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26. Oktober 2019

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- Jeder Bezirk bekommt 10.000 Euro um den Bezirk schöner und sauberer zu machen: Was mit dem Geld passiert - Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Bürgermeister Siegfried Nagl im Gespräch - Neuer Marktstand vor dem Amtshaus - Kapistran-Pieller-Platz: Neugestaltung ist endlich im Gange - Krimi um rätselhafte Container in Geidorf - Weihnachtsbeleuchtung wird schon jetzt aufgehängt - Vietnamese Pho You eröffnet neu - Halloween Partys in Graz

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26 eco www.grazer.at 26. OKTOBER 2019 So sehen „Stars of Styria“ aus FOTOS: LUEF (7), FISCHER Gemeinderat Michael Schunko und Christoph Breisach (Bogen & P.) Martina und Laura Bacher mit Staatsanwalt Hansjörg Bacher WK-Regionalstellenleiter V. Larissegger, W. Bretschko (Cocoquadrat) STARVERDÄCHTIG. Am Dienstag und Mittwoch wurden 270 Lehrlinge und Meister mit Auszeichnung mit einem „Star“ geehrt. Unter 700 Gästen fanden sich auch Stars aus Politik und Wirtschaft. Von Svjetlana Wisiak svjetlana.wisiak@grazer.at Sie feierten und ließen sich feiern: 30 frischgebackene Meister, 160 ausgezeichnete Lehrabsolventen und 80 Grazer Ausbildungsbetriebe, die in dieser Woche bei den „Stars of Styria“ ihren Stern entgegennahmen. Von der Wirtschaftskammer verliehen und von Raiffeisen (vertreten durch Klaudius Thurmaier und Matthias Sebathi von der Raiffeisen Landesbank), Uniqa (vertreten durch Mark Auer) und Energie Steiermark gesponsert, soll die Auszeichnung den Lehrberuf ehren: „Der Star of Styria hat sich mittlerweile zu einer Marke entwickelt, die schon zu Marketingzwecken von den Unternehmen genutzt wird“, erklärt WKO-Regionalstellenleiter Viktor Lariss egger. Dass die österreichische duale Ausbildung europaweit als Maßstab gilt, unterstrichen WKO-Präsident Josef Herk und Sabine Wendlinger-Slanina. Erfolgreich Obwohl es in manchen Sparten stark an Fachkräften mangelt (siehe rechts), entwickelt sich die Zahl der Lehrlinge erstmals wieder positiv: So haben 4618 junge Menschen im Vorjahr ihre betriebliche Lehrausbildung gestartet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Plus von 8,4 Prozent – und das bei einer rückläufigen demografischen Entwicklung. Mehr als ein Viertel begann seine Lehre in Graz. Prominent Neben den Vertretern der nominierten Betriebe fanden sich zahlreiche bekannte Gesichter unter den 700 Gästen: Darunter Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Bürgermeister Siegfried Nagl, Gemeinderat Michael Schunko, Uni-Vizerektorin Petra Schaper-Rinkel, Staatsanwalts-Sprecher Hansjörg Bacher, Cocoquadrat- Gründer Wolfgang Bretschko, WKO-Bereichsleiter Jakob Taibinger, Energie-Steiermark- Sprecher Urs Harnik-Lauris, Hildegard Frühwirth und Julia Loidl von Granit Bau. Die Autohandel-Branche vertraten Manfred Bijondic von GB Premium Cars mit Lehrling Stephan Rogi, Autohaus-Chefin Maria Gaberszik und Ford-Jagersberger-Chef Gerhard Messner. Alle Fotos gibt es auf www.grazer.at M. Bijondic und Stephan Rogi (GB Premium) mit M. Gaberszik (Ford) WKO-Obfrau Sabine Wendlinger- Slanina, Jakob Taibinger (WKO) M. Sebathi, M. Auer, K. Thurmaier und U. Harnik-Lauris (v. l.) Josef Herk (WKO-Chef), P. Schaper-Rinkel (KF-Uni), LH H. Schützenhöfer Die Absolventen der Energie Steiermark mit hochkarätigen Promis

26. OKTOBER 2019 www.grazer.at eco 27 Josef Missethon, Jose Gonzalez (Unternehmerverband von Teneriffa), Josef Herk, Mari Paz de Léon (Schulrätin Teneriffa) und Hermann Talowski (v. l.) GETTY, FISCHER WKO: Fachkräftesuche expandiert in die EU EINFALLSREICH. Talenteentwicklung Missethon „fischt“ Lehrlinge in Spanien, Italien & Co. ■■ In der Steiermark wird der Fachkräftemangel immer spürbarer. Die Wirtschaftskammer setzt deshalb auf vielschichtige, aber auch innovative Maßnahmen. Erst letzte Woche empfingen WKO-Präsident Josef Herk und Spartenobmann Gewerbe und Handwerk Josef Talowski eine Delegation aus Spanien, wo eine Jugendarbeitslosigkeit von bis zu 34 Prozent herrscht. Im Rahmen des EU-Projekts „Talents for Europe“ werden mit 1. November acht Lehrlinge nach Graz geholt, wo sie ihre Lehre abschließen werden. Expansion Die Projektabwicklung läuft über „Talenteentwicklung Missethon“ ab, Geschäftsführer Josef Missethon sieht mit der spanischen Kooperation das Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. „Wir haben in Süditalien, genauer Sizilien, bereits Kontakte aufgebaut“, erzählt der Unternehmer. Auch Griechenland sieht er als potenziellen Kandidaten für ein Fachkräfte-Austauschprogramm. Missethon denkt aber in noch größeren Dimensionen: „Kooperationsgespräche haben wir sogar schon in Afrika angebahnt. Hier braucht es aber auch eine Offensive vom Staat, bevor etwas passieren kann“, weiß der Geschäftsführer. Gemeint sind die strengen Rahmenbedingungen für Einreise und (Arbeits-) Visum. Für den Mangelberuf Installateur kamen im September auf 50 gemeldete Arbeitslose 391 offene Stellen. SWIS Vorsorge: Die billigste Medizin GESUND. Der SWV Steiermark hat in Zusammenarbeit mit dem ProDoc-Ärztezentrum Graz-Eggenberg ein umfassendes Paket an Vorsorgeuntersuchungen für Gewerbetreibende geschnürt. Vorsorgemedizin ist die billigste und angenehmste Medizin“, unterstreicht der Arzt Viktor Weinrauch. Im ProDoc-Ärztezentrum in Graz-Eggenberg können Selbstständige künftig Vorsorgeuntersuchungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu ermäßigten Preisen nutzen. Neu ist auch eine besonders schnelle Terminvergabe für alle, die das Angebot über die Website www.xund-bleiben.at des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Steiermark (SWV) nutzen. Besondere Vorsorge-Boni umfassen internistische Untersuchungen, Herz-/Kreislaufvorsorge und die Messung der Gefäßparameter. „Die Messung ist eine neue wissenschaftliche Methode, die das tatsächliche Gefäßalter feststellen kann“, erklärt Ärztin Sabine Perl. Hintergrund Österreichs Unternehmer sind im Durchschnitt 47,7 Jahre alt – also in einem Alter, das regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen unerlässlich macht, um potenzielle Risikofaktoren zu erkennen und durch rechtzeitige Maßnahmen eine Verschlimmerung oder den Ausbruch einer Krankheit zu vermeiden. Allerdings machen nur rund elf Prozent aller potenziellen Betroffenen eine Vorsorgeuntersuchung. Ziel der Initiative „xund bleiben“ ist es, Selbstständigen rasch und unbürokratisch eine umfassende Vorsorgeuntersuchung zu ermöglichen. Denn gerade Unternehmer ignorieren diese wichtige Untersuchung oft aufgrund von Zeitmangel. Karlheinz Winkler (Präsident SWV), S. Perl und V. Weinrauch (Fachärzte Innere Medizin & Kardiologie), Robert Rothschädl (Projektkoordinator) SCHNABL

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