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27. Jänner 2019

- Stadt Graz sucht bereits neue Standorte: Kein Platz mehr in den Park&Ride-Garagen - Wiederbelebung der Grazer Annenpassage: Es geht los! - Kreisverkehr in Alter Poststraße geplant - Carsharing-Ansturm führt zu Warteschleife - Jakomini: Kühl-Ideen und Grünraum-Offensive - Peinlicher Künstlerhaus-Streit

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10 graz www.grazer.at 27. JÄNNER 2019 Peinlicher fidelio-GF Georg Hainzl, Thomas Prantner, Hermann Schützenhöfer und Wolfgang Fleischhacker mit drei „Klassik-Stars von morgen“ STEIERNARK.AT „fidelio“ für Newcomer ■■ Das Land Steiermark stellt den jungen musikalischen Talenten seiner 49 Musikschulen Jahresabos der Online- Klassikplattform „fidelio“ zur Verfügung. Im Beisein von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Herwig Hösele, ORF-Stiftungsrat, Thomas Prantner (Kunstuni), „fidelio“- Geschäftsführer Georg Hainzl, Wolfgang Fleischhacker (Musikschulen) und ORF-Stiftungsrat Klaus Poier (Musikschulen) fand die symbolische Übergabe der „fidelio“-Abos statt. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung im MUMUTH Graz von Musikern der Musikschule Fohnsdorf. Durch die Abos haben die Musikschulen Zugang zu einem der wertvollsten Archive der Klassik. „Wir unterstützen unsere Talente, damit die Steiermark auch in Zukunft als Land der Kultur bekannt ist“, so Landeshauptmann Schützenhöfer. EKLAT. 150 Besucher warteten vergeblich auf ein kurzfristig abgesagtes Event im Künstlerhaus – jetzt schaltet sich die Stadt ein. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Der Streit im Künstlerhaus zwischen der Leitung und den Künstlern hat die nächste Stufe erreicht: Die Finissage der Ausstellung „Salon Steiermark“ sollte eigentlich ein Zeichen für den Zusammenhalt der steirischen Kunstschaffenden werden, doch es kam anders. Die Mitglieder von Sezession Graz, der Vereinigung Bildender Künstler Steiermark und der Berufsvereinigung Bildender Künstler wollten ihre Ausstellung feierlich mit ei- nem Künstlergespräch und einer Preisübergabe beenden. „Doch dazu ist es nicht gekommen“, berichtet Armin Nimra-Ruckerbauer von der Berufsvereinigung. Die Veranstaltung wurde von der Leitung des Hauses kurzerhand einfach abgesagt – 150 Künstler und Besucher warteten eineinhalb Stunden vergeblich. Hintergrund der Streitigkeiten: Die Künstlervereinigungen bestehen darauf, eigenständige Veranstaltungen zu machen, seitens des Künstlerhauses (Leiter Sandro Droschl war für eine Stellungnahme nicht erreichbar) will man diese aber kuratieren. Jetzt schaltet sich Kulturstadtrat Günter Riegler ein: „Ich habe Verständnis für beide Seiten, bin auch beeindruckt von den vielen Besuchern bei den Vernissagen.“ Riegler wird das Gespräch mit beiden Parteien suchen und dem Konflikt hoffentlich bald ein Ende setzen. Hilfe für Behinderte dank IT ANZEIGE Toll. TU-Forscher arbeiten daran, Behinderten zu helfen, ihre Hände wieder bewegen zu können. Es ist eine der ganz heiklen Stellen im menschlichen Körper – das Rückenmark. Verletzungen können zu Querschnittlähmung führen. Betroffene sind dann im Rollstuhl, in noch schwereren Fällen ist die Arm- und Handfunktion verlorengegangen. Ein Forschungsteam der TU Graz arbeitet mit Hochdruck an einer individuellen, gedankengesteuerten Prothese, die die das Öffnen und Schließen der Hände – und somit eine Greiffunktion – ermöglicht. „Wenn die Person an bestimmte Bewegungen denkt, ändert sich das Gehirnstrommuster. An der Schnittstelle werden TU GRAZ/LUNGHAMMER diese Änderungen gemessen und dadurch die Neuroprothese simuliert, sodass sich die Muskeln aktivieren“, schildert Gernot Müller-Putz, Projektleiter. Die betroffene Person braucht eine individuell angepasste Prothese – und ein anspruchsvolles Trainingsprogramm mehrmals pro Woche. Um die Prothese mit der Kraft der Gedanken alltagstauglich steuern zu können, braucht es etwa ein halbes Jahr. Das Forschungsvorhaben im Rahmen des EU-Horizon- 2020-Projektes läuft drei Jahre und zeigt das enorme Forschungspotenzial in Graz. Barrierefreies Graz www.grazer.at Menschen mit Rückenmarksverletzungen können mit Neuroprothesen lernen, ihre Hände wieder zu bewegen.

27. JÄNNER 2019 www.grazer.at graz 11 Künstlerhaus-Streit 150 Besucher kamen umsonst zum Künstlerhaus: Der Streit zwischen Künstlern und Leitung eskalierte. STMK. TOURISMUS/SCHNABL Werden Sie zum Helden! Plasma spenden. Leben retten. Melden Sie sich im Aktionszeitraum Februar 2019 zur Erstuntersuchung an und erhalten zusätzlich zur Aufwandsentschädigung Ihre Neuspenderprämie nach der 3. Spende. NEUSPENDER PRÄMIE € 200,- insgesamt inkl. AE nach der 3. Spende Fotos: iloveshade, shutterstock, Europlasma GmbH Plasma spenden in der Shopping City Seiersberg Tel.: 0316 / 29 33 33, www.szs.at Spendezentrum Seiersberg

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