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25. Oktober 2020

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- Zwischen Augartenbrücke und Hauptbrücke: 110 Kilo Müll am Murufer mitten in der Stadt gefunden - Fokus auf Sprache, Frauen und Religion: Integration wird in Graz neu gedacht - Nur mehr mit Voranmeldung ins Bezirksamt - Naturschutzpark mit Beobachtungsstellen: Stadt hat neue Ideen fürs Vogelschutzgebiet - Vogeldreck in der Innenstadt: Nächster Versuch, die Dohlen zu vertreiben - Neue Haltestelle für ein Jahr außer Betrieb - Fußgänger werden in Andritz auf die Fahrbahn gedrängt - Park in Wetzelsdorf gerettet - Zara-Auszug Ende Jänner ist jetzt fix - Ballersatz: Tunten-Dinner & Bauernbund-Frühlingsfest

40 wohnen www.grazer.at

40 wohnen www.grazer.at 25. OKTOBER 2020 Photovoltaik: größte Irrtümer VORURTEILE. Sonnenstrom kostet sehr viel Geld und kann nur bei strahlendem Sonnenschein erzeugt werden? Wir haben mit den größten Mythen rund um Photovoltaik-Anlagen aufgeräumt. Mit natürlichen Ressourcen Strom produzieren – das ist inzwischen längst auch für Privatpersonen Realität geworden. Die Kraft der Sonne kann mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach ideal für die Stromversorgung in den eigenen vier Wänden oder auch zum Aufladen eines Elektroautos genutzt werden. Trotz der vielen Vorteile, nicht nur in Sachen Klimaschutz, haben einige noch immer VorURteile in Bezug auf Sonnenstrom. Aber wie viel Wahrheit steht dahinter? Photovoltaik-Anlagen funktionieren nur bei strahlendem Sonnenschein. Blödsinn! Eine Photovoltaik-Anlage erzeugt immer Strom, wenn es draußen hell ist. Egal ob im Sommer, Frühling, Herbst oder Winter, bei klarem oder wolkigem Himmel, Nebel oder Regen. Sonnenstrom ist sehr teuer. Stimmt nicht! Zwar sind Photovoltaik-Anlagen in der Anschaffung nicht ganz günstig, die Zeiten, in denen man mehr als 25.000 Euro dafür hinlegen musste, sind aber lange vorbei. In der Anschaffung ist man mit rund 8000 Euro für ein Einfamilienhaus dabei. Eine Photovoltaik-Anlage verschwendet unnötig Ressourcen. Falsch! Zum unverzichtbaren Equipment einer solchen Anlage gehört auch ein Stromspeicher. Er speichert den Sonnenstrom und gibt ihn dann ab, wenn er benötigt wird. Laut Energie-Experten ist er der wesentliche Hebel, um den Eigenverbrauch am selbst produzierten Strom deutlich zu erhöhen – von 30 Prozent Eigenverbrauchsanteil auf etwa 70 bis 80. Die Module verlieren schnell an Leistung. Aber nein! Die meis- ten Hersteller geben mittlerweile Leistungsgarantien von achtzig Prozent nach 25 Jahren. Studien ergeben sogar noch eine viel bessere Effizienz. Nach dreißig Jahren wurde etwa lediglich ein Wirkungsgradverlust von zehn Prozent gemessen. Eine Photovoltaik-Anlage kann ich selbst aufbauen. Lieber nicht. Perfekt funktioniert eine solche Anlage nur dann, wenn alle benötigten Teile optimal aufeinander abgestimmt sind. Wie das geht, weiß nur ein Profi: Er berücksichtigt nicht nur die Lage des Hauses und die Ausrichtung der Anlage (Verschattung und Ertrag), er nimmt auch auf das Benutzerverhalten und die zukünftigen Erweiterungen der Photovoltaik und Speichermöglichkeiten Rücksicht. Mit Photovoltaik-Anlagen kann man zuhause selbst nachhaltigen Strom erzeugen. GETTY

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