlos warten?“

27. JÄNNER 2019 www.grazer.at naschen? Unterm Uhrturm graz 13 www.grazer.at Rohrbachergasse, nicht Emichgasse – Mit viel werblichem Aufwand wurde in Andritz der Naschobst-Garten in der Rohrbachergasse ins Leben gerufen. Die Tafel am Eingang des Mini-Parks (Bild) weist jedoch die Emichgasse als Adresse aus, merkt der Leser Erich Cagran an. „Gut, die Emichgasse ist ja nicht allzu weit weg davon. Passiert aber was, sodass die Rettung gerufen werden muss und diese in die Emichgasse bestellt wird, dann hat man Pech gehabt“, so Cagran. Knapp daneben ist auch vorbei, und die Emichgasse ist leider nicht die Rohrbachergasse. GRAZ TOURISMUS, CAGRAN

2021