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26. Jänner 2020

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- Drei neue Fußgängerzonen: Graz schafft mehr Platz für Fußgänger - Noch „Überzeugungsarbeit“ nötig: Programm gegen Rassismus lässt auf sich warten - Volle Busse sorgen für Ärger in Liebenau - Radfahrer unglücklich über Vorrangregelung im Augarten - Erich-Edegger-Steg wird generalsaniert - Direktorin mobbt Lehrer aus der Schule - Neues Lokal im Pavillon: „Kaisers“ eröffnet im Stadtpark - Kinderbetreuung: 13 neue Gruppen beschlossen

14 graz www.grazer.at

14 graz www.grazer.at 26. JÄNNER 2020 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Alles wird verbaut Zur Sonderausgabe Premstätten: Es ist eine schöne Umschreibung: „im Ortskern Handel und Handwerk ansiedeln, Gewerbe und Industrie an der Autobahn“, was hier in Premstätten (und auch in vielen anderen Gemeinden – leider) seit Jahren passiert, nämlich der Komplettverlust der ländlichen Gegend, in die wir gezogen sind, weil wir am Land wohnen möchten. Felder und Wiesen verschwinden, man kann täglich zusehen, wie die von Herrn Scherbinek versprochene Beibehaltung der Bauern zwischen Premstätten und der Autobahn sich auflöst. Da werden neue Grundstücke an das dort angesiedelte Gewerbe vergeben und darauf neue Park- und Abstellplätze gebaut. Und so geht’s weiter, bis am Ende alles verbaut ist. Der neue Kreisverkehr hat auch schon eine fünfte Abfahrt geplant, man will ja die Orte Unterpremstätten und Zettling zusammenwachsen lassen, egal ob dabei jede Menge heute noch vorhandener Felder und Wiesen verschwinden, man nennt es kurz „Weiterentwicklung“. Die einzige Möglichkeit, diesen Wildwuchs und Größenwahn einzubremsen, ist, den Bürgermeistern dieses letzte Entscheidungsrecht über die Grundstückwidmungen zu nehmen und es dem Land, vielleicht ja sogar dem Bund, zu geben. Dort ist man wesentlich weniger „anfällig“ für den Druck lokaler Gewerbetreibender und sogenannter Projektentwickler, die immer wieder ein kleines weiteres Stück der noch verbleibenden Felder und Wiesen verbauen wollen. Als Bürgermeister kann man ja einen größeren Betrieb, der vielleicht bei Nichtgenehmigung mit Abwanderung droht, nicht so einfach gehen lassen. Da ist man in der Zwickmühle, als Land und Bund, durch die örtliche Entfernung, schon wesentlich weniger. In unserem Ort zeigt sich mehr als deutlich das Problem der Neubauten auf der grünen Wiese. Wir sind ganz oben vertreten in der Verbauungsstatistik der Hagelversicherung, wo jeden Tag in Österreich in komplettes Fußballfeld verbaut wird. Paul Matt, Premstätten * * * Verbotstafeln machen Sinn Zum Leser-Aufreger: „Zu viele Verbotstafeln am Falkenweg“: Durch die vielen stattfindenden Veranstaltungen – vor allem in der wärmeren Jahreszeit – im nahen „St. Veiter Schlössl“ kam es vermehrt zu starken Behinderungen durch zahlreiche parkende Autos. Als Anrainer war es kaum möglich, mit einem normalen Klein-Pkw vorbeizukommen. Von einem Einsatzfahrzeug (Rettung, Feuerwehr) ganz zu schweigen. Auch ein schon bestehendes Halte- und Parkverbot am Anfang des Falkenweges wurde immer wieder ignoriert und Fahrzeuge wurden verkehrswidrig abgestellt. Diese Umstände waren für alle Anrainer unzumutbar. Dementsprechend oft musste auch die Polizei geholt werden, um die Parksünder abzustrafen. Wie man sieht, hatte das Verkehrsreferat weder einen Budgetüberschuss noch wohnen hier Verkehrstaferlfetischisten. Das Aufstellen der Tafeln war leider ein notwendiges Übel. Der Falkenweg ist übrigens kein unbedeutender Waldweg in Andritz. Er ist eine öffentliche Zufahrtstraße für die dort wohnenden Anrainer (zugegeben nicht viele) und außerdem ein sehr beliebter und wunderschöner offizieller markierter Wanderweg. Eine schöne und ruhige Naturlandschaft am Stadtrand von Graz. Ein Spaziergang lohnt sich. Alexandra Tantscher & Familie, Graz * * * Ein Stadion reicht doch Schon wieder taucht die Forderung des SK Sturm für ein zweites Fußballstadion in den Medien auf. Dazu möchte ich Folgendes bemerken: In der Stadt München (etwas größer als Graz) finden mit einem Stadion die Vereine Bayern München und 1860 München (beide auch etwas größer als SK Sturm und GAK) das Auslangen. Und es funktioniert! Wenn nun ein Grazer Fußballverein ein eigenes Stadion fordert, dann bitte auf eigene Kosten (Grund, Bau, Erhaltung), ohne den Steuerzahler zu belasten. Herbert Edelsbacher, Graz Kult-Geschäfte KRITIK. Über zu viele Innenstadthotels ärgern sich Leser ebenso wie über einen geplanten Wohnbau, der über gesetzliche Höhe geht. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 Zu hoch bauen – In der Grazer Charlottendorfgasse 13 plant ein Bauträger die Errichtung eines Wohngebäudes mit mehreren Wohnungen mit einer Höhe von 11,33 Metern, dabei ist laut beschlossenem Räumlichen Leitbild der Stadt Graz eine maximale Höhe von 7,50 Metern erlaubt, klagt die Leserin Eva Leodolter. Das Stadtplanungsamt hat unverständlicherweise dennoch diese Höhe genehmigt. Leodolter und die Anrainer haben Berufung eingelegt. KK (3)

26. JÄNNER 2020 www.grazer.at graz 15 nicht vertreiben Braucht Innenstadt weiteres Hotel? – Viele Reaktionen von Lesern kamen zu unserem Exklusiv-Bericht über den Auszug des Handschuhgeschäftes „Zur Oper“ am Jakominiplatz. Immer wieder ärgern sie sich in ihren Reaktionen über zu viele Hotels in der Innenstadt. In Graz greife der „Hotelwahnsinn“ um sich, schimpfen Leser, und Christine Lackner stellt in Vertretung vieler anderer die Frage: Braucht Graz tatsächlich ein weiteres Innenstadthotel? Die Leserin Barbara Christina Täubel kritisiert, dass anhand des Beispiels Handschuhgeschäft die letzten „kultigen“ Geschäfte vertrieben werden. Hannes Bauer kommentiert das Ganze kurz und bündig in einem Mail: „Schade! Häuser beleben – Unterm Uhrturm www.grazer.at „In Graz stehen zig alte Häuser schon seit Ewigkeiten leer. Es wäre besser, diese zu sanieren und dort schöne Hotels entstehen zu lassen“, schlägt „Grazer“- Leserin Renate Wohleser- Brugmayer vor, anstatt neue zu bauen, wie es aktuell vielerorts in der Stadt der Fall ist. Fritz Wutscher jun. setzt auf Cateye & Metallrahmen. STEFAN FRIESINGER, KK (2) Brillentrends 2020 präsentiert ■■ Die Brille ist mittlerweile ein modisches Accessoire. Die Auswahl ist fast unendlich. „Heuer ist für jeden Typ das passende Modell dabei. Mit extravaganten Brillen in Retro-Formen wie zum Beispiel Browline oder Cateye liegt man heuer im Trend. Auch Pilotenbrillen sind zurück. Wer aber nicht auf wuchtige und ausgefallene Brillen steht, setzt auf extrem dünne Metallrahmen in Gold, Rosé oder auch auf durchsichtige Fassungen“, so Fritz Wutscher junior von sehen!wutscher. Ein Trio macht Liebenau sauber TRIO. Den Bezirk Jakomini reinigen drei Holding-Mitarbeiter rund um die Uhr auf Hochtouren. Drei Männer kehren den Grazer Bezirk Liebenau tagtäglich auf Hochglanz: Zum Sauberkeits-Trio in Liebenau gehören Leiter Wolfgang Konrad, der bereits seit 18 Jahren im Dienste für eine saubere Stadt tätig ist, sein Stellvertreter Marco Spreitzhofer und Daniel Habernig. Das Trio wird zudem vom „Springer“ Stefan Miesler unterstützt. Hilfe der besonderen Art bekommen die Holding-Mitarbeiter seit letztem Jahr durch eine elektrisch betriebene, Dieser Beitrag wurde von der Holding Graz unterstützt und unter Wahrung der vollen redaktionellen Unabhängigkeit erstellt. umweltfreundliche Kehrmaschine. „Wir sind für die Sammelstellenreinigung, etwa der Auwiesen und am Grünanger, und vor allem für die Papierkorbentleerung im Bezirk zuständig, davon stehen allein in Liebenau rund 160 Stück“, erklärt Wolfgang Konrad. Ein wachsendes Problem stelle der „Mülltourismus“ dar. „Bei den Abfallsammelstellen wird am Wochenende vermehrt Sperrmüll entsorgt.“ Auwiesen und Grünanger stellen eine Herausforderung für das Trio dar. „Auch das Areal um das Stadion, die Liebenauer Hauptstraße und der Murpark fordern uns ganz schön“, so Spreitzhofer. „Die Auwiesen sind wegen der Grillerei im Sommer ein Hotspot. Insgesamt läuft die Reinigung des Bezirks ausgezeichnet“ so Bez.-Vst. Karl Christian Kvas. Laufend für ein sauberes Graz: Das Holding-Team Liebenau mit Leiter Wolfgang Konrad (l.) kehrt den Bezirk täglich auf Hochglanz. Graz-Liebenau: Der Bezirk in Zahlen ■■Größe des Bezirks: 7,99 Quadratkilometer ■■Einwohner: 15.252 ■■Baumbestand: 716 Bäume ■■Längste zu reinigende Straße: Liebenauer Hauptstraße mit 3,9 Kilometern ■■Kürzeste zu reinigende Straße: Heuweg mit 40 Metern ■■Spielplätze: 4, Gesamtfläche 32.206 Quadratmeter ■■Frühjahrsabkehr: Im März/April erfolgt die Reinigung aller Gehsteige und Straßen von Salz und Rollsplitt. FOTO KK

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