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25. Februar 2021

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- Spielverbot in der Merkur Arena - Prüfung der Mobilitätszukunft beschlossen - Heuer gibt es mehr Hobbygärtner - Ausstellung „The Outer Space“ von Alfredo Barsuglia im Kulturjahr

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8 graz www.grazer.at 25. FEBRUAR 2021 2 GRAZ ÖFFI-ANGEBOT Arten von öffentlichen Verkehrsmitteln 3 KARLSRUHE Wer in Graz mittels öffentlicher Verkehrsmittel von A nach B kommen möchte, kann dies mit einer der sechs Straßenbahnlinien, welche mit 85 Fahrzeugen auf über 66 Kilometern fahren, tun. Zusätzlich dazu gibt es 26 Buslinien, welche mit 85 Fahrzeugen auf GRAZ IM STÄDTEVERGLEICH GETTY über 250 Kilometern ganz Graz anfahren. Im einwohnermäßig etwa gleich großen Karlsruhe fahren neben den Straßenbahnen und Bussen auch noch die sogenannten Stadtbahnen, welche die Innenstadt mit den S- Bahn-Linien verbindet. Morgentau Gärten-Initiator Christian Stadler (rechts) mit dem Projektleiter für Graz Ferdinand Köberlt freuen sich über den heurigen Anstieg. LIHOTZKY Heuer mehr Hobbygärtner ■ Das urbane Garteln und Gemüseernten wächst zum neuen Lieblingshobby der Grazer heran: Grund sind die Morgentau Gärten, die der Bio-Pionier Christian Stadler 2018 nach Graz gebracht hat. Inzwischen gibt es 236 Selbsterntegärtenparzellen an drei Standorten (Straßgang, Andritz, Mariatrost) und so viele Hobbygärtner wie noch nie zu diesem Zeitpunkt. Vor dem offiziellen Anpflanzstart am 30. und 31. März sind knapp 70 Prozent der Selbsternteparzellen bereits vergeben, um ganze 30 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahr. „Aus Erfahrung der Corona-Saison wissen wir, wie wertvoll das Rausgehen-Dürfen zur Gartenpflege und soziale Kontakte mit gutem Abstand im Freien für viele unserer Gärtner ist“, erklärt Stadler. Heuer gibt es außerdem erstmals Bio-Kräuterbeete. Schuhtrend sanft wie Softeis PASTELL-OUTFITS. Gemeinsam mit HUMANIC lassen wir unsere Gedanken in Richtung Frühling abschweifen, der uns mit Fröhlichkeit, seinen Pastelltönen und modischer Leichtigkeit versorgt. Puderrosa, Hellblau, Flieder, Mint, Creme, Nude. Diese Farben bringen im Frühjahr wunderschöne Frische in unseren Alltag und strahlen jene Leichtigkeit aus, nach deren Rückkehr wir uns, besonders bei so viel Tristesse der letzten Monate, schon so sehr sehnen. „Voller Zuversicht und Hoffnung läuten wir das neue Trendjahr ein. Das aktuelle Schuh-Update zeigt sich stilbewusst, unbeschwert, leichtfüßig und in zarten Puder- und Pastelltönen“, weiß Humanic-Marketingleiterin Gerit Reicho zu berichten. Besonders Sneakermodelle wie etwa von Kate Gray, exklusiv bei Humanic erhältlich, fügen sich monochro- men Pastelllooks als auch Mixand-Match-Outfits. Wer seinen Pastelllook anstatt mit Sneaker lieber mit hohen Hacken trägt, setzt als Fashionista auf Pumps und Sandalen mit eckiger Zehenklappe, Slings oder romantische Kitten Heels mit Mini-Absatz. So starten Sie fröhlich und bestens gekleidet ins Frühjahr! Auf dem MyShoppingBlog der ShoppingCity Seiersberg finden Sie regelmäßig neue Mode- und Beautytrends. So bleiben Sie immer up to date! Mehr tolle Beiträge zu den Themen Beauty, Mode, Technik, Kulinarik und Familie. Die aktuellen Schuhtrends des Frühlings im Pastelllook werden präsentiert von Humanic in der ShoppingCity Seiersberg. HUMANIC NEWS AUS DER SHOPPINGCITY SEIERSBERG ENTGELTLICHE KOOPERATION

25. FEBRUAR 2021 www.grazer.at graz 9 Versuch, der Welt zu entrücken AUSSTELLUNG. Schwerpunkt im Kulturjahr 2020/21 sind auch die Grazer Galerien. „The Outer Space“ von Alfredo Barsuglia macht den Anfang. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at In der Ausstellung „The Outer Space“ präsentiert Alfredo Barsuglia eine neue skulpturale Werkserie mithilfe vorwiegend abstrakter, großformatiger Skulpturen aus dem Dämmstoff Styrodur, Gips, Lack, Leuchtkörpern, Sound und pneumatischen Stoffen, die so bearbeitet werden, dass ihre Materialität nicht erkennbar ist. Im Fokus stehen Wahrnehmungsprozesse von Räumen und Sinnen, von Zeit und Materialität, von analogen und digitalen Realitäten. Der Grazer Künstler lädt mit „The Outer Space“ zu einem Blick hinter die Fassaden ein. Die Werke, so Barsuglia, unternehmen den Versuch der Welt, die zwischen Realität, Fake-News und Augmented Reality (computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung) wechselt, zu entrücken. Das von Alfredo Barsuglia eingebrachte Konzept Kulturstadtrat Günter Riegler (rechts) mit Galerist Karl Zimmermann (l.) und Alfredo Barsuglia auf einem der Kunstobjekte. für die Galerie Zimmermann Kratochwill besticht durch seine innovative und formal überzeugende Umsetzung sowie durch seinen direkten Bezug zum öffentlichen Raum. Galerien-Förderung Um die Galerien in Graz zu stärken und um heimische Künstler mit Graz-Bezug eine Zusammenarbeit mit einer Galerie zu ermög- lichen und deren Verankerung am Kunstmarkt zu unterstützen, hat Kulturstadtrat Günter Riegler im Kulturjahr 2020/21 angeregt, zum ersten Mal eine Galerienförderung auszuschreiben. Riegler: „„Im Fokus steht das Ziel, Graz längerfristig wieder zu einem Zentrum der engagierten Galerieprogrammarbeit auf einem hohen inhaltlichen Niveau zu machen. Gegenstand der Förderung ist die FOTO Realisierung von Projekten, die in Graz tätige Galeristen und Künstler mit Graz-Bezug gemeinsam entwickeln. Eine Realisierung ist bis Ende 2021 möglich“. Im Zuge dieser Kulturförderung können Galerienprojekte mit bis zu maximal brutto 6.000 Euro gefördert werden. Riegler: „Ein Drittel der jeweiligen Fördersumme ist als Künstlerhonorar zu verwenden.“ Volkskundemuseum präsentiert sich komplett neu BELEBUNG. Im Zuge der „Steiermark Schau“ wurde das Volkskundemuseum völlig neu gestaltet. ■ Das Volkskundemuseum ist eingebettet in ein einmaliges Areal, das neben der Antoniuskirche auch den Heimatsaal und eine Reihe von Gärten umfasst. Einige Maßnahmen der Neugestaltung schaffen einen Ort für wissenschaftliche, künstlerische und gesellschaftspolitische Auseinandersetzung, für Austausch, Kooperationen und Begegnung: Im Museum werden durch Zugänge in den Innenhof und die Antoniuskirche für Besucherneue Wege und Perspektiven erlebbar. Das „Café Grün“ bietet während der „Steiermark Schau“, die am 9. April eröffnet wird, als Kaffeehaus mitten in der Ausstellung ein besonderes Erlebnis. Unter dem Titel „Wie es ist“ im neu gestalteten Volkskundemuseum, wird sich die Ausstellung den Themen Welten, Wandel und Perspektiven widmen. In den Fokus rücken Menschen, die in der Steiermark leben, sich hier aufhalten oder mit dem Land auf andere Art und Weise verbunden sind. Im Kunsthaus widmet sich die Ausstellung „Was sein wird“ den Spuren des Zukünftigen im Hier und Jetzt. Die Ausstellung zeigt also nicht die eine ferne Kuratorin Birgit Johler, Leiterin Claudia Unger und Kulturlandesrat Christopher Drexler(v.l.) F.: MICHAELA LORBER Utopie oder den einen möglichen Entwurf für eine Idealgesellschaft. Sie skizziert Zukünfte im Plural. Die Ausstellung, von der erste Einblicke am Dienstag den Medien präsentiert werden, läuft bis zum 31. Oktober. VOJO

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