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25. Oktober 2020

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- Zwischen Augartenbrücke und Hauptbrücke: 110 Kilo Müll am Murufer mitten in der Stadt gefunden - Fokus auf Sprache, Frauen und Religion: Integration wird in Graz neu gedacht - Nur mehr mit Voranmeldung ins Bezirksamt - Naturschutzpark mit Beobachtungsstellen: Stadt hat neue Ideen fürs Vogelschutzgebiet - Vogeldreck in der Innenstadt: Nächster Versuch, die Dohlen zu vertreiben - Neue Haltestelle für ein Jahr außer Betrieb - Fußgänger werden in Andritz auf die Fahrbahn gedrängt - Park in Wetzelsdorf gerettet - Zara-Auszug Ende Jänner ist jetzt fix - Ballersatz: Tunten-Dinner & Bauernbund-Frühlingsfest

20 graz www.grazer.at

20 graz www.grazer.at 25. OKTOBER 2020 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Zu große Widerstände Mit großem Interesse habe ich Ihren Bericht zum Thema leistbares Wohnen gelesen. Wie ich zwischen den Zeilen lese, ist das auch Ihnen ein wichtiges Anliegen. Wir müssen weg von so einem hohen Anteil an Anlegerwohnungen. Es gibt noch andere Wege dazu? Im Grunde sehr einfach, doch es ergeben sich aus Unwissenheit oder aus strategischen Gründen große Widerstände. Deshalb, weil es sehr viele Kräfte, Interessen gibt, für die sich günstigere Wohnungen, sinnvolles Bauen, zu geringeren Kosten, sehr negativ auswirken. Werner Gröbl, Graz * * * Wieder gegen Westen Es ist leider nichts Neues, dass der Grazer Westen seit jeher in vielen Belangen ein Stiefkind der Politik ist. Dazu kommen noch geografische Barrieren wie Zugtrassen und die Mur, die es zu überwinden gilt, wenn man in die Innenstadt oder in den Osten möchte, und die den Bewohnern das Leben schwermachen. Völlig unverständlich ist es jedoch, wie von den Verkehrsplanern zeitgleich (!) neben der lang andauernden Sperrung der Unterführung in der Alten Poststraße, im Zusammenhang mit Reininghaus, auch die Waagner-Biro-Straße als wichtige Querverbindung gesperrt werden kann und obendrein zur selben Zeit die Straßenarbeiten in der Peter-Tunner-Gasse, Ecke Lastenstraße durchgeführt werden. Dies führt zu täglichem Stau und ein unnötiges Verkehrschaos ist dadurch vorprogrammiert. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Westen ein weiteres Mal – wenn auch nicht vorsätzlich, dann zumindest aus schlichter Ignoranz – benachteiligt wird. Rainer Lassl, Graz * * * Weihnachtsbeihilfe Leider hat sich gegenüber dem letzten Jahr nichts geändert. Ich habe schon im Jahr 2019 bemängelt, dass ältere bis hochbetagte Menschen sich sehr schwertun werden bei einem derartigen Antrag auf elektronischem Weg. Gerade diese Bevölkerungsschicht verarmt immer mehr und gerade sie verfügt nicht über entsprechende soziale Kontakte, welche ihnen mal schnell bei so einem Antrag helfen könnten. Auch Leute mit Migrationshintergrund werden sich jetzt nicht so besonders leicht mit solchen Anträgen tun. Zusammengefasst: Die Idee ist gut ... die Ausführung wie so oft in diesem Ressort sehr zu hinterfragen. Tamara Altottersbach, Graz * * * Graz ist ja Radhauptstadt „der Grazer“ fragt in seiner Ausgabe 41 über zwei Seiten „Droht Swarovski Schließung“? Unabhängig von allen anderen möglichen Gründen einer Schließung nehme ich diesen Artikel zum Anlass, endlich den Leserbrief zu schreiben, den ich schon seit Jahren schreiben will, beinahe täglich, wenn ich vom Hauptplatz aus zu Fuß oder mit dem Rad in die Sporgasse einbiege und umgekehrt. Swarovski hat für seinen Standort in Graz ein repräsentatives Objekt ausgewählt: prominent der Ort und prominent das Luegg-Haus mit seiner Stuckfassade und, vor allem, den einzigen Arkaden am Hauptplatz. Graz ist angeblich die Radhauptstadt von Österreich, oder will es werden. Was immer das dann im Detail heißt und sein mag, ich kann dem grundsätzlich einiges abgewinnen. Aber wenn, bitte mit Hirn und Herz. Zum Beispiel: Wohin denn nun mit den Rädern, wenn sie in der Stadt sind? Dahin, wo man sie irgendwie „leicht“ abstellen, hinund anlehnen, manchmal hinschmeißen kann?! In diesem Fall vor die Arkaden des Luegg-Hauses (und inzwischen weiter die Sporgasse hinauf). Ich wundere mich beinahe jeden Tag darüber, dass die Vermieterin das akzeptiert: Dieser Umstand entwertet die Räumlichkeiten immens. Wenn ich mich fremdschämen würde, tät ich’s: mich schämen für die Ignoranz und Inkompetenz der für den Tourismus, die Kultur und die Verkehrs- und Raumplanung der Stadt Verantwortlichen. Heinrich Kranzelbinder, Graz Graz bleibt die KAMERA LÄUFT. Graz ist auch in Corona- Zeiten beliebter Drehort und wurde immer mehr zur Filmstadt Nummer 1. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Erst war es ein kleines Pflänzchen, das Barbara Rosanelli 2015 zum Blühen bringen wollte, als die Filmcommission Graz für die Stadt startete. 2020, fünf Jahre später, hat sich Graz immer mehr zur Filmstadt Nummer 1 gemausert, und nach wie vor – sei es für Spielfilme, Kurzfilme, Dokus, TV-Serien – wollen die Filmteams in Graz drehen. Rosanelli: „Es wird gerade jetzt mehr gedreht als vor Corona, natürlich unter den geltenden Sicherheitsvorkehrungen. Aktuell wird gerade die Doku für ORF III über die Habsburger fertiggestellt. Viele Projekte stehen auch für 2021 an. Ich freue mich schon auf eine Komödie für das Kino, die gemeinsam mit Slowenien gedreht werden soll und die Geschichte eines vergessenen Flüchtlings erzählt, der 19 Jahre nach völliger Integration abgeschoben werden soll.“ Kurzer Blick auf die Commission-Bilanz: Seit 2016 wurden 66 Dokumentarfilme, Kinofilme, TV-Serien-Folgen und Kurzfilme in Graz gedreht. Dazu kommen Musikvideos und Kunstfilme. 2020 wurde u. a. die Stadtkomödie „Die Freundin meines Vaters“ mit Fritz Karl in der Hauptrolle im Juli abgedreht. Auch im Juli gedreht wurde der Spielfilm „Verabredung im Herbst“ von Sebastian Brauneis. Wichtig auch die Dokumentation „Erschießt sie“ über die Gewalt in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs. Rosanelli: „Ein Highlight für mich in diesem Jahr war der Polizeifilm ,Taktik‘ mit Marion Mit-

25. OKTOBER 2020 www.grazer.at graz 21 Filmstadt Nr. 1 Harald Krassnitzer, Barbara Rosanelli (Filmcommission Graz) und das schauspielerische Multitalent Mohseni Anoushiravan (v. l.) nach dem Dreh in Graz KK terhammer und Harald Krassnitzer, der einer Geiselnahme in der Karlau nachempfunden ist und im Februar 2020 abgedreht wurde. Danach gab es ein kleines Fest für das ganze Team im Restaurant Eleven, und da erwies sich Krassnitzer bei einer Tombola als witziger Moderator.“ Stammgast in Graz ist nach wie vor das „Soko Donau“-Team. Hier locken aber auch die finanziellen Zuschüsse der Stadt die Donau-Kommissare nach Graz. Die Soko Donau reist viel herum in Österreich, und das Team gibt zu: Ohne die Zuschüsse aus Städten wie Graz oder auch Linz wäre die Fortführung der Serie nicht möglich.

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