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26. September 2021

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- Graz soll bis 2040 klimaneutral sein - So läuft die Gemeinderatswahl heute ab - Heute ist der Tag des Sports - Großes Finale der EuroSkills - Premstätten: Ärger um die Deponie

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34 viva graz www.grazer.at 26. SEPTEMBER 2021 Valentina Gartner 34 valentina.gartner@grazer.at Österreich ist das drittreichste Land der EU, dennoch sind bei uns 350.000 Kinder armutsgefährdet. Ein Skandal.“ Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich, macht auf die dramatische Lage aufmerksam. KK Vor 40 Jahren hat man zum ersten Mal von HIV erfahren. GETTY 35 Jahre AIDS- Hilfe in Graz ■ Im Jahr 1981 sind die ersten Fälle einer neuartigen todbringenden Erkrankung in den USA aufgetreten, 1983 wurde der erste AIDS-Patient in Graz behandelt und 1986 die AIDS-Hilfe Steiermark als erste Landesstelle der österreichischen AIDS- Hilfe gegründet. Beim Jubiläum am 23. September blickte die AIDS-Hilfe auf bewegte 35 Jahre zurück und positionierte sich als kompetent in Fragen der sexuellen Gesundheit. Aufs Herz achtgeben HERZ. Am Mittwoch ist Weltherztag – Grazer Experten möchten auf die Gesundheit aufmerksam machen. Risiko einer Erkrankung kann man senken. Impfwillige können sich im dean&david den Stich geben lassen.KK Corona-Impfung im Restaurant ■ „Motivationsspritze“ für Impfwillige: Für den Fresh- Fastfood-Anbieter dean&david hat „gesund bleiben“ am kommenden Mittwoch, 29. September, mit mehr als gesunder Ernährung zu tun. Man bietet nämlich Kunden in der Zinzendorfgasse einen köstlichen Impf-Bonus. Von 11 bis 14 Uhr wird eine Ärztin vor Ort Freiwillige mit der ersten Dosis (Pfizer und Johnson) impfen – solange der Vorrat reicht. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Das menschliche Herz schlägt pro Minute etwa 70 Mal, also 100.000 Mal am Tag. Bis zu einem Alter von 70 Jahren schlägt es mehr als 2,5 Milliarden Mal. Und obwohl das Herz für uns so wichtig ist, wissen nur sehr wenige Menschen darüber wirklich Bescheid. „Es ist unsere Herz-Sache, das Bewusstsein und Wissen rund um Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu stärken, um dazu beizutragen, dass sie irgendwann nicht mehr die Todesursache Nummer 1 weltweit sind! Das Schlimme ist, dass es sich um schleichende Krankheiten handelt, die sich über Jahre hinweg unentdeckt aufbauen“, weiß die promovierte Wissenschaftlerin Ariane Pessentheiner, die 2020 das Projekt „Herz- Sache“ ins Leben gerufen hat. Die wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für Herz-Kreislauf- Erkrankungen sind Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Adipositas sowie gesundheitsbeeinträchtigende Verhaltensweisen wie Rauchen, körperliche Inaktivität und ungesunde Ernährung. Risiko senken Einige Herzerkrankungen sind familiär bedingt. Während bestimmte Risikofaktoren außerhalb der Kontrolle liegen, kann man einiges selbst tun, um ein herzgesundes Leben zu führen und Krankheiten vorzubeugen. ➣ Auf Lebensmittelkennzeichnungen achten, um eine ausgewogene Ernährung mit wenig Salz, Zucker, Cholesterin, gesättigten Fettsäuren und Transfettsäuren einzuhalten ➣ Blutdruck im Auge behalten ➣ Mehrmals pro Woche Sport treiben – schon eine halbe Stunde spazierengehen hilft nachweislich ➣ Gewicht in einem gesunden Bereich halten ➣ Das Rauchen aufgeben, um die Arterien zu schützen ➣ Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt ➣ Psychische Gesundheitsvorsorge – Stressmanagement, Depression behandeln ➣ Aufmerksamkeit für die eigene Gesundheit

26. SEPTEMBER 2021 www.grazer.at graz viva 35 ➜ IN GETTY (3) Atemübungen Sich mehrmals am Tag bewusst auf seine Atmung zu konzentrieren kann Stress reduzieren. Internationaler Kongress: Rauchen Immer noch zu rauchen, obwohl man weiß, wie schlecht es ist, kann früher oder später böse enden. Basale Stimulation im Vormarsch PFLEGE. In den GGZ fand der internationale und interdisziplinäre Kongress „Basale Stimulation®“ mit hochkarätiger Besetzung statt. Basale Stimulation wird immer wichtiger, Grazer bekamen Pokal. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Vor kurzem fand der internationale und interdisziplinäre Kongress „Basale Stimulation®“ in Graz statt. Mit einem vielseitigen Programm wurde gezeigt, dass das Konzept in allen Lebensphasen Unterstützung bieten kann. Basale Stimulation ist eine Kommunikationsmöglichkeit zur Förderung von Menschen, deren Wahrnehmung beeinträchtigt ist. Die eingesetzten Mittel aktivieren die Wahrnehmung und stimulieren die Sinne. Dies kann durch den Einsatz von Gerüchen, Berührungen oder etwa Musik erfolgen. In den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz – Albert Schweitzer Klinik (GGZ) gibt es dazu einen eigenen Lehrgang. Wanderpokal für Graz Im Rahmen des Kongresses wurde dem Leitungsteam des Zertifikatslehrganges „Praxisbegleiter*in Basale Stimulation“, Michaela Löschnigg-Tausz, Silvia Maier und Sabine Namor-Ranegger, als Wertschätzung ihrer Arbeit, für die Verbreitung und Implementierung des Konzeptes ein Wanderpokal überreicht. Patenschaftsprojekt GU ■ Styria vitalis sucht in Graz- Umgebung Paten für Kinder mit zumindest einem psychisch erkrankten Elternteil. Sie sollen mit den Kindern etwas unternehmen und ihnen so als stabile Bezugspersonen bei ihrer Entwicklung helfen und gleichzeitig die Eltern entlasten. Am Dienstag, 17.30 Uhr, findet ein Online-Infotag statt. Anmeldung bei: alima. matko@styriavitalis.at. Alima Matko und Styria vitalis suchen ehrenamtliche Paten. STYRIA VITALIS OUT ➜ Gerade der Einsatz von Berührungen ist in der Basalen Stimulation wichtig.GETTY

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