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25. November 2018

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- Noch immer nicht umgesetzt: Landtags-Beschluss verstaubte 17 Jahre in der Schublade - Grüne stellen Klima-Ultimatum an die Bundesregierung - Stadt Graz schickt 2000 Schüler in den Schnee - Jetzt kommt auch Lindt: Die Grazer Innenstadt wird immer süßer - Grünraum: Jakomini hat kaum noch freie Flächen - Geh- und Radwege in Puntigam gesichert - Bürgerinitiative fordert: Gedenkstätte in Liebenau - Widerstand gegen den Fahrrad-Highway - Szene-Lokal „Hoppala“ sperrt nach 31 Jahren zu

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die seite 2 www.grazer.at 25. NOVEMBER 2018 Inhalts-Quiz Wem gehören diese Augen? 1 Sarah Krauthäuptel 2 Sandra Krautwaschl 3 Susanne Krautsalat Lösung Seite 6 Was ist das? 1 Gummiente 2 Hundespielzeug 3 Weihnachtsschmuck Lösung Seite 38 Was kostet das? 1 ab 54.370 Euro 2 ab 16.780 Euro 3 ab 67.002 Euro Lösung Seite 47 Navigator Lokales4-23 Szene24-37 Eco38/39 Viva 40-45 Motor46/47 Wohnen 48-51 Sport 52/53 Rätsel54/55 Ihre Immobilie bestens platziert. Tel: 0316/232110 oder E-Mail: verkauf@grazer.at www.grazer.at SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ... ... 99ers-Kapitän Oliver Setzinger Der Kapitän der erfolgreichen Eishockey-Truppe spricht über seltene Kindernamen, „unzwidere“ Grazer, Fußballleidenschaft und darüber, wofür er brennt. Frühstück mit dem Eishackler-Kapitän: Gibt’s da kalte Platte? Meistens, ja! Schinken, Wurstsorten, Ei, Aufstrich. Auf alle Fälle sättigend. Dazu schwarzen Kaffee. Wählerisch bin ich nicht, nahrhaft soll’s sein. Um für einen freien Tag auch genug Energie zu haben? Gut möglich! Wir spielen ja am Sonntag oft, so wie heute gegen Zagreb. Dann wird halt ein anderer Wochentag zum „Sonntag“. So einen verbring ich natürlich am liebsten mit der Familie. Wichtig ist dabei: Abstand vom Eishockey-Alltag. Mein Sohn Lennox ist elf und spielt im 99ers-Nachwuchs, ich trainiere die U14, dazu die Trainings mit unserer Truppe – ich wohne ja quasi in der Halle. Apropos Lennox. Kein 08/15-Name ... Wir wollten unbedingt was mit „x“ im Namen! Meine vierjährige Tochter hat auch einen seltenen Namen: Vienna. Kam daher, dass ich nach einer Auslandsstation nach Wien zurückkam, und die Skyline der Stadt hatte so was von „endlich heimkommen“. Und die Zuneigung zu meiner Heimatstadt wollte ich nachhaltig festigen: im Namen meiner Tochter. Diese Geschichte mussten Sie sicher schon unzählige Male erzählen, bei der seltenen Namensgebung, oder? Ja, schon. Vor allem am Amt für die Staatsbürgerschaft haben’s ein blödes G’schau aufg’setzt (lacht) ... Überzeugter Wiener, der die Steirer trotzdem mag? Sie sagten mal: „Steirer sind weniger zwider als Wiener.“ Richtig. Ich denk, das kommt daher, weil die Leut dort einfach gestresster sind. Graz ist übersichtlich, gemütlich, für mich eine ideale Stadt zum Leben. Und zum Entspannen vom stressigen Sportler- Leben? Und wie! Ich mag das Bodenständige der Steiermark. Heute kreuzen die 99ers mit Zagreb in Liebenau die Eishockey- Schläger. Entsprechend ausgiebig wird gefrühstückt: erst Körndlweckerl mit Käse und Schinken, die Kroaten gibt’s am Abend als „Dessert“. LACH Zum „Aufsteirern“ geh ich gern, die Buschenschänken an der südlichen Weinstraße sind großartig und Graz hat so viele schöne Ecken, die alle nah bei einand’ liegen. Sie haben übrigens am gleichen Tag Geburtstag wie der Star-DJ David Guetta. Ihre Musik? Echt? Klass! Seine Musik taugt mir nämlich wirklich total. Ihn und Austropop hör ich am liebsten. Das entspannt. Sind Sie generell ein Medien-Vielnutzer? Kann man sagen. „Normales“ Fernsehen schau ich nie, dafür staffelweise Serien wie „Dexter“ oder „Mentalist“ auf Netflix. Auf Sozialen Medien bin ich übrigens nicht. All das zu lesen ... sicher nicht. Der Eishockey-Crack ist also keine Leseratte? Ich sag’s ehrlich: Beim Lesen schlaf ich ein. Okay, mag auch eine Form der Entspannung sein (lacht)! Interessieren Sie denn auch andere Sportarten? Fußball! Mit einigen Teamkollegen gehen wir gern zu Sturm-Spielen. Auch weil einige von uns mit dem Peter Zulj befreundet sind. Wir sind sogar ins Trainingszentrum gefahren – dort gab’s einen Dressentausch! „Das Eis muss brennen“ ist ein Eishockey- Motto. Worauf brennt Oliver Setzinger? Darauf, ein guter Vater zu sein: Wenn ich einmal abtrete und sehe, dass aus meinen Kindern anständige Menschen geworden sind, weiß ich, dass ich etwas richtig gemacht habe im Leben. PHILIPP BRAUNEGGER Oliver Setzinger wurde am 11. Juli 1983 in Horn geboren, siedelte bald nach Wien, wo er in Stadlau mit dem Eis hockey begann. Der Stürmer spielte bereits in einigen Ländern wie Finnland (u. a. Tampere), den USA (Milwaukee) oder der Schweiz (Lausanne). In Österreich waren Linz, Wien, Klagenfurt und eben Graz Stationen des Nationalspielers.

2021