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25. Oktober 2020

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- Zwischen Augartenbrücke und Hauptbrücke: 110 Kilo Müll am Murufer mitten in der Stadt gefunden - Fokus auf Sprache, Frauen und Religion: Integration wird in Graz neu gedacht - Nur mehr mit Voranmeldung ins Bezirksamt - Naturschutzpark mit Beobachtungsstellen: Stadt hat neue Ideen fürs Vogelschutzgebiet - Vogeldreck in der Innenstadt: Nächster Versuch, die Dohlen zu vertreiben - Neue Haltestelle für ein Jahr außer Betrieb - Fußgänger werden in Andritz auf die Fahrbahn gedrängt - Park in Wetzelsdorf gerettet - Zara-Auszug Ende Jänner ist jetzt fix - Ballersatz: Tunten-Dinner & Bauernbund-Frühlingsfest

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30 eco www.grazer.at 25. OKTOBER 2020 Personaldienstleister: Sichere Jobs in der Krise KRISENFEST. Personaldienstleister bringen in Krisen zeiten Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen an einen Tisch. Die laufende Corona- Wirtschaftskrise hat Österreich noch immer voll im Griff. Das hat weiterhin starke Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt; mit September waren laut AMS im Raum Graz immer noch 18.709 Menschen arbeitslos gemeldet, eine Steigerung von über 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig fehlen Unternehmen vielfach notwendige Facharbeiter – ein Problem, das schon vor der gegenwärtigen Krise für Diskussionen sorgte und aktuell wieder für Ausbildungsinitiativen sorgt. Gerade in Zeiten wie diesen ist es für Unternehmer wichtig, darüber nachzudenken, was sie brauchen und wie sie die Fähigkeiten von potenziellen Mitarbeitern optimal nutzen können. Ebenso ist es für Arbeitnehmer entscheidend, sich einen Überblick über den Stellenmarkt zu verschaffen, zu sehen, wo die eigenen Talente am besten aufgehoben wären und wo man sich noch zusätzlich vertiefen könnte. Einen wichtigen Beitrag zur Festigung und Stärkung des heimischen Wirtschaftsstandortes liefern damit sogenannte „Arbeitskräfteüberlassungsunternehmen“ oder auch Personaldienstleister – bekannter sind in diesem Zusammenhang die Begriffe „Zeitarbeit“ oder „Leiharbeit“. Große Kompetenz In den letzten Jahren griffen immer mehr Unternehmen auf solche Arbeitsmarktexperten zurück, die besonders in Krisenzeiten das richtige Personal für den jeweiligen Bedarf bereitstellen können. Dementsprechend boomt der Markt schon seit einigen Jahren: Eine Studie aus dem Vorjahr belegte, dass österreichweit damals schon etwa 90.000 Mitarbeiter im Dienst der etwa 2200 österreichischen Arbeitskräfteüberlassungsunternehmen standen. Sogenannte „Zeitarbeiter“ oder „Leiharbeiter“ sind dann eigentlich bei dem Personaldienstleister angestellt, führen ihre Arbeit aber in einem anderen Unternehmen für einen gewissen Zeitraum aus. Möglich ist das seit dem Arbeitskräfteüberlassungsgesetz aus dem Jahr 1988 – und laut Wirtschaftskammer und dem Verband „Österreichische Personaldienstleister“ hat sich die Zahl der Mitarbeiter in der Branche seither mehr als verzehnfacht. Dementsprechend auch gut geeignet, um etwaige Personalengpässe zu verhindern. Gleichzeitig werden Arbeitsuchende – gerade in der aktuellen Arbeitsmarktkrise – bei der Jobsuche gezielt unterstützt. Immerhin erstellen Personaldienstleister einerseits Anforderungsprofile, Positionsbeschreibungen und Stelleninserate, suchen gleichzeitig aber in ihren Datenbanken nach geeigneten Kandidaten und bringen so beide Seiten zusammen. Idealer Einstieg Besonders beliebt sind derartige Zeitarbeit-Jobs bei Berufseinsteigern, da sie sich gut eignen, um Erfahrungen in einem Berufsfeld zu sammeln sowie die eigenen Fähigkeiten auszuprobieren und zu festigen. Tatsächlich bringt das meist auch längerfristige Perspektiven mit sich. Laut einer von der WKO um den Bundesvorsitzenden der Personaldienstleister Erich Pichorner beauftragten Studie wird mehr als die Hälfte der Zeitarbeiter von den Unternehmen über die Zeit in ein langfristiges fixes Beschäftigungsverhältnis übernommen. Ein weiterer besonders wichtiger Punkt kommt dem Bereich der Ausbildung und der Weiterentwicklung der am Arbeitsmarkt nachgefragten Fähigkeiten zu. Personaldienstleister bieten auch die Möglichkeit zur Weiterbildung. Das zentrale Mittel: der sogenannte SWF (Sozialund Weiterbildungs-Fonds), in den alle Zeitarbeitsunternehmen gemeinsam einen Beitrag einzahlen. Er ermöglicht es vor allem Berufseinsteigern, sich in ihrer Ausbildung zu dringend benötigten Fachkräften gezielt fördern zu lassen und gleichzeitig schon praktische Erfahrung zu sammeln. Verschiedene Bildungsmaßnahmen wie Sprachkurse, aber auch konkrete Fachkräfteausbildungen, bei denen auf eine außerordentliche Lehrabschlussprüfung vorbereitet wird (2020 gab es hier 200 geförderte Ausbildungsplätze), gehören dazu, ebenso aber auch eine zusätzliche Arbeitslosenunterstützung und ein „Überbrückungsgeld“ für eine mögliche „überlassungsfreie Zeit“. Ausbildungszeiten während der Arbeitszeit gleicht der SWF den Unternehmen aus. Rätsel-Lösung vom 18. 10. 2020 M P K S B M S U E D G U E R T E L J A S O U T A E R A R R H I L M T E I C H M I N I K A I T H E M A U E G U N S T E N B O N N Y I D E E N W E R W A M O K I C S A L B E I A N D A E C H T I G I T E A I N H O G E S T U S S E E R E B E N E I E I R I N I L R U E G E N E Lösung: U M F A S S E N D E S T A Lösung: K L U S E M A N N SCHWIMM- SCHULKAI B E X O T I K SCHWIMM- SCHULKAI Sudoku-Lösung vom 25. 10. 2020 1 9 8 6 7 4 2 3 5 5 4 7 3 1 2 8 9 6 3 2 6 9 8 5 1 7 4 2 6 4 8 3 7 5 1 9 8 3 1 5 9 6 4 2 7 9 7 5 2 4 1 3 6 8 7 8 2 4 6 3 9 5 1 4 1 3 7 5 9 6 8 2 6 5 9 1 2 8 7 4 3

25. OKTOBER 2020 www.grazer.at eco 31 Personaldienstleister organisieren notwendiges Personal für Unternehmen und planen Weiterbildungen. GETTY Andreas Jirka unterstützt auch während der Corona-Krise. Herausfinden, was einem liegt ■ Trotz guter Ausbildung und vielen Kenntnissen finden viele Menschen keinen Job. In dieser Situation brauchen Arbeitsuchende Rat und Unterstützung von Spezialisten, wie beispielsweise von BRIDGE PERSONAL & SERVICE. Dort bietet das Team um Gründer und Geschäftsführer Andreas Jirka Beratung und die Möglichkeit, sich kostenlos ausoder weiterbilden zu lassen, Ein- und Aufstiege in den Job zu ermöglichen. KK

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