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26. Jänner 2020

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- Drei neue Fußgängerzonen: Graz schafft mehr Platz für Fußgänger - Noch „Überzeugungsarbeit“ nötig: Programm gegen Rassismus lässt auf sich warten - Volle Busse sorgen für Ärger in Liebenau - Radfahrer unglücklich über Vorrangregelung im Augarten - Erich-Edegger-Steg wird generalsaniert - Direktorin mobbt Lehrer aus der Schule - Neues Lokal im Pavillon: „Kaisers“ eröffnet im Stadtpark - Kinderbetreuung: 13 neue Gruppen beschlossen

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graz www.grazer.at 4 graz 26. JÄNNER 2020 4 redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10 Die Wahl ist vorbei – jetzt kann ich wieder über mein Alter reden.“ LH Hermann Schützenhöfer scherzte über seinen 68. Geburtstag am 29. Februar. SCHERIAU Graz: Neue Welle an Gerald Klug, Anton Lang und Franz Weintögl (v. l.) GKB_MOTSCHNIK Elektrifizierung der GKB startet ■■ Der Bund, das Land Steiermark und die Graz-Köflacher Bahn (GKB) wollen die Zukunft der öffentlichen Mobilität in der Weststeiermark neu gestalten und setzen dabei auf die Elektrifizierung des Schienenverkehrs. Die weitreichenden Pläne nehmen nun erste Formen an. Im Jahr 2020 werden mehr als 28 Millionen Euro investiert, davon sind acht Millionen Euro für erste Maßnahmen zur Elektrifizierung der GKB-Strecken reserviert. Erstes verkehrsbehinderndes Rad war für sechs Personen. 500 Schrotträder gekennzeichnet KK Der Bereich Schmiedgasse bis zum Billa wird mit Bäumen begrünt (Bild oben). Fuzo Herrengasse 1972 (links). Die Sackgasse vom Tummelplatz zur Kreuzung mit der Burggasse wird ebenfalls Fußgängerzone. STADT GRAZ, LUEF LIGHT, AMSÜSS derGrazer Blitzumfrage Wo sollte es noch eine Fußgängerzone geben? ? ALLE FOTOS: DER GRAZER ■■ Die Entfernung von Fahrradleichen durch die Holding ist in vollem Gange. In den ersten drei Wochen wurden bereits 500 Schrottfahrräder mit pinken Schleifen gekennzeichnet. In nächster Zeit werden noch mehr erwartet, da noch Hauptbahnhof und Ostbahnhof fehlen. Tatsächlich war das erste abgeschleppte Fahrrad eine Besonderheit: Es handelte sich dabei um ein Sechs-Personen-Rad wie aus dem Urlaub. „Am ehesten am Dietrichsteinplatz oder bei der Zinzendorfgasse. Da nervt der starke Verkehr wirklich.“ Ursula Schenk, 25 Studentin „Ich bin für jede Erweiterung der Fußgängerzonen. Spontan würde mir die Kaiserfeldgasse einfallen.“ Werner Kuss, 76, Pensionist „Bei der Uni und der Zinzendorfgasse. Da gibt es viele Lokale, es würde sich also ausahlen.“ Stefan Turner, 28, Student „Das gesamte Glacis sollte zur Fußgängerzone werden. Autos gehören allgemein raus aus der Innenstadt.“ Klaus Halmdienst, 39, Sozialarbeiter „Am ehesten würde ich das rund um den Jakominiplatz planen. Da ist der Verkehr viel zu chaotisch.“ Maja Kling, 19, Studentin

26. JÄNNER 2020 www.grazer.at graz 5 ➜ TOP GETTY (2) Neuer Tourismus-Rekord Die Tourismusbilanz 2019 zeigt ein Plus von mehr als zehn Prozent bei den Nächtigungen – exakt 1.250.513. Fußgängerzonen! E-Bike-Unfall mit Schwerverletzter Weil sie von einem Autofahrer übersehen wurde, prallte eine 69-Jährige mit ihrem E-Bike gegen einen Pkw. FLOP ➜ Kurz gefragt … FLEISSIG. Die Stadt Graz erweitert die Fußgängerzonen in der Innenstadt – vor allem im Bereich des Tummelplatzes. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Was war das für ein Aufschrei, als am 15. November 1972 in Graz die erste Fußgängerzone eingerichtet wurde. „Heute kommt das große Zittern“ titelte eine Grazer Tageszeitung an diesem denkwürdigen Tag, an dem für Graz eine neue Ära begann. Die „Fuzo“ umfasste die Herrengasse, den Hauptplatz, die Sporgasse, die Färbergasse, die Frauengasse, die Jungferngasse, die Stempfergasse, die Hans-Sachs-Gasse, den Platz am Eisernen Tor und den Jakominiplatz. „Die Autofahrer sind etwas geschockt!“, sagte ein Polizist, der an der Kreuzung Landhausgasse/Schmiedgasse Dienst machte und die Durchfahrt zur Herrengasse verhinderte. Heute sind die Grazer Fußgängerzonen ein prägendes Bild der Stadt. Im Vergleich zur Größe von Graz hat die Stadt die größte zusammenhängende Fußgängerzone der Welt. Wolfgang Feigl, Abteilungsleiter Verkehrsplanung: „Rund sechs Prozent der Grazer Innenstadt sind durchgehende Fußgängerzone, und es wird immer mehr.“ Graz erweitert seine Zonen: Der Tummelplatz soll von Fußgängerzonen umzingelt werden. Die Hans-Sachs-Gasse ist bereits Zone, jetzt folgt der Sackgassenteil der Bürgergasse, hier kommt eine Fußgängerzone bis zur Querung Salzamtsgasse. Die Zufahrt rechts Richtung Domhotel ist weiterhin gestattet. Zur Fußgängerzone wird außerdem die Sackgasse neben dem Akademischen Gymnasium vom Tummelplatz zur Kreuzung mit der Burggasse. Die bestehende Fußgängerzone Schmiedgasse-Landhausgasse, die 2017 verordnet wurde, geht indes ihrer Vollendung entgegen. Der Bereich Landhausgasse bis zum Kreisverkehr beim Billa wird mit Baumpflanzungen behübscht, die Gehsteige werden neu gestaltet und die Fußgängerzone Landhausgasse wird bis zum Casino ausgeweitet. Autos können da nur mehr rechts in die Raubergasse einbiegen. Die Grazer Stadtregierung, allen voran Bürgermeister Siegfried Nagl, will noch weitere Fußgängerzonen errichten und versuchen, die parkenden Autos von den Oberflächen der Straßen hinunter in Tiefgaragen zu bringen. Nach wie vor ein Thema: die Bienenwaben- Tiefgarage am Eisernen Tor. Auch am Andreas-Hofer-Platz ist angedacht, die Tiefgarage um zwei bis drei Etagen nach unten zu erweitern. Graz – so sind sich auch die Touristiker einig – sollte man am besten zu Fuß entdecken. Die Fuzos zeigen, warum. ... BM Siegfried Nagl 1 Als Graz 1972 seine erste Fuzo bekam, herrschte bei Autofahrern und Wirtschaft Weltuntergangsstimmung. Imagewandel? Nagl: Dank einer großen Fuzo haben wir eine lebendige und spannende Altstadt. 2 Was sind die größten Vorteile von Fuzos? Nagl: Die Grazer Fuzos sind attraktive Plätze für Menschen, für Begegnungen und aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Soll Graz noch mehr 3 Fuzos bekommen? Nagl: Ja. Wir wollen den Platz an der Oberfläche für Fußgänger und Radfahrer ausbauen. Somit müssen notwendige Parkplätze in Tiefgaragen tauchen. Weitere Zonen sind in Ausarbeitung.

2021