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25. November 2018

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- Noch immer nicht umgesetzt: Landtags-Beschluss verstaubte 17 Jahre in der Schublade - Grüne stellen Klima-Ultimatum an die Bundesregierung - Stadt Graz schickt 2000 Schüler in den Schnee - Jetzt kommt auch Lindt: Die Grazer Innenstadt wird immer süßer - Grünraum: Jakomini hat kaum noch freie Flächen - Geh- und Radwege in Puntigam gesichert - Bürgerinitiative fordert: Gedenkstätte in Liebenau - Widerstand gegen den Fahrrad-Highway - Szene-Lokal „Hoppala“ sperrt nach 31 Jahren zu

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20 graz www.grazer.at 25. NOVEMBER 2018 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Zukunft unserer Kinder In der Onlineausgabe vom 18. November 2018 habe ich Ihrem Artikel „Schulen platzen aus allen Nähten“ mit Bestürzung entnommen, dass es in Grazer Schulen tatsächlich „Wanderklassen“ gibt. Das muss man sich ja auf der Zunge zergehen lassen, in dem von Ihnen erwähnten Gymnasium gibt es zwei Klassen, die kein Klassenzimmer haben. Ich musste diese Passage Ihres Artikels zweimal lesen, weil ich es nicht glauben konnte, was da stand. Wir leben in einem Land, in einer Stadt, die eigentlich im Wohlstand versinkt, und haben nicht mal genug Klassenzimmer für unsere Kinder? Ein kleiner Vergleich fällt mir dazu ein, würde man auf die Seilbahn, die den Plabutsch erschließen soll, verzichten, könnte man für dieses Gymnasium die benötigten Klassen sanieren und für ungefähr 281 Jahre anmieten. Vielleicht bringt dieser Vergleich den einen oder anderen zuständigen Politiker zum Nachdenken. Wir verschleudern mit Prestigeobjekten unsere Steuergelder und vergessen dabei auf unsere Zukunft, unsere Kinder! Manfred Roth, Graz * * * Stadt hat zu viel Geld! Zum Bericht „Neue Pflasterung im Bereich Schmiedgasse/Landhausgasse“: Die Stadt Graz hat anscheinend wieder einmal zu viel Geld, dass man hier eine neue Pflasterung machen müsste. Der Asphalt ist hier wirklich nicht so schlecht, es gibt meiner Meinung nach dringendere Sachen. Für das Girardistüberl hat man nichts übrig, die großen Künstler der Stadt vergisst man. Und das zweite wahnsinnige Projekt ist der Umbau der Merangasse stadtauswärts. Bitte wo soll das alles hin, die Bäume und Bänke und der Fahrradstreifen. Oder wird hier eine Einbahn? Gertrude Fassel, Eggersdorf Jeder Wirt entscheidet Zum Bericht „Rauchfreies Lokal“: Mit großem Interesse habe ich den Artikel mit dem Titel „Rauchfreies Lokal“ in der Ausgabe vom 18. November im „Grazer“ gelesen. Ich bin selber Raucher, begrüße es aber sehr, dass immer mehr (Speise-)Lokale rauchfrei werden. Persönlich befinde ich mich beim Essen lieber im Nichtraucherbereich. Sollte ich nach dem Essen jedoch die Lust auf eine Zigarette verspüren, ist es für mich durchaus denkbar, in einen abgetrennten Raucherraum zu gehen. Jedoch sollte jeder Gastronom selbst entscheiden dürfen, ob in seinem Lokal geraucht werden darf oder eben nicht. Siegbert Seebacher, Graz * * * Keine Plabutsch-Gondel Zum Kommentar von Vojo Radkovic zur Plabutsch-Gondel: Ich erlaube mir auch einige nostalgische Gedanken! Ihre Glosse über Kindheits- und Jugenderinnerungen ist ja sehr nett gemeint, ich erinnere mich auch noch an Zeiten, als das Straßganger Bad von Äckern und Wiesen umgeben war, als noch der O-Bus bis zum Kreuzwirt gefahren ist, als es mitten in Straßgang noch ein Kino gegeben hat. Ich erinnere mich, dass es zu dieser Zeit keine Probleme mit dem Verkehr gegeben hat und keiner darüber geredet hat, wie schlecht die Luft im Bezirk Straßgang ist. Die Gondel auf den Plabutsch ist schon sehr von Ihrem Egoismus geprägt, heute sollten wir die Natur vor solchen unsinnigen Großprojekten schützen. Mit dem Bau einer Gondel werden tausende Bäume umgeschnitten, der Lebensraum von Tieren gestört, nur um mit einem Laptop auf den Berg zu kommen? Sehr uncool! Warum schreiben Sie nicht dafür, dass in den Bezirken rund um Plabutsch, Buchkogel und Florianiberg weniger zubetoniert wird und dass es auch Wandermöglichkeiten für BürgerInnen in der Ebene geben soll. Wer auf den Berg hinauf will, soll doch zu Fuß hinaufgehen. Übrigens: Ich werde wahrscheinlich nicht mehr auf den Plabutsch gehen können, da ich Fußprobleme habe, und trotzdem bin ich gegen eine Gondel auf den Plabutsch. Ruth Masser, Graz Die Sackgasse ZWEIMAL LOB. Ein Bauprojekt ärgert die Anrainer, dafür freuen sich Leser über die Adventstimmung in Graz und über die Aktion „Coffee to go“. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 Weihnachtlich + „Ich bin schon in Weihnachtsstimmung“, freut sich der „Grazer“-Leser Wolfgang Gottinger. „In Graz sind die Stände aufgebaut und der Christbaum am Hauptplatz und meine Haustüre ist dekoriert. Meist wird der, der vor dem ersten Adventsonntag die Wohnung weihnachtlich schmückt, kritisch beäugt. Das finde ich nicht dramatisch. Im Gegenteil, ich freue mich auf die Grazer Christkindlmärkte bereits jetzt.“ SCHIFFER, SUPANCIC, GETTY

25. NOVEMBER 2018 www.grazer.at graz 21 soll Sackgasse bleiben! Unterm Uhrturm Papiermühlgasse: Freie Fahrt nur für Radler & Fußgänger Es war ein Flugblatt einer Bürgerinitiative aus „Ich selbst wohne in der Nähe soll eine Zufahrtstraße werden. – dem Bezirk Lend, welches der besagten Fläche und kann dem „Grazer“-Leser David den Unmut verstehen, da gerade Zöhrer auffiel und der jetzt in den letzten Jahren jede noch auf ein Bauvorhaben in der freie Fläche verbaut wurde.“ Papiermühlgasse/Wiener Die vom Leser erwähnte Bürgerinitiative nennt sich „Papier- Straße aufmerksam macht. Es soll ein mehrstöckiges Wohnhaus entstehen, und aus dem tiative steht Petra Supancic, und mühlgasse Stop!“. Hinter der Ini- bisherigen Fuß- und Radweg die Plattform erhebt Einspruch gegen den Bebauungsplan und fordert, dass die Papiermühlgasse als Sackgasse erhalten bleibt und die Durchfahrt weiterhin nur für Fußgänger und Radfahrer gestattet ist. Der Gemeinderat soll den Plan nicht genehmigen und, so Supancic auf der Website: Einsprüche sind nur bis 29. November möglich. Coffee to go! + www.grazer.at Geradezu begeistert sind viele von der Idee, dass ab 1. Dezember wiederverwendbare Coffee-togo-Becher in verschiedensten Grazer Kaffeehäusern zum Verkauf stehen werden. Dieses Projekt, so der Leser Stefan Goisjak-Krammer aus Maria Lankowitz, sollte nicht auf Freiwilligkeit basieren, sondern per Verordnung schließlich zur Abschaffung der Wegwerfbecher führen.

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