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26. August 2018

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- Verkehrs-Experten warnen: Wir haben keinen Platz für Fahrräder und Mopeds - Bauboom in Graz: Viele Häuslbauer finden keine Baufirma mehr - Steirischer Trüffel und Safran - Neuer Park in St. Peter

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10 graz www.grazer.at 26. AUGUST 2018 Neuer Park: Der siebenjährige Rayan wird seit Oktober 2017 vermisst. Zuletzt war er mit seinem Vater unterwegs – gegen diesen läuft eine weltweite Fahndung. KK Zehn bis 15 Personen werden in Graz vermisst FAHNDUNG. Unter den vermissten Personen sind auch der 7-jährige Rayan und Friedrich F. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Nächsten Donnerstag (30. August) wird auf der ganzen Welt „Verschwundener“ gedacht. Wir haben diesen internationalen Gedenktag zum Anlass genommen, uns der Vermissten – so ist nämlich eigentlich der korrekte Ausdruck – in Graz und Umgebung zu widmen. „Derzeit gelten in Graz rund 40 bis 45 Personen als vermisst. Man muss diese Zahl jedoch differenziert sehen. Es sind teilweise Fälle dabei, die bereits Jahrzehnte alt sind. Aktuell kann man deshalb von einer Personenanzahl von rund zehn bis 15 ausgehen“, weiß Chefinspektor Fritz Grundnig von der Landespolizeidirektion Steiermark. Unter diesen Personen ist auch der siebenjährige Rayan, der letzten Oktober von seinem Vater nicht mehr zu seiner von diesem getrennt lebenden Mutter zurück nach Hause gebracht wurde. „Mein Ex-Mann hat meinen Sohn entführt. Ich habe immer gesagt, dass er gefährlich ist, deshalb habe ich die alleinige Obsorge“, erzählte die verzweifelte Mutter damals. Aber was ist seit Oktober 2017 passiert? Laut Auskunft der zuständigen Ermittler gibt es Hinweise, dass der Bub im Iran aufhältig ist, dem Heimatland des Vaters. „Beweisen kann man das leider nicht. Gegen den Vater läuft eine weltweite Fahndung, der Junge ist schengenweit ausgeschrieben“, berichtet Grundnig. Und was ist eigentlich mit Friedrich Felzmann, der nach einem mutmaßlichen Doppelmord in Stiwoll seit Ende letzten Jahres verschwunden ist? Wird noch aktiv nach ihm gesucht? „Der Fall ist nach wie vor ein laufendes Verfahren und bei der Staatsanwaltschaft Graz anhängig“, erklärt Grundnig. „Die Fahndung ist in vollem Umfang aufrecht. In dieser Causa ist alles möglich. Fakt ist, dass es seit dem Verschwinden keine seriösen Hinweise auf den Aufenthalt gibt.“ Was heißt „vermisst“? Die Polizei leitet eine Vermissten- Fahndung ein, wenn eine Person ihren gewohnten Lebensraum verlassen hat, ihr derzeitiger Aufenthaltsort unbekannt ist und eine Gefahr für Leib oder Leben angenommen werden kann (Unfall, Verbrechen oder Suizid). Aber auch nach psychisch Kranken und unmündigen Personen wird gefahndet. Der größte Teil der vermissten Personen wird früher oder später wieder gefunden. Alle drei Jahre muss entschieden werden, ob eine Fahndung weiter bestehen soll oder nicht. Gegenüber des ORF-Areal-Spielplatzes entsteht ein neuer Park. BV Schröttner und der Bezirksrat hatten sich für diesen eingesetzt. SCHERIAU/PACHERNEGG Start für Forschungszentrum ■■ Am Rande der Technologiegespräche beim Forum Alpbach wurde der Startschuss für das „Silicon Austria Labs“ (SAL), einem Forschungszentrum für Mikroelektronik, gegeben. Dieses soll sein Headquarter ja bekanntermaßen in Graz bekommen. Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl unterzeichnete gemeinsam mit Infrastrukturminister Norbert Hofer, der stellvertretenden Obfrau des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) Sabine Herlitschka, FEEI- Geschäftsführer Lothar Roitner sowie Vertretern aus Kärnten und Oberösterreich die Gesellschaftsund Rahmenverträge. „Es ist ein Meilenstein für den Forschungsstandort Steiermark. Mit dem Forschungszentrum setzen wir das fort, wofür die Steiermark steht: Innovation und Kooperation. Wir können die Mikroelektronik, die bereits jetzt ein steirisches Stärkefeld mit innovativen Leitbetrieben ist, weiter ausbauen und international sichtbar machen“, freut sich Eibinger-Miedl. Bundesminister Norbert Hofer, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, FEEI- Obfrau Sabine Herlitschka und FEEI-Geschäftsführer Lothar Roitner (v. l.)BMVIT

26. AUGUST 2018 www.grazer.at graz 11 Die „Saat“ geht auf GESCHAFFT. St.-Peter- Bezirksrat bemühte sich um neuen Park im Stadtteil: Dieser kommt 2019 mit Obstkulturen, Lehrpfaden und Co! Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at siert werden. Die Stadt, in diesem Fall die Abteilung für Grünraum und Gewässer/Referat Grünraumund Freiraumplanung, gibt nun grünes Licht. „Der Zeitplan sieht so aus, dass mit der Frühjahrsaison 2019 die Errichtungsarbeiten im Park so weit wie möglich abgeschlossen sind, Verzögerungen sind aber möglich“, sagt Tomas Stoisser vom Grünraum. Was wird der neue Park zu bieten haben? „Man ist hier dem Wunsch des Bezirksrats nachgekommen: Es wird unterschiedliche steirische Bio-Obstbäume geben, diverse Apfel- und Birnensorten werden da kultiviert, sowie u.a. Walnussbäume und weitere Obstbepflanzungsmöglichkeiten.“ Bezirksvorsteher Peter Schröttner und Co wollen diese mit fachspezifischer Beschilderung sowie einem Naturlehrpfad zusätzlich aufwerten. Außerdem wird es natürlich auch genügend Sitzmöglichkeiten geben, bei denen man picknicken Es war der Wunsch vieler Einwohner von St. Peter: Den Bau-Boom im Bereich zwischen St.-Peter-Hauptstraße und Scheigergasse mit einer Begrünungsaktion ausgleichen! Jetzt wird der Wunsch Wirklichkeit! Schon im Frühjahr ging ein Antrag des Bezirksrats an die Stadt Graz mit dem Wunsch, es möge eine neue Parkanlage auf der unbewirtschafteten Wiese (8000 Quadratmeter) in der Nussbaumerstraße gegenüber des ORF-Areals realikann. „Für die Bürger ist am 4. Oktober eine Info-Veranstaltung geplant“, so Stoisser. Die Gesamtkosten für die Park-Realisierung schätzt er auf „derzeit 50.000 Euro“. Sport-Geräte „Dass der Park kommt, ist wunderbar! Man muss bedenken, dass nicht zuletzt aufgrund der vielen Bautätigkeit in der Gegend ums ORF-Areal immer mehr Leute zuziehen. Ihnen erweiterte Freizeitmöglichkeiten direkt im Bezirk anzubieten, ist von großer Bedeutung. Genau wie die Aufstellung diverser Sportgeräte für die Bevölkerung. Wir haben uns dabei vom Gamlitzer Motorikpark inspirieren lassen. Wir kopieren nichts, möchten aber drei bis vier Geräte auf unser Parkkonzept umgelegt nutzen. Spielerische für Kinder, professionellere für Ältere sowie Freizeitsportler.“ Hierzu gilt es jetzt noch zu verhandeln. Roth, Spann, Nagl, Andreas Mauerhofer (Veranst.), Harnik (v. l.) AN Michelangelos anderer Blick ■ ■ Großer Andrang bei der Ausstellungseröffnung „Michelangelo – Der andere Blick“ im großen Minoritensaal in Graz. Unter den Gästen, die die faszinierenden Freskomalereien der Sixtinischen Kapelle bewunderten, waren auch Bürgermeister Siegfried Nagl, Thomas Spann (GF Kleine Zeitung), Hans Roth (Saubermacher) und Urs Harnik-Lauris (Energie Steiermark). Die Ausstellung ist bis 30. September zu sehen.

2021