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26. Juli 2020

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- Grazer Innenstadt wird zum Fleckerlteppich - EU-Bürger mit Hauptwohnsitz in Graz: Rumänen führen Liste an - Neues Design für Grazer Hauptplatz-Standln - Ragnitzbach: Holzbrücken sollen saniert werden - Kurios: Sechs Meter Radweg - Betreiber für zwei neue Standl stehen fest: Sie erweitern das Angebot am Lendplatz

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26 motor www.grazer.at 26. JULI 2020 ÜBERHOLSPUR. Alfa Romeo ist wieder gut in der Spur. Kimi Räikkönen zeigt es in der Formel 1, und der Alfa Stelvio ist wohl der schönste SUV. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at ten, der Stelvio aber ist anders. Eigenständig, ein Auto mit starkem Charisma und Charakter. Wir testeten einen Alfa Stelvio Sprint mit 190 PS, und von Sprinten versteht das Auto auch was. In nur knapp sieben Sekunden war der Alfa von 0 auf 100 km/h, und an Höchstgeschwindigkeit könnte der Stelvio 250 km/h schaffen, geht aber nur am Red Bull Ring. Was haben die Italiener in den neuen Stelvio gepackt: Technik und Interieur vom Feinsten. Ein überarbeitetes Infotainmentsystem mit 8,8 Zoll großem Bildschirm, der mit schönen Animationen aufwarten kann und der sowohl mit einer Touchfunktion als auch mit dem Dreh-/Drücksteller auf der Mittelkonsole bedient wird. Weiters gibt es Abstandsregeltempomat, Rückfahrkamera, Regensensor, Spurhaltewarner, Berganfahrhilfe, Sportlederlenkrad, Apple Car Play und vieles mehr. Der Wagen liegt gut in der Hand, Automatik reibungslos, Fahrgefühl entspannend. Wichtig ist, dass bei all den ersten Schritten in Richtung autonomes Fahren der Stelvio größtenteils noch selbst gefahren werden muss. Autofahren, wie es immer schon Freude gemacht hat. Bis man bei Alfa Stelvio die Elektrifizierung einläutet, wird noch viel Wasser den Tiber und bei uns die Mur hinunterlaufen. Alfa-Stelvio- Fahren ist Autofahren wie früher mit Diesel und Benzinantrieb. Nur weil E-Autos „in“ sind, sind die herkömmlichen Antriebsarten noch lange nicht „out“. Man hat überhaupt nicht das Gefühl, in ein SUV (Sport Utility Vehicle) einzusteigen. Überall typisch italienisches Design. Der Wagen hat eine enorme Ausstrahlung, und wenn man sich in ein Auto auf den ersten Blick verlieben könnte, dann in den Alfa Stelvio. Im Cockpit sieht man auch an vielen kleinen, verspielt wirkenden Details, dass Design in Italien einfach eine entscheidende Rolle spielt. Gestartet wird der Bolide lässig per Knopfdruck am Lenkrad, und sofort ist es wieder da, das besondere Gefühl, in einem Alfa Romeo zu sitzen, auch wenn SUVs ursprünglich nicht für das Repertoire von Alfa gedacht waren. Jetzt gibt es den Alfa-SUV seit 2017, und der Allradler beweist immer wieder aufs Neue, dass SUV- Fahren auch anders geht. Schlanke Linien, coole Frontansicht, elegantes Heck. Alfa ist Alfa, und auch die eingefleischten Alfisti haben den Stelvio längst in den inneren Kreis der Alfa-Familie aufgenommen. Widmen wir uns dem Alfa-Romeo-Stelvio-Modell 2020 etwas näher. Der Name Stelvio bezieht sich auf das Stilfser Joch (Passo dello Stelvio), und diesen höchsten Gebirgspass Italiens schafft der Stelvio mit links. Ich muss zugeben, ich mag Alfa seit Jahren und bin selbst schon viele Modelle gefahren, und ich durfte auch schon viele SUVs tes- Alfa-Feeling auch im Cockpit. Gestartet wird per Knopfdruck am Multifunktionslenkrad. ERWIN SCHERIAU (5) Alfa Stelvio: Bello e impossibile Ein schönes Auto: Der neue Alfa Romeo Stelvio 2020 FOTOS: ERWIN SCHERIAU Alfa Romeo Stelvio Sprint 190 PS ■■Motor: 4-Zylinder-Reihenmotor, Hubraum 2143 ccm, Leistung 190 PS (140 kW), Beschleunigung 0–100 km/h in 6,8 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 250 km/h, 8-Stufen-Automatikgetriebe, Allradantrieb Alfa Q4, Abgasklasse E6D- TEMP, Servolenkung ■■Verbrauch: kombiniert (nach WLTP- Vorgaben) 6,4 Liter Diesel auf 100 Kilometern, C0 2 -Emissionen 168 Gramm/Kilometer, Tankvolumen 58 Liter ■■Abmessungen: 4,68 Meter Länge, 1,90 Meter Breite und 1,69 Meter Höhe, Eigengewicht 1820 Kilo, Radstand 2818 mm, Wendekreis 10,8 Meter, Kofferraumvolumen 525 bis 1600 Liter, höchstzulässiges Gesamtgewicht 2410 Kilo ■■Preis: ab 45.500 Euro (Testauto 57.800 Euro) ■■Autohaus: Vogl+Co, Graz, Schießstattgasse 65/Pestalozzistraße 33, Tel. 0 316/8080-0, www.vogl-auto.at

26. JULI 2020 www.grazer.at motor 27 Bedient wird das Infosystem via Mittelkonsole oder Fingerwisch. A U T O M O T O R Motor Geflüster Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Hockenheim „out“ Hockenheim ist raus aus dem Rennen um den GP Deutschland 2020. Grund: Die Formel 1 wollte die Möglichkeit haben, Zuschauer zuzulassen. Doch die Verordnungen in Baden-Württemberg sind streng. Jetzt ist der Nürburgring am Zug. Derzeit ist ein Rennen im Oktober im Gespräch. Porsche-Trio Porsche komplettiert zum Sommer sein klassisches Sportwagen-Trio: Mit den Allrad- Modellen 911 Targa 4 und Targa 4S folgt nun die dritte Karosserievariante der neuen Elfergeneration. Gleichzeitig präsentiert Porsche die neuen Cayenne-GTS-Modelle, den Cayenne GTS und den Cayenne GTS Coupé, die nun wieder mit einem Achtzylinder-Motor angetrieben werden. Österreich ist ein Land, in dem der Allrad-Anteil bei Neuwagen traditionell sehr hoch ist. Er beträgt konstant rund 24 Prozent. Das bedeutet, dass sich fast jeder vierte Neuwagenkunde für ein Allrad-Modell entscheidet. Bei der Sportwagenmarke Porsche, deren Modelle sich durch höchste Ganzjahres-Tauglichkeit auszeichnen, ist der Allrad-Anteil bedeutend höher. 80 Prozent aller 2019 zugelassenen Porsche-Modelle verfügen über Allradantrieb. Die Markteinführung der 911-Targa-Modelle in Österreich ist für August 2020 geplant. Die Cayenne-GTS-Modelle sind seit Anfang Juli verfügbar. In Reih und Glied warten die Por- sche-911-Targa- Modelle stolz auf ihre Ausfahrt. PORSCHE

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