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25. März 2018

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- Stadt entfernt Busbuchten: In Graz drohen jetzt noch mehr Staus - Untere Wienerstraße erwacht zum Leben - Wein am Buchkogel vor dem Start - Marder quälen St. Leonhard - Ehemalige Buddha Bar wird zum BmB

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14 graz www.grazer.at 25. MÄRZ 2018 Marder quälen St. Leonhard! ZERSTÖRER. Optisch sind es putzige Tierchen, aber die Steinmarder haben es faustdick hinter den Ohren. Derzeit stöhnt der Grazer Bezirk Leonhard unter Marder-Plage. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die Steinmarder ■■Steinmarder ist eine Raubtierart aus der Familie der Marder. Er liebt die Nähe der Menschen. ■■Automarder: Den Namen bekam der Marder, weil er Schläuche und Kabel von Autos zerbeißt. Die Restwärme des Motors lockt die Tiere an. ■■Schädlinge: Marder dringen auch in Vogelställe ein, sind als Zerstörer auf Dachböden und in Gebäuden. ■■Lebensweise: Marder sind Einzelgänger und opportunistische Allesfresser. Sie sind vor allem nachtaktiv. Die Steinmarder, die da in offenbar großer Zahl aus dem Grazer Stadtpark in den Bezirk Leonhard ausschwärmen, haben es sogar als Thema in den Grazer Gemeinderat geschafft. Andreas Molnár, Bezirksvorsteher St. Leonhard: „Das Marder-Problem in unserem Bezirk ist schon sehr massiv. Da muss was passieren, die Marder richten Schäden an Autos im Motorraum, an Heizungsrohren, in Häusern oder auch an Wasserleitungen an.“ Im Grazer Gesundheitsamt ist man relativ ratlos und verweist auf Lebendfallen. Nur, die lieblich aussehenden Steinmarder sind schlaue Tierchen und gehen einfach nicht in diese Fallen. Veterinär ärztlich stellen die Tiere kein Problem dar, da sie keine Krankheitsüberträger sind und keine Gesundheitsgefahr für Menschen von den Tieren ausgeht. Es sei denn, man will den Marder mit der Hand fangen und lernt dann die scharfen Zähne näher kennen. Also geht es in erster Linie um Sachbeschädigungen. „Stimmt“, sagt Rechtsanwalt und Bezirksjägermeister Stephan Moser: „Wir haben das Marder- Problem nicht nur in Leonhard, sondern eigentlich in ganz Graz. Auch wir raten zu Lebendfallen. Aber die müssen laut Gesetz regelmäßig kontrolliert werden. Allerdings, wenn wir 50 Fallen aufstellen, wären diese Kontrollen personalmäßig nicht möglich, wir haben nur zwei Heger. Ein guter Trick gegen Marder auf Dachböden ist das Aufhängen von Pissoir- Kugeln, wie man sie von Männer- WCs kennt. Die mögen die Marder überhaupt nicht und verschwinden. Schießen darf man die Marder nicht. Wer mit Mardern Probleme hat, kann sich gerne an mich wenden.“ (Tel. 0 316/83 05 50) Schaut niedlich aus, kann aber ganz schön arg sein, der Grazer Steinmarder. THINKSTOCK „Stars“ aus Grazer Schule Im Bild ein Filmset an der Grazer Ortweinschule. Hier werden Jugendliche für den Film ausgebildet. STEGER Das Filmland Steiermark und die Stars von morgen stehen im Mittelpunkt der TV-Doku von Sigrid Maurer, Wolfgang Scherz und Jonathan Scheucher. Die Filmemacher beleuchten das steirische Filmschaffen, angefangen von der Hollywood-Karriere eines Arnold Schwarzenegger bis hin zu den Filmstars von morgen, und hier wird der Fokus auf die Fachrichtung „Film und Multimedia Art“ der Grazer HTL Ortweinschule gelegt. Die Grazer Schule ist die einzige Ausbildungsstätte Österreichs, an der Jugendliche ab 14 Jahren mit einem expliziten Lehrplan Film lernen können. Die Filmabteilung wurde vor 40 Jahren vom Medienkünstler Richard Kriesche gegründet, der ergänzende Bereich des filmischen Handwerks wurde von Dieter Pochlatko aufgebaut. Die TV-Doku begleitet junge Menschen auf ihrem Weg in die Filmwelt, bei ihrem Einstieg in die Filmschule, bei ihren Projekten und Festivalerfahrungen. Die Doku besucht auch Filmsets, die Diagonale kommt vor und es wird an die legendären Filmstudios vor 70 Jahren am Thalerhof erinnert. Die Doku gibt es heute um 18.25 Uhr in ORF 2 und am 6. Mai um 13.05 Uhr auf 3sat. Durch die Doku führt ORF- Redakteurin Sigrid Maurer. VOJO

25. MÄRZ 2018 www.grazer.at graz 15 Gastro Börse www.grazer.at SCHERIAU, KK (2) Nicolaus (l.) und Lucas Schachner eröffnen die ehemalige Buddha-Bar in der Hartiggasse neu. Im „BmB“ gibt es eine Inselbar und sogenannte Boilerman-Cocktails, bei denen das Augenmerk auf den Urgeschmack der Spirituose gelegt wird. Ex-Buddha-Bar kehrt als BmB zurück zur Spirituose NEU. In einer Woche sperrt die ehemalige Buddha Bar als „BmB“ wieder auf. Spirituosen im Urgeschmack stehen im Vordergrund. Außerdem eröffnet das La Meskla ein zweites Standl am Lendplatz mit hawaiianischem Nationalgericht. Von Verena Leitold und Martin Machinger redaktion@grazer.at Das neue Lokal „BmB“, das in der ehemaligen Buddha Bar in der Hartiggasse beim Karmeliterplatz eröffnet, hat sich auf sogenannte Boilerman- Cocktails oder Highballs spezialisiert. Es handelt sich dabei um eine Art Longdrink mit drei oder sechs Zentilitern Spirituose. „Der Urgeschmack dieser Spirituose steht im Vordergrund und wird nicht wie bei vielen Cocktails durch verschiedene Säfte und Zuckerwasser verfälscht“, erklären die neuen Pächter Nicolaus und Lucas Schachner, die übrigens Unterstützung von ihrem Vater Michael Schachner bekommen, der früher das Szenelokal „Three Monkeys“ führte. „Ein besonderes Augenmerk legen wir auf österreichische Produzenten, die super Gin und Vodka herstellen. Auch Rum ist gerade im Kommen.“ Dazu wurde das Lokal in den letzten Wochen fleißig umgebaut. Die Buddha-Statuen sind verschwunden, statt der ursprünglichen Bar auf der rechten Seite gibt es jetzt eine 17 Meter lange Inselbar in der Mitte des Raums. Im Erdgeschoß hat man eine zusätzliche Bar für den unteren Bereich und den Gastgarten errichtet. Auch auf der gegenüberliegenden Seite am Karmeliterplatz tut sich gerade etwas. Die Betreiber des Clubs Q möchten in die ehemalige Bowle-Bar „Seasons“ einziehen, wo Isabelle Winter kürzlich ausgezogen ist. Am Konzept wird gerade gearbeitet. Hawaii am Lendplatz Neues tut sich auch am Lendplatz. Im ehemaligen Fischlokal „Miran“ sperren die Schwestern Julia, Antonia und Claudia Günzberg, die auch das La Meskla und Tropicante betreiben, zusammen mit Vanessa Prisca Zeballos Aguirre, das „Shake Shaka“ auf. Das ganze Standl wird wie eine Tiki-Bar gestaltet und serviert das hawaiianische Nationalgericht „Poke“, was übersetzt „in Streifen schneiden“ bedeutet. Fisch, Getreide (Glasnudeln oder schwarzer Reis) werden mit frischen Zutaten in bunten Bowls gemixt. Dazu gibt’s fruchtige Cocktails, Gin und Co. Aufgesperrt wird voraussichtlich Ende April. Kurzurlaub im Pastis Das Pastis in der Leonhardstraße veranstaltet seit Kurzem wöchentlich French- und Italian- Tables. Dort kommen Menschen zusammen, um bei einem Kaffee oder einem Glas Wein gemütlich in der jeweiligen Sprache zu kommunizieren. Diese Veranstaltungen richten sich jedoch nicht nur an Native Speaker, auch Anfänger oder Sprachinteressierte sind willkommen. Die Betreiber des Lokals spielen auch mit dem Gedanken, einen Spanish-Table einzuführen. Alle Termine findet man online auf Facebook. Werber-Chef Edgar Schnedl freut sich über viele Einreichungen.FRANKL Rekordteilnahme bei Werbepreis ■■ Werber-Fachgruppenchef Edgar Schnedl freut sich über einen Einreichrekord beim heurigen Young Creative Panther, dem „jüngeren Bruder“ des Landeswerbepreises Green Panther. Mehr als 46 Kurz-Videos zum Thema „Die Liebe …“ wurden bis Freitag, 12 Uhr, auf YouTube hochgeladen – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Die Gewinnerprojekte werden bei der YCP-Party am 26. April in der Grazer Postgarage prämiert. Gleichzeitig findet der Nominierungsabend für den Green Panther statt.

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