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25. Oktober 2020

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- Zwischen Augartenbrücke und Hauptbrücke: 110 Kilo Müll am Murufer mitten in der Stadt gefunden - Fokus auf Sprache, Frauen und Religion: Integration wird in Graz neu gedacht - Nur mehr mit Voranmeldung ins Bezirksamt - Naturschutzpark mit Beobachtungsstellen: Stadt hat neue Ideen fürs Vogelschutzgebiet - Vogeldreck in der Innenstadt: Nächster Versuch, die Dohlen zu vertreiben - Neue Haltestelle für ein Jahr außer Betrieb - Fußgänger werden in Andritz auf die Fahrbahn gedrängt - Park in Wetzelsdorf gerettet - Zara-Auszug Ende Jänner ist jetzt fix - Ballersatz: Tunten-Dinner & Bauernbund-Frühlingsfest

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10 graz www.grazer.at 25. OKTOBER 2020 Spendeten: Robert Krotzer, Elke Kahr und Manfred Eber (v. l.) KPÖ KPÖ Graz legte die Konten offen ■ 662.764 Euro für 4027 Menschen in Notlagen: Die hat die Grazer KPÖ seit 2014 zusätzlich zu einem Teil der Politikergehälter von ihrer Klubförderung gespendet. Diese Woche wurden die Konten wieder offengelegt: Im heurigen Jahr sind schon 92.319,73 Euro an Unterstützung an Bedürftige geflossen. Außerdem wurden 2019 16.239,17 Euro an Spenden für Vereine und Initiativen aufgewendet, heuer bisher 10.278,76 Euro. Naturschutzpark mit Beobachtungsstellen SCHERIAU (2), STADT GRAZ/FISCHER Stadt hat neue Ideen für Vogelschutzgebiet SCHÖN. Im Vogelschutzgebiet Weinzödl prallen Interessen von Mensch und Tier aufeinander. Kurzfristig sollen Erstere jetzt mit Zäunen und Pflanzen ausgesperrt werden. Längerfristig will man das Areal in einen Naturschutzpark verwandeln. Kurt Hohensinner, Barbara Muhr und Joe Laimer (v. l.) MCG/WIESNER Eislaufen in der neuen Halle B ■ Seit Freitag können nach zweijähriger Pause auch Privatpersonen in der neuen Eishalle B in Liebenau eislaufen. Fünfzig Personen sind laut Corona-Regeln gleichzeitig erlaubt. Schlittschuhe können vor Ort ausgeliehen werden. Mit der SozialCard gibt’s eine Ermäßigung. „Der Sport entfaltet unglaublich viele positive Wirkungen, er ist sozial und integrativ“, freut sich Sportstadtrat Kurt Hohensinner. Geöffnet ist Di bis Fr von 9 bis 11 Uhr, Mo bis Fr von 14.45 bis 16.45 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 15 bis 17 Uhr. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Seit das Vogelschutzgebiet Weinzödl 2017 eröffnet wurde, gibt es kontroverse Diskussionen darüber. Naturschützer und Freizeit-Genießer geraten aneinander, die einen sehen den Schutz der Vögel gefährdet, die anderen pochen auf ihr Recht auf Naherholung. Um die immer wachsenden Menschenmassen zu kontrollieren, setzt die Stadt jetzt kurzfristig Maßnahmen. So wird in Kürze das bereits bestehende Holzgeländer beim Radweg verlängert, um den Zugang zu erschweren. Bachseitig soll ein Drahtzaun angebracht werden, um den Leuten klarzumachen, dass sie nicht erwünscht sind. Außerdem plant man, Bepflanzungen so einzuset- zen, dass Besucher nicht so leicht ans Murufer kommen. Die oft als Feuerstellen genutzten Löcher werden mit Beton aufgefüllt. 72 Hektar Naturpark Auf längere Sicht plant man aber eine Lösung, bei der die Menschen nicht ganz ausgesperrt werden. „Wir wollen die Menschen nicht hinauswerfen, sondern ihnen etwas Vernünftigeres anbieten“, so der städtische Naturschutzbeauftragte Wolfgang Windisch. Seinem Konzept zufolge soll das gesamte 72 Hektar große Areal im Rahmen des Murmasterplans Nord in eine Art Naturschutzpark mit Beobachtungsstellen und attraktiven Aussichtspunkten verwandelt werden. „Man muss bei den Menschen ein Bewusstsein schaffen und den Zutritt kanalisieren, sie aber auch an der Natur teilhaben lassen“, so Windisch. Angedacht ist eine professionelle Naturschutzplanung mit Beobachtungspunkten, die etwa mit Fernrohren und Informationsschildern einen Mehrwert bieten. Im Rahmen des Kulturjahrs 2020 gab es die Idee, einen Schiffscontainer in der Mur zu verankern und zur Wolfgang Windisch Beobachtung bzw. als Repräsentationsräumlichkeit für Berg- und Naturwacht bzw. Naturschutzbund zu nutzen.

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