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25. Februar 2018

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- In Graz wird umgegraben: Die Baustellen des Sommers - Was ist das eigentlich: Volksbegehren, Volksabstimmung, Volksbefragung? - Leonhard will ein neues Stadtteilzentrum - Datenschutz wird am LKH zum Problem - Steinbergstraße: Polizei soll öfter kontrollieren - Riesiges Wohnprojekt ersetzt alte Villa in der Eggenberger Allee - Neue Chefs im MM um dreizehn

36 sport graz

36 sport graz www.grazer.at 25. FEBRUAR 2018 36 redaktion@grazer.at Pizza gehört in den Kinderskikurs und nicht in eine Olympia-Abfahrt!“ Conny Hütter über ihren ungewollten Pflug – Pizzastück genannt – bei der Abfahrt GEPA (3) Haas’ Cup-Ratschlag: Morgen in Graz: Roger Bader GEPA „Alles Roger“ bei den 99ers-Minis ■■ Österreichs Eishockey-Nationaltrainer Roger Bader trainiert morgen, Montag, ab 16 Uhr in der Liebenauer Eishalle die Juniors der 99ers! Die Nachwuchs-Eishackler haben beim Gewinnspiel „Alles Roger?!“ des Verbands gewonnen – dank eines beeindruckenden Bewerbungsvideos. CUP. Sturm zog mit Wimpassing ein vermeintliches Freilos im Cup-Viertelfinale. Doch Vorsicht: Schon öfter schied man peinlich aus. Von Philipp Braunegger redaktion@grazer.at Am kommenden Mittwoch trifft der SK Sturm im Cup-Viertelfinale auf den FC Wimpassing. „G’mahte Wiesn“ könnte man sagen, sollte doch gegen den Burgenland-Ligisten daheim nichts schiefgehen. „Vorsicht!“, warnt Sturm-Legende Mario Haas. „Es kann leicht passieren, dass man den ‚Da fahr ma drüber‘- Gedanken im Hinterkopf hat!“ Er weiß, wovon er spricht, war Haas doch dabei, als Sturm 1994 gegen Hertha Wels früh im Cup mit 2:3 ausschied. „Wir haben 2:0 geführt, dann hat Trainer Ivica Osim Routiniers ausgetauscht – und die Welser haben’s ausgenutzt.“ Im Jahr 2000 flogen die Blackys gegen den damaligen Landesligisten Pasching mit 5:4 im Elfmeterschießen raus. Gilbert Prilasnig stand damals am Feld: „Wir waren Champions-League-gestählt und haben den falschen Fokus an den Tag gelegt. Die Pleite war mehr als unangenehm.“ Auch er rät dem Team von Trainer Heiko Vogel zu Pragmatismus: „Du musst das Spiel routiniert runterspielen und einfach die Pflicht erledigen.“ Haas ergänzt: „Keine Spompanadln. Und Spieler, die in der Liga seltener spielen, sollten, so sie auflaufen, ihre Chance nutzen.“ Wird gut sein, denn in der Sturm-Geschichte gab’s schon so manche Cup-Blamage (siehe Infokasten). Für Franco Foda hatte etwa das Aus gegen Hartberg 2012 Folgen: Er wurde entlassen. Ein gutes Omen hingegen: Im August 1954 traf Sturm schon einmal in der Meisterschaft auf Wimpassing in der Gruabn. Endstand: 8:0. Möge es Mittwoch ähnlich laufen. Speed-Sport Badminton SPORTLICH. In der Serie „Gemma, Grazer!“ stellen wir wöchentlich eine andere Sportart, die in Grazer Vereinen ausgeübt wird, vor. Heute präsentieren wir Badminton! Gemma, Grazer www.grazer.at Von Martin Machinger redaktion@grazer.at Bei keiner anderen Ballsportart werden annähernd so hohe Geschwindigkeiten wie beim Badminton erreicht, denn der Federball erreicht bei einem normalen Match bis zu 250 km/h und der Weltrekord liegt sogar bei haarsträubenden 493 km/h! Diese Sportart erfreut sich auch hierzulande sehr großer Beliebtheit, wie der Badminton Club Smash Graz deutlich zeigt: 50 begeisterte Badmintonsportler trainieren da regelmäßig und können besonders bei der Jugend großartige Erfolge verbuchen. Das Nachwuchstalent Nicolas Rudolf spielte bereits in frühen Jahren etliche Meistertitel ein und erreichte 2017 bei der U17- Europameisterschaft in Prag sogar das Viertelfinale! Rüdiger Rudolf, Obmann des Badminton Club Smash Graz, erklärt uns, was Badminton von anderen Racketsportarten unterscheidet: „Badminton ist ein unglaublich vielseitiger Sport und die hohen Ballgeschwindigkeiten machen ihn so extrem spannend! Außerdem gibt es dafür keine falschen körperlichen Voraussetzungen, denn jeder kann seine Vorzüge beim Badminton richtig einsetzen!“ Infos zu den steirischen Vereinen findet man online unter: badminton-steiermark.at. Rüdiger Rudolf vom Badminton Club Smash Graz veranstaltet laufend Probetrainings. Alle Infos gibt’s online: badminton.muenzecke-graz.at. MARK PHELAN

25. FEBRUAR 2018 www.grazer.at sport 37 HERO➜ GEPA (2) Peter Stöger, Fußball-Trainer Einst als GAK-Trainer gefeiert, sorgt er jetzt in Dortmund für einen Start-Rekord als Trainer: Spiele 1 bis 8 ohne Pleite. Frederick Laure, Volleyball-Manager Der UVC bot gegen Tabellenführer Aich/Dob zwar eine starke Leistung – trotzdem gab’s ein 1:3. ZERO ➜ „Nur keine Spompanadln!“ 2006 flogen die Schwarzweißen in Kalsdorf raus, 2012 daheim gegen Hartberg. Mittwoch lauert Wimpassing. GEPA (2) „Schwarze“ Cup-Liste Diese Partien sollten Sturm eine Warnung sein: 29. 9. 1976: 1. Runde, St. Veit - Sturm, 1:0 17. 4. 1990: Viertelfinale, Sturm - Spittal, 0:2 n.V. 24. 4. 1991: Viertelfinale, LUV - Sturm, 2:1 11. 9. 1994: 2. Runde, Wels - Sturm, 3:2 4. 4. 2000: 3. Runde, Pasching - Sturm, 1:1 n.V., 5:4 n.E. 12. 9. 2006: 1. Runde, Kalsdorf - Sturm, 1:0 11. 4. 2012: Viertelfinale, Sturm - Hartberg, 2:4 n.V. Grazer Olympionikin als Forscherin CLEVER. 2010 und 2014 startete sie bei Olympia im Shorttrack, heute agiert Veronika Windisch nicht nur in mehreren Sportarten, sondern auch in der Wissenschaft: Sie untersucht ein spezielles Aufwärmprogramm. Von Philipp Braunegger redaktion@grazer.at mär belastet werden, einen Effekt auf die Muskeln und damit die Leistung im Wettkampf hat.“ Einfaches Beispiel: Ein Läufer wärmt vorm Wettlauf nicht primär die Beine auf, sondern den Oberkörper, beispielsweise mit Liegestütz. Oder umgekehrt: ein Oberkörper-Turner mit Radfahren oder Eislaufen. Und warum das Ganze? „Ich will herausfinden, ob sich diese Methode positiv auf den Laktatwert auswirkt und ob man damit letztendlich die Leistung steigern kann.“ Windisch arbeitet in ihrer Studie mit dem Uni-Professor Peter Hofmann zusammen bzw. mit dem sportwissenschaftlichen Institut der KF-Uni. Bei der Umsetzung kann jeder Sportler mithelfen! „Ich teste aktuell Probanden: Skater, Läufer etc., die zwischen 19 und 36 Jahre alt sind. Ich las- Für ihre Diplomarbeit in Sportwissenschaften betreibt „Multi-Sportlerin“ und Shorttrack-Olympionikin von 2010 und 2014 Veronika Windisch (sie betreibt u. a. Radsport, Treppenlauf und Crashed Ice) aktuell eine Studie zum Thema „Pre Load“, sprich dem „Aufladen“ oder Aufwärmen vor sportlichen Herausforderungen. „Ich untersuche dabei das Laktat im Blut des Sportlers, das im Körper als Stoffwechselprodukt ständig gebildet wird. Es entsteht, wenn er den Körper vorm Wettkampf aktiviert. Es geht darum, herauszufinden, ob intensives Aufwärmen jener Muskelgruppen, die im eigentlichen Wettkampf gar nicht pri- Veronika Windisch lässt sich von Wissenschaftler Alexander Müller im Zuge ihrer Studien auch selbst durchchecken. Das Blut wird beim Ohr entnommen. KK se sie etwa mit Liegestütz aufwärmen und dann den Schloßberg rauflaufen. Interessenten können sich gern melden!“ Windisch will ihre Ergebnisse im Mai präsentieren und damit Sportler in den Bereichen Ausdauer und Kraft unterstützen.

2021