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26. August 2018

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- Verkehrs-Experten warnen: Wir haben keinen Platz für Fahrräder und Mopeds - Bauboom in Graz: Viele Häuslbauer finden keine Baufirma mehr - Steirischer Trüffel und Safran - Neuer Park in St. Peter

viva redaktion@grazer.at

viva redaktion@grazer.at & 0 316 / 23 21 10 26 Ärztin ohne Grenzen weiß: Ein Hoch auf die Opulenz!“ Die aktuelle Herbstkollektion „Wintergarden“ der Grazer Stardesignerin Lena Hoschek spielt mit opulenten Blumenmustern und edelsten Stoffen. GEPA www.grazer.at 26. AUGUST 2018 „Es braucht gar nicht so Die Grazer Hebamme kann von ihren Einsätzen als Ärztin ohne Grenzen viel mitnehmen: „Das Schönste ist die Dankbarkeit der Bevölkerung“. PABLO TOSCO ANGULAR (3) TOLL. Die Grazer Hebamme Nina Egger ist gerade von ihrem Einsatz im Flüchtlingslager in Bangladesch zurück und weiß, dass man von den Menschen dort viel in Sachen Glück und Zufriedenheit lernen kann. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Die Entscheidung, einmal für Ärzte ohne Grenzen zu arbeiten, fiel bei der Grazer Hebamme Nina Egger schon während des Studiums: „Ich hatte immer den Wunsch, mit meiner Ausbildung Menschen zu helfen, die es nicht so gut haben wie wir.“ Jetzt ist sie von ihrem dritten Einsatz für die internationale Hilfsorganisation zurück, der sie dieses Mal – nach Haiti, der Zentralafrikanischen Republik und dem Kongo – in ein Flüchtlingslager für Rohingya in Bangladesch führte. Fünf Monate arbeitete die 31-Jährige dort als „Midwife Activity Manager“ – das heißt, sie war für alles zuständig, was Geburtshilfe, aber auch Gynäkologie und Familienplanung betrifft, ein wichtiger Teil der Arbeit war auch die Aus- und Weiterbildung von Hebammen vor Ort. „Ich konzentriere mich auf die schönen Dinge und versuche aus Tanzen im Rock-the-Billy-Stil SCHWING DIE HÜFTEN. Ab November wird getanzt! Und das im 50er-Jahre-Rockabilly-Stil. „Rock the Billy“ erobert Graz und bringt Jung und Alt dazu, in die Rolle von damals zu schlüpfen. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Ab November kann man in Graz „Rock the Billy“ erlernen – eine Tanzart, die gleichzeitig auch ein Fitnesskonzept beinhaltet. Die Richtung des Trends lehnt sich an Swing-Tänze an. Was dabei genau erlernt wird? Es startet mit einem allgemeinen Warm-up und geht über zu einem Body-Workout. Danach lernt man mit Spaß die Tanzarten Swing, Rock ’n’ Roll, Boogie Woogie und Jazza billy. Zum Schluss gibt es ein leichtes Cool Down. Die Kombinationen aus verschiedenen Tänzen und dieser Form von Fitness macht es zu einer ganz besonderen Sportart. Noch dazu ist Rock the Billy für jedermann – egal ob jung oder alt. Man trainiert seinen Körper, ohne zu wissen, dass man es tut. Die optimale Tanzart für Beginner, aber auch aktive Tänzer. Eine Mischung aus Sport, Tanz, Musik und guter Laune. Ein gewisses Extra: Man erlernt auch, wie man Choreografien selber gestalten und umsetzen kann. Geschichtsstunde Man lernt in der Zeit von den weltbesten Swing-Tänzern nicht nur das Tanzen, sondern auch die Geschichte hinter Rock the Billy. Auch die Rechte und Pflichten der Tänzer erfährt man. Ab Herbst kann man in Graz bei der Tanzschule Eichler Teil der Rockthe-Billy-Family werden. Rock the Billy THINKSTOCK ■■Allgemeines Warm-up ■■Body-Workout ■■Swing ■■Rock ’n’ Roll ■■Boogie Woogie ■■Jazzabilly ■■Cool Down

26. AUGUST 2018 www.grazer.at viva 27 ➜ IN Kleinigkeiten zu schätzen wissen Tolle Momente, schöne Gesten und kleine Erfolge: Das Glück liegt oft im Detail. Besser darauf achten! Immer mehr wollen Ständig nach mehr zu streben und nie mit etwas zufrieden zu sein, macht einen irgendwann zum Getriebenen. THINKSTOCK (2) viel, um glücklich zu sein“ OUT ➜ anderen Situationen zu lernen. Gewisse Schicksale gehen mir aber immer nahe und werden es auch immer tun – daran gewöhnt man sich nicht einfach“, gibt sie zu. Dass sie nicht nur von medizinischen Fällen lernen kann, sondern vor allem auch von der Lebenseinstellung der Menschen vor Ort, davon ist die leidenschaftliche Ärztin überzeugt: „Man lernt mehr zu schätzen, wie gut es uns in Österreich geht und dass es eigentlich gar nicht so viel braucht, um glücklich zu sein! Das Schönste an meiner Arbeit ist die Dankbarkeit der Bevölkerung!“ Als Hebamme durfte sie unzählige schöne Situationen miterleben – ein Highlight gab es aber: „In Bangladesch war einer der glücklichsten Momente, als wir das erste Baby auf unserer neu eröffneten Station auf der Welt begrüßen durften – das ganze Krankenhaus hat sich mit der Familie gefreut!“ Mehr zu schätzen weiß die Grazerin, die auch am Universitätsklinikum Graz und dem Landeskrankenhaus Leoben tätig war, jetzt auch die medizinischen Standards in der Heimat: „In den Krisenregionen ist es manchmal schwierig für mich, Schicksale zu akzeptieren, die in einem europäischen Krankenhaus nicht entstanden wären.“ Daraus zieht sie aber auch wieder Motivation: „Ich weiß, wie sinnvoll meine Arbeit ist, und auch wenn ich nicht die Welt retten kann, so kann ich doch immer wieder einzelnen Menschen helfen und sie unterstützen!“ „Valiant Poppy“ ist die Trendfarbe für den Herbst ■ ■ „Valiant Poppy“ ist der offizielle Pantone-Trendton im Herbst 2018. Der Name des renommierten Farbinstituts bedeutet übersetzt „tapfere Mohnblume“ und beschreibt einen warmen Rotton. Ein Upgrade bekommt die Signalfarbe durch edel schimmernde Texturen wie Satin, Samt, Plüsch oder Brokat. Dabei steht sie jedem, egal ob blonde oder brünette Haare, ob heller oder dunkler Teint. Und auch in Graz ist die Trendfarbe schon angekommen. In einem Flüchtlingslager für Rohingya in Bangladesch brachte die Grazer Hebamme Nina Egger einige Babys zur Welt und bildete lokale Hebammen aus. Rechts: Samt-Blazer von Peek & Cloppenburg um 349,99 Euro MANGO (2), P&C (2) Bluse „Marlene“ von Mango um 39,99 Euro Rechts: Mantel von Peek & Cloppenburg um 129,99 Euro Ohrringe von Mango um 12,99 Euro

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