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25. März 2018

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- Stadt entfernt Busbuchten: In Graz drohen jetzt noch mehr Staus - Untere Wienerstraße erwacht zum Leben - Wein am Buchkogel vor dem Start - Marder quälen St. Leonhard - Ehemalige Buddha Bar wird zum BmB

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20 graz www.grazer.at 25. MÄRZ 2018 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Sprach-Zensur Ich bin bemüht, mit meinen Mitmenschen respektvoll und höflich umzugehen. Auch wenn in meiner Kindheit und Jugend \„Neger“\ ein normaler und nicht abwertender Ausdruck war, scheint er das heute nicht zu sein. Schwarzer stimmt auch nicht, Afrikaner ist zu allgemein, Farbiger könnte auch ein Grüner sein ... Mit der Frage nach der richtigen, nicht diskriminierenden Bezeichnung wandte ich mich vertrauensvoll an Fred Ohenhen. Er bestätigte, dass all die erwähnten Ausdrücke abwertend seien. Leider konnte auch er nicht sagen, wie es nun richtig heißt. Schade, wenn Integration hier nur bedeutet, die eigene Sprache schlechtzumachen, und sich keine Lösung anbietet. Vielleicht ist die Sprache auch gar kein Problem, sondern wird nur von übereifrigen Weltrettern dazu gemacht? Übrigens: Ich kann auch \„Österreicher“\ in einem Tonfall sagen, der eine eindeutige Beleidigung ist – nur dass niemand auf die Idee käme, dieses Wort zu verbieten. Irgendwie scheinen wir das auszuhalten. Heinrich Wolf, Graz * * * Arme Stadtbewohner Zum Bericht „Buchhaltungs- Chaos bei der Stadt Graz“: Kennern der Situation war es schon länger bekannt, dass die Buchhaltung der Stadt nicht ordnungsgemäß abläuft. Manipulationen sind dadurch Tür und Tor geöffnet. Das System stammt aus der Kameralistik unter Maria Theresia! In einer modernen Verwaltung heute undenkbar, es sollte nur mehr doppelte Buchführung geben und nicht Einnahmen-/ Ausgabenrechnung. Viele große Unternehmungen (Industrie, Handel) verwenden SAP, daher meint man, das müssen wir auch einsetzen. Die Umstellungen zogen für die Beamten der Buchhaltung große Schwierigkeiten nach sich. Aber die unwissende Politik hat entschieden. Natürlich ist es für die Stadtführung bequem, wenn man mit Zahlen und damit Geld der BürgerInnen jonglieren kann. Transparenz und ordentliche (doppelte) Buchführung, wie gesetzlich – auch für Handelsbetriebe – vorgeschrieben, schaut anders aus. Interessant ist, dass der Ex-Rechnungshof-Leiter Riegler alles verteidigt. Es stellt sich die Frage, ob die laut Medien 1,3 Mrd. € Schulden der Stadt (eine der höchsten Pro-Kopf-Schuldenlast in Österreich! Graz 4600 €, Wien 3800 €) richtig sind! Aber was soll es, träumen wir doch, Geld für Gondeln und Olympische Spiele zu verschleudern, quasi alles für den Kanal statt für die BürgerInnen der Stadt. Zur Erinnerung, es gibt viele arme Stadtbewohner und Obdachlose! Peter Wochesländer, Graz * * * Mehr Pferde-Beamte! Zum Bericht „Kurios! Stadt Graz setzt auf echte Pferdestärken“: Ich habe den Artikel gelesen und war so begeistert, dass ich mit meiner Freundin gleich die Woche darauf Josef Herzog und seine zwei Norikerpferde besuchen war. Es war schön, erleben zu dürfen, wie Josef und Lilke, eines der Norikerpferde, die schwierigen Arbeiten als Team meisterten. Es ist beeindruckend, was sich dort für eine positive Energie ergeben hat, und ich hoffe, die Stadt Graz entscheidet sich öfter für so eine Zusammenarbeit. Carmen Feibel, Graz * * * Korrektur 1938 Zu unserer Betrachtung des Jahres 1938 müssen wir Folgendes richtigstellen: Prof. Konstantin Radakovic war kein „jüdischer“ Professor und ist nicht nach Palästina geflohen. Er war Privatgelehrter und gab seine Professur in Graz aus politischer Überzeugung selbst zurück. Im Jahr 1941 ist er nach Kostajnica in Kroatien emigriert, wo er auf einem Familiensitz lebte. Sein Vermögen in Graz wurde beschlagnahmt. (Die Red., V.R.) Wo sollen da Reine Schikane – „2015 wurden unzählige Parkplätze durch Sperrflächen vernichtet – sogar Bereiche NACH einem Schutzweg wie etwa bei der Kreuzung Schönaugasse/Hüttenbrennergasse“, ärgert sich Helmut Hollinger. „In der Hauseggerstraße westlich der Koloniegasse wurden Parkplätze zwischen Alleebäumen einfach durch eine weiße Randlinie unbenutzbar gemacht – eine willkommene Einnahmequelle, weil kaum jemand weiß, dass das Überfahren der Linie strafbar ist. Gefahr für Kinder – „Es ist aus Sicht der unmittelbaren Anrainer in der Göstinger Augasse sicher logisch, mehr Parkplätze direkt vor der Haustüre zu verlangen“, so Thomas Finker. „Dass so eine Einstellung auf ganz Graz gesehen (viele Autoparkplätze, wenig Platz für andere) zu den Stau- und Luftbelastungen führt, unter denen wir leiden, ist aber auch klar. Die Parkplätze Augasse sind direkt bei einer Schule/ Kindergarten, dort entsteht dann mehr Gefahr für Kinder durch mehr Zu- und Abfahrt.“ THINKSTOCK, KK (2)

25. MÄRZ 2018 www.grazer.at graz 21 Fußgänger gehen? Unterm Uhrturm www.grazer.at WAS SOLL DENN DAS. Mangelnde Gehwege für Fußgänger, Gefahr für Kinder und zu wenige Parkplätze ärgern die „Grazer“-Leser. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 LKH-Kreuzung Gehsteig: Kein Platz für Fußgänger! – Das Bild links, welches uns die „Grazer“-Leserin und Ärztin G. Boné, zukommen ließ, spricht Bände: Breite Gehsteige an der Problem- Kreuzung Elisabethstraße/ Hilmteichgasse/Leonhardstraße direkt vor dem LKH, nur: Wo sollen da die Fußgänger gehen? Wenn sie wie die Schüler auf dem Foto auf den Radwegen gehen, sind die Fußgänger durch etwaig kommende Radfahrer gefährdet. Kommt es zu einem Unfall, so die Ärztin, wird es auch zu einem juristischen Problem: Hat der Fußgänger am ausschließlich als Radweg gekennzeichneten Weg bei einem Unfall Mitschuld? Die zuständigen Beamten sollten sich das mal genau ansehen. Da ist Gefahr im Verzug!

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