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25. Juni 2021

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10 graz www.grazer.at 25. JUNI 2021 Purple rocks „Margerl“ KULTIG. Bäder-Konzerte haben eine lange Tradition in Graz. Jetzt spielen Purple & The Ghostbusters im Margaretenbad, „Margerl“ genannt, auf. Stadtrat Günter Riegler, Margret Roth, Edith Temmel und Arnold Reinisch (v.l.) bei der Vernissage in der neuen kultigen Grazer Kunsthalle. FOTO LUEF LIGHT Kunst-Neugestaltung von „Lebensräumen“ BEITRAG. Die Ausstellung „Lebensräume“ in der Grazer Kunsthalle ist Anstoss zum Post-Corona-Diskurs. Angesichts der aktuellen Situation, nennen wir es Postcorona und Zeitalter der Artenvernichtung, zeigt sich wie wichtig es wäre, ernsthaft darüber nachzudenken welche Lebensräume,, normale und weniger normale wir meinen und gestalten sollen“, so Margret Roth bei der Vernissage der Ausstellung „Lebensraum“ in der Conrad-von- Hötzendorf-Straße 42, Hinterhof. Diese Ausstellung der Styrian Art „Son of the Velvet Rat“ bei „Brücke-Open-Air“ Foundation mit neun Künstlern in der Kunsthalle Graz will Anstoß und Beitrag zu dieser notwendigen Diskussion sein. Die ausstellenden Künstler sind Sarah Bildstein, Franz Dampfhofer, Walli Feller, Walter Gerhold, Josef Niederl, Ingeborg Pock, Edith Temmel, Andreas Vormayr und Roswitha Weingrill. Bei der Vernissage, an der auch Saubermacher Gründer Hans Roth teilnahm, betonte Kulturstadtrat Günter Riegler die Bedeutung der eminent politischen Seite der beeindruckenden Arbeiten. Am 6. Juli gibt es bereits die Finissage mit großem Programm. VOJO ■ Die Szene lebt wieder auf, die Bands gehen auf Tour, spielen Konzerte auch in Graz. Georg Altziebler holte am 18. Juni ein verschobenes Konzert im Grazer Orpheum nach. Es war ein Erlebnis trotz starker Hitze. Son of the Velvet Rat sind weiter unterwegs. Am Freitag, 2. Juli, gastiert die Band bei einem Open-Air in der Grazer „Brücke“ in der Grabenstraße 39a. Georg Altziebler hat mit seinem Projekt „Son Of the Velvet Rat“ bereits fünf Alben gemacht. Mit seiner Parntern Heike Binder lebt Altziebler das halbe Jahr in der texanischen Wüste bei Joshua Tree, das andere halbe Jahr in Graz. Altzieber versteht es auch Live-Konzerte zu einem Erlebnis werden zu lassen. Konzerte in Grazer Bädern gab es schon in den 70ern zum Beispiel „Fünf-Uhr- Tees“ im Stukitzbad. Leo Kysela macht seit Jahren sein Open-air in der Auster und im Ragnitzbad haben Kulturveranstaltungen sowieso schon Tradition. Kultig in Graz waren auch die Schulschluss-Konzerte auf den Schloßberg-Kasematten. Purple & The Ghostbuster lassen diese Tradition wieder aufleben und spielen ein Schulschlusskonzert am 9. Juli, Kick-off 17 Uhr, im Grazer Margaretenbad, liebevoll „Margerl“ genannt. Der Eintritt ist frei, aber die Musiker würden sich über eine „Spende“ riesig freuen. Die Organisation dieses Open-Airs liegt auch in den Händen der altbewährten Grätzelinitiative Margaretenbad. Purple und seine Band sind endlich wieder „on the road again“ und werden alle ihre Live- Hits präsentieren. Partystimmung ist garantiert. VOJO Purple, links, ist ein starker Performer und seine Band The Ghostbusters sind gute Musiker, beides zusammen ergibt Live-Erlebnis im Margaretenbad. KK Georg Altziebler Singer/Songwriter vom Feinsten in der Grazer „Brücke“. MARIJA KANIZAJ

25. JUNI 2021 www.grazer.at graz 11 Fußball gegen Homophobie FÜR ALLE. Der Grazer Sportstadtrat Kurt Hohensinner spricht sich gemeinsam mit den RosaLila- PantherInnen und dem ÖFB ganz klar gegen Homophobie, Rassismus und Diskriminierung aus. Von Nina Wiesmüller nina.wiesmueller@grazer.at Die UEFA verbot ja bekanntermaßen, dass die Alianz-Arena in München während des Spiels Deutschland- Ungarn in Regenbogenfarben beleuchtet wurde. Daher ist die Frage, wie inklusiv Fußball ist, nun wieder in den Schlagzeilen. Der ÖFB richtete deswegen die Ombudsstelle „Fußball für Alle“ ein. Ombudsmann wurde FC- Gratkorn-Spieler Oliver Egger, der im Doku-Film „Der Tag wird kommen“ über sein Coming-out in seinem Fußballverein erzählt. Gemeinsam mit der Stadt Graz und den RosaLila PantherInnen wurde die Plakatkampagne „Ich muss draußen bleiben bei Symptomen von Homophobie, Rassis- mus oder Sexismus“ lanciert. Ihr Ziel ist es ganz klar zu verdeutlichen, dass der Fußball von Anfang keine Menschen ausschließt und Diskriminierungsfreiheit einen Grundwert einer Mannschaft darstellt. Sport für alle Auch der Grazer Sportstadtrat Kurt Hohensinner, ist von der Wichtigkeit der Kampagne überzeugt. „Sport entfaltet unglaublich viele positive Wirkungen. Diese können sich aber nur entfalten, wenn man kritische Themenstellungen wie Homophobie, Sexismus oder Rassismus auch offen anspricht und thematisiert. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir mit diesem Projekt ein wichtiges Zeichen setzen können“, so Hohensinner. Gemeinsame Kampagne: Sportstadtrat Kurt Hohensinner, ÖFB-Ombutsmann Oliver Egger, RosaLila PantherInnen Vorsitzender Joe Niedermayer (v.l.) STADTGRAZ/FISCHER 26. Juni: SVU Liebenau vs. GAK 1902 Juniors und GSC GRAZ vs. ASV Gösting

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