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26. Juli 2020

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- Grazer Innenstadt wird zum Fleckerlteppich - EU-Bürger mit Hauptwohnsitz in Graz: Rumänen führen Liste an - Neues Design für Grazer Hauptplatz-Standln - Ragnitzbach: Holzbrücken sollen saniert werden - Kurios: Sechs Meter Radweg - Betreiber für zwei neue Standl stehen fest: Sie erweitern das Angebot am Lendplatz

graz 4

graz 4 redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10 Geht das nicht schöner? Auszeiten sind auch jetzt besonders wichtig!“ Steiermark-Tourismus-Chef Erich Neuhold appelliert an alle, trotz Corona Urlaub zu machen – am besten natürlich in der Grünen Mark. KK www.grazer.at 26. JULI 2020 Grazer Innenstadt Regionale Betriebe wurden mit dem Gütesiegel geehrt. BMLRT/LENDL Ausgezeichnete Regionalqualität ■■ In der Steiermark werden laufend neue Betriebe mit dem Gütesiegel „AMA Genuss Region“ zertifiziert. Dieses Mal darunter die Fleischerei Mosshammer in Graz, der Direktvermarktungsbetrieb von Familie Zach aus Pertlstein sowie das Gasthaus Stainzerbauer in Graz. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger und Landesrat Hans Seitinger waren bei der Ehrung dabei. Richard Peer (Holding), Bernd Stadlober, Kurt Hohensinner (v. l.) Feriencamp für echte Champs ■■ Camps for champs ist ein Sommercamp, organisiert von Bernd Stadlober und Sebastian Kranabetter. Es fand von 13. bis 24. Juli in der HLW Schrödinger statt. Das Besondere: In vier Modulen – Sporties, Artists, Scientists, Worldies – wurden Kinder im Alter zwischen 6 und 16 Jahren betreut. Die Holding Graz unterstützte mit einem Sponsoring in Form eines mobilen Trinkbrunnens sowie mit Öffi-Tickets für die Jugendlichen. Auch Jugend- und Sportstadtrat Kurt Hohensinner freute sich über den Erfolg. HOLDING GRAZ/HINTERLEITNER Am Mehlplatz ist eine Leitung kaputt gegangen. Die Stainzerplatten wurden bereits bestellt. Bis zum Ende des Sommers soll nichts mehr von den Bauarbeiten zu sehen sein. Am Mariahilfer Platz wird nächstes Jahr noch ein Abschnitt ausgebessert. Aufgrund der Veranstaltungen am Platz geht das nur schrittweise. Die Corona-Zeit zu nutzen ist aufgrund von Planung und Budget nicht möglich. Auch die Sporgasse soll bald saniert werden. Wann dies genau passieren soll, ist noch offen. Im Zuge dessen werden aber auch die unschönen Asphalt-Flecken am Eck zum Hauptplatz entfernt. Am Hauptplatz vor dem Billaeck wird gewartet, bis die Schmiedgasse fertig ist, damit in diesem Bereich nicht alles steht. Danach wird die Albrechtgasse zur Gänze saniert. Erst dann kann der Fleckerlteppich verschwinden. Der Tummelplatz soll in den nächsten Jahren völlig neu gestaltet werden. Mit der Ausbesserung des Bodens wird auf das Gesamtkonzept gewartet. Derzeit wird eine Ausschreibung vorbereitet und eine Bürgerbeteiligung ausgewertet. KK (6), HOLDING GRAZ

26. JULI 2020 www.grazer.at graz 5 ➜ TOP LPD/HEIMGARTNER, SCHERIAU Drogenboss festgenommen Die Grazer Polizei nahm den 44-jährigen „Rasputin“ fest. Er soll mehr als 100 Kilo Drogen sowie Waffen verkauft haben. Neun Prozent mehr Radunfälle Das Kuratorium für Verkehrssicherheit verzeichnete neun Prozent mehr Unfälle mit Radfahrern in der Steiermark. FLOP ➜ als Fleckerlteppich UNSCHÖN. Verschiedene Asphalt-Flächen inmitten von Pflastersteinen trüben das Bild in der Grazer Innenstadt. Die Holding versichert, dass es sich nur um provisorische Lösungen handelt. Diese bleiben teilweise aber über Jahre. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Auch wenn es heuer aufgrund der Corona-Krise wenige Touristen geben dürfte, unzählige Asphalt-Flächen auf repräsentativen Plätzen der Innenstadt stören momentan die perfekten Postkarten-Fotos aus Graz. Erst kürzlich wurde am Mehlplatz vor dem Schubertkino inmitten von ansonsten schönen Pflastersteinen einfach asphaltiert. Tummelplatz, Hauptplatz oder Mariahilfer Platz gleichen einem Fleckerlteppich aus verschiedenen Steinen und Asphalt-Flecken in unterschiedlichen Farben. Und die Liste ließe sich lange fortsetzen. „Es handelt sich dabei nur um provisorische Lösungen“, versichert Konzernsprecher Gerald Zaczek-Pichler von der Holding Graz, die für die Wiederherstellung nach Bauarbeiten zuständig ist. „Oft wird eine Frostperiode abgewartet, bis sich das Erdreich abgesenkt hat. Würde man gleich wieder Pflastersteine drauflegen, wären die nach einer Saison um einige Zentimeter tiefer“, erklärt auch Helmut Spanner, Leiter des Baustellenreferats im Grazer Straßenamt. Lange provisorisch Dennoch gibt es einige dieser unschönen, aber provisorischen Asphaltierungen dann über Jahre – wie etwa am Tummelplatz oder Mariahilfer Platz. „Oft stehen die Sanierungen im Zusammenhang mit einem Gesamtkonzept. Der Tummelplatz soll beispielsweise völlig neu gestaltet werden, da warten wir, bis das Konzept steht, bevor wir kurz nach der Sanierung wieder aufreißen müssen. Das ist die beste und wirtschaftlichste Lösung“, erklärt Zaczek-Pichler. Auch am Hauptplatz, in der Albrechtgasse und am Mariahilfer Platz wartet man auf größere Gesamtlösungen (siehe Seite links). Naturstein bevorzugt Grundsätzlich ist es der Stadt wichtig, dass alles schön und gepflegt aussieht. Im Bürgermeisterbüro bestätigt man, dass geschnittene Natursteine favorisiert werden und man bei Neugestaltungen auch Baumstandorte mitplant. Die Neugestaltung der Schmiedgasse ist ein Beispiel dafür. Dabei werden immer auch Behindertenvertreter mit einbezogen. Deshalb wurden in besagter neuer Fußgängerzone etwa großformatige Pflastersteine an den Seiten geplant, damit sich Rollstuhlfahrer besser fortbewegen können. Der Nachteil von Natursteinen: Sie gehen schneller kaputt, wenn etwa schwerer Zulieferungsverkehr drüberbrettert. Kurz gefragt … G. Zaczek-Pichler 1 Geht das nicht schöner? Gerald Zaczek-Pichler: Neuer Asphalt auf altem schaut immer anders aus. Und Provisorien schauen auch nie so schön aus. Aber wir bemühen uns bestmöglich, alles wieder herzustellen. 2 Wieso sind einige Lösungen über Jahre provisorisch? Gerald Zaczek-Pichler: Oft ist es in ein Gesamtkonzept zu betten, oder die Baudauer macht eine Gesamtsanierung nicht möglich. 3 Wird Naturstein favorisiert? Gerald Zaczek-Pichler: Ja, in Abstimmung mit dem Eigentümer in der Innenstadt – also der Stadt Graz. Das wirkt optisch schöner und hochwertiger.

2021