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26. Jänner 2020

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- Drei neue Fußgängerzonen: Graz schafft mehr Platz für Fußgänger - Noch „Überzeugungsarbeit“ nötig: Programm gegen Rassismus lässt auf sich warten - Volle Busse sorgen für Ärger in Liebenau - Radfahrer unglücklich über Vorrangregelung im Augarten - Erich-Edegger-Steg wird generalsaniert - Direktorin mobbt Lehrer aus der Schule - Neues Lokal im Pavillon: „Kaisers“ eröffnet im Stadtpark - Kinderbetreuung: 13 neue Gruppen beschlossen

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26 eco graz www.grazer.at 26. JÄNNER 2020 Svjetlana Wisiak 26 svjetlana.wisiak@grazer.at Die Entscheidung fällt in einer kurzen Periode, nämlich jetzt.“ Seit Juwelier Hans Schullin von einer Lawine verschüttet wurde, trifft er (auch geschäftliche) Beschlüsse sofort, wie er bei „ECOnet“ berichtete. KK W I R T S C H A F T Experten Tipp Unternehmer im Dominic Neumann „Digitale“ Hilfe Welche Schritte kann ein EPU oder ein KMU unternehmen, um sich der Digitalisierung zu stellen? Zuallererst empfiehlt sich der Digitalisierungsindex, der von der Fachgruppe UBIT für ganz Österreich entwickelt und kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Unter ubit-stmk.at/digitalisierungsindex beantwortet man 13 Fragen und erfährt, in welchem Grad der Digitalisierung sich das Unternehmen befindet. Noch mehr: Man erfährt, welcher Berater einem am besten dort, wo es noch an Innovation fehlt, helfen kann. Das Tool übernimmt die „Matching- Funktion“ – praktisch, wie in einem Dating-Portal. Damit man als Berater hingegen gefunden wird, muss man sein Profil im WKO Firmen A-Z aktuell halten. Vor einer Beratung sollte selbst das EPU nicht zurückschrecken. So werden wertvolle (Zeit-) Ressourcen gespart. ANZEIGE Die Digitalisierung lässt sich weder aufhalten noch rückgängig machen – aber mitmachen ist nicht so schwer. S E R V I C E Kurz und bündig 20.000-Euro-Preis Zum zweiten Mal wurde der mit 20.000 Euro dotierte internationale Anton-Paar-Forschungspreis verliehen. Eine fünfköpfige Jury wählte unter 19 eingereichten Arbeiten aus 14 Ländern das Siegerprojekt der TU Graz. Überreicht wurde der Preis von Anton-Paar-GF Friedrich Santner. M. Chr. Maier, H. Gruber-W., F. Santner & M. Leitner (v. l.) ANTON PAAR WKO-Regionalstellenobmann Paul Spitzer begrüßte 300 Gäste. FISCHER Innovativer Verkehr Pendlerverkehr abfangen, Anrainerparkplätze unter die Erde verbannen und innovative, umweltfreundliche Alternativen für den motorisierten Individualverkehr schaffen: In diesen Punkten sind sich die Experten darüber einig, in welche Richtung die Zukunft der Mobilität in Graz gehen soll. Auf Einladung der WKO-Regionalstelle begrüßten Obmann Paul Spitzer und Präsident Josef Herk über 300 Besucher aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft bei der Mobilitäts-Enquete. ECOnet in der Aula GETTY Zum Netzwerk-Event „ECOnet“ in der edlen Aula der Alten Universität lud die steirische Notariatskammer in dieser Woche. Neben Kollegen aus dem Fach begrüßten Präsident Dieter Kinzer und Moderator Oliver Zeisberger auch WKO- Präsidenten Josef Herk, Teamchef Franco Foda, Juwelier Hans Schullin, GRAWE-Partner Klaus Scheitegel, Keynote- Speakerinnen Andrea Heinzle und Eva Sigl von Qualizime Diagnostics, Messe-Chef Armin Egger und mehr. Oliver Zeisberger mit Josef Herk und Dieter Kinzer (v. l.) LUEF

26. JÄNNER 2020 www.grazer.at graz eco 27 ➜ TEURER Erziehung und Unterricht +2,8 % Eltern haben im vergangenen Jahr noch mehr für ihre Kinder hinlegen müssen als noch im Jahr davor. Audiovision-/Fotogeräte –3,5 % Für Fotoapparate, Datenverarbeitungsgeräte & Co musste man im vergangenen Jahr weniger ausgeben. GETTY (2) Bann der Digitalisierung BILLIGER ➜ SPANNEND. Ein Profi spricht von Herausforderungen der Digitalisierung und wieso Firmen nicht davor zurückschrecken sollten. Von Svjetlana Wisiak svjetlana.wisiak@grazer.at Digitalisierung: Während der Begriff in vielen Unternehmen bereits zum Alltag gehört, klingt er für andere nach einer unüberwindbaren Hürde. Denn was weiß der Handwerker, der denselben Beruf seit 20 Jahren ausübt, schon davon? „Sehr viel“, weiß Dominic Neumann, Obmann der WKO-Fachgruppe UBIT. Als Digitalisierungs-Experte berät er Unternehmen, wenn es darum geht, digitale Prozesse einzuführen, aber auch in Sachen digitalen (Web-)Auftritts. „Es kommt immer auf die Leistung und das Produkt an. Während die einen eine reine Image- Homepage benötigen, würden die anderen ohne Online-Shop nicht gegen das Angebot auf Amazon und Co bestehen“, erklärt Neumann. So individuell, wie die Unternehmen sind, sind auch ihre digitalen Bedürfnisse. Der Berater will den Unternehmern die Berührungsangst nehmen. Ob es das E-Mails-Beantworten ist, die digitale Buchhaltung oder das Smartphone: „In der einen oder anderen Form nützt jeder bereits Künstliche Intelligenz (KI)“, erklärt Neumann. Auch die Kosten einer Beratung sind überschaubar. Je kleiner das Unternehmen ist, desto leichter fällt es, digitale Prozesse einzuführen. „Oft reichen fünf Beratungsstunden“, erklärt er. Neue Arbeitsformen „Digitalisierung vernichtet Arbeitsplätze“ lautet ein gern ausgesprochenes Vorurteil. Das weist Neumann zurück: „Für qualifizierte Personen ist diese Angst unbegründet. In jeder industriellen Revolution entstehen neue Arbeitsformen, die aber auch höheres Wissen erfordern.“ So wird harte Fließbandarbeit mittlerweile von Robotern erledigt. Doch der Roboter muss programmiert, bedient und gewartet werden. Welche Berufe es in der Zukunft geben wird, wagt der Profi nicht zu prognostizieren. „Sich aber ein IT-Know-how anzueignen, kann nicht schaden“, unterstreicht er. Während das Thema KI im Unternehmensalltag immer stärker Einzug hält, vermisst Neumann die Beschäftigung mit der Ethik: „Wer wird künftig entscheiden, auf wen Raketen abgefeuert werden oder wer ein neues Herz erhalten soll?“, fragt er sich, „da stehen wir noch ganz am Anfang“.

2021