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25. Februar 2018

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- In Graz wird umgegraben: Die Baustellen des Sommers - Was ist das eigentlich: Volksbegehren, Volksabstimmung, Volksbefragung? - Leonhard will ein neues Stadtteilzentrum - Datenschutz wird am LKH zum Problem - Steinbergstraße: Polizei soll öfter kontrollieren - Riesiges Wohnprojekt ersetzt alte Villa in der Eggenberger Allee - Neue Chefs im MM um dreizehn

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eco Daniel Windisch 26 daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695 Die Wohnunterstützung ist treffsicherer, als es die Beihilfe war.“ SP-Soziallandesrätin Doris Kampus ist von ihrer Wohnbeihilfe-Reform überzeugt. LAND STEIERMARK www.grazer.at 25. FEBRUAR 2018 Roth (links), hier mit Androsch, ist auch Honorarkonsul von Ungarn. KK Ehrensenatoren ■■ Gleich zwei steirische Unternehmen wurden in Wien vor großer Kulisse mit dem Ehrensenator der Wirtschaft für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Hannes Androsch als Gründer von AT & S und Rudi Roth als Gründer einer der größten privaten Ölfirmen Österreichs und als Biodiesel pionier mit dem Bau der größten Biodieselraffinerie Europas im ungarischen Komárom. Wirtschaftsfaktor Schulabschluss 170.000 Euro Umsatz am Maturaball Die HLW Schrödinger füllte mit ihrem Maturaball zum bereits vierten Mal die Stadthalle. STADT GRAZ/PACHERNEGG, SCHRÖDINGER Unternehmerinnen plagen Geldsorgen ARG. Laut einer Umfrage verdienen viele Unternehmerinnen weniger als 20.000 Euro im Jahr. Von Daniel WIndisch daniel.windisch@grazer.at Wie geht es heimischen Unternehmerinnen? Dieser Frage ist die Grüne Wirtschaft im Rahmen einer großen Umfrage nachgegangen. Die wichtigsten Ergebnisse: Viele Unternehmerinnen kämpfen mit geringen Einkommen und beklagen zu hohe Kosten und Abgaben. Mehr als 420 Frauen nahmen an der Umfrage teil. 72 Prozent der Befragten hatten Ein-Personen- Unternehmen, weitere 20 Prozent Kleinbetriebe mit bis zu fünf Mitarbeitern. Die Einkommenssituation vieler Unternehmerinnen ist mehr als angespannt, wobei die Branche keine große Rolle spielt. 70 Prozent der Frauen verdienen mit ihren Betrieben weniger als 20.000 Euro netto im Jahr, ein Drittel davon verdient sogar weniger als 6000 Euro im Jahr. Mehr als die Hälfte jener Frauen, die zwischen 6000 und 12.000 Euro verdienen, beziehen ihr Einkommen ausschließlich aus ihrer unternehmerischen Tätigkeit. Kaum Probleme gibt es bei der Kinderbetreuung: Nur 20 Prozent der Befragten haben Kinder unter 15 Jahren. Von diesen Frauen können über 80 Prozent ihre Arbeit mit der Kinderbetreuung sehr gut oder gut vereinbaren. Nur 18 Prozent beklagen, dass es manchmal Probleme gibt. Das könnte auch daran liegen, dass sich die Mehrheit der Frauen (53 Prozent) erst im Alter zwischen 36 und 50 Jahren selbst- Finanzielle Nöte: 70 Prozent der befragten Unternehmerinnen beklagen geringe Einkommen. Kein großes Problem ist dagegen die Kinderbetreuung. THINKSTOCK ständig macht. Andererseits sagten 56 Prozent der befragten Frauen, dass sie selbst überwiegend für die Hausarbeit verantwortlich seien – nur 2,5 Prozent gaben an, dass es ihr Partner sei. Diskussion in Graz Am 1. März wird die Umfrage auch Thema einer Veranstaltung im La Meskla in der Kaiserfeldgasse in Graz sein. Ab 18 Uhr diskutieren Wirtschaftscoach Ingeborg Berta Hofbauer, Verena Florian von der Grünen Wirtschaft und Andrea Kern, Landessprecherin der Grünen Wirtschaft, die Umfrageergebnisse. Die Teilnahme ist kostenlos.

25. FEBRUAR 2018 www.grazer.at eco 27 ➜ TEURER THINKSTOCK (2) Räucherlachs +12,2 % Bei diesem Speisefisch gab es im Jahresvergleich eine ordentliche Preissteigerung. Herren-Hosen –5,6 % Beinkleider für Männer wurden im Laufe des vergangenen Jahres günstiger. BILLIGER ➜ TOP. Maturabälle sind mittlerweile zu großen Events geworden, die nicht selten zigtausende Euro Umsatz erwirtschaften. Die HLW Schrödinger veranstaltet sogar den größten in ganz Österreich. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Schon mitten in der Fastenzeit neigt sich auch die Ballsaison langsam dem Ende zu – nur der „Ballo di Casanova“ (3. März) und der „Ball der Vielfalt“ (16. März) sind jetzt noch ausständig. Zeit, Bilanz zu ziehen. Neben gesellschaftlichen Großevents wie etwa Opernredoute oder Bauernbundball werden mittlerweile auch mit Maturabällen enorme Umsätze erwirtschaftet. Und teilweise sind die Ausmaße sogar so groß geworden, dass die Maturanten professionelle Unterstützung von einem Eventmanager brauchen. So geht es etwa den Schülern der HLW Schrödinger, die seit vier Jahren einen Schulball in der Stadthalle feiern – mit mehr als 3000 Besuchern übrigens den größten Österreichs. Stolze 171.379,73 Euro konnten die 112 Maturanten dieses Jahr mit der Unterstützung von Eventmanagerin Daniela Gmeinbauer einnehmen. Mit Ausgaben von 97.423,42 Euro – allein mehr als 30.000 Euro davon für die Stadthalle (siehe Infobox rechts) – blieb ein Gewinn von 73.956,31 Euro. „In dieser Größenordnung braucht es professionelle Begleitung“, so Gmeinbauer. „Ich arbeite ein ganzes Jahr lang mit den Schülern und vor allem dem Ballkomitee zusammen. Wir rechnen gemeinsam alles durch und schauen uns Verträge an. Jeder bekommt dann eine Aufgabe. Am Anfang zahlt jeder Schüler 300 Euro ein, damit wir ein Stammkapital haben, mit dem wir arbeiten können. Ziel ist es natürlich in erster Linie, die wieder hereinzubekommen. Die Schrödinger hat aber in allen vier Jahren, in denen ich dabei bin, einen Gewinn gemacht – und der Jahrgang letztes Jahr war mit Abstand am besten!“ Eventmanagerin Daniela Gmeinbauer unterstützte die Maturanten. Maturabälle in Graz ■■Stadthalle: heuer 1 Ball, kostet je nach Ballvariante und Besucherzahl zwischen 26.361 und 37.572 Euro brutto ■■Congress Graz: 12 Bälle, 14.690 bis 16.860 Euro brutto (bei Termin Fr, Sa oder So) ■■Helmut-List-Halle: 10 Bälle, 11.400 Euro brutto ■■Kammersäle: 6 Bälle, 5114 bzw. 6660 Euro netto ■■Seifenfabrik: 3 Bälle, 9900 Euro brutto ■■Die inkludierten Leistungen unterscheiden sich teilweise und können auf www.grazer.at genauer angesehen werden. Alles neu in der Shoppingcity IM KAUFRAUSCH. In der Shoppingcity Seiersberg, dem drittgrößten Einkaufszentrum Österreichs, hat sich viel getan: Unter anderem haben eine neue Optikerkette, Pull & Bear und FitInn neu eröffnet. Die niederländische Optikerkette „eyes + more“ hat ihre Zelte in der Shoppingcity Seiersberg aufgeschlagen und ist damit die aktuellste Neueröffnung. KK In den letzten Wochen und Monaten hat sich in der Shoppingcity Seiersberg viel getan. Die niederländische Optikerkette eyes + more ist der aktuellste der neuen Shops. Mit dem Zara Flagshipstore erweiterte in der Red City einer von den ganz Großen im Business sein Angebot, die Trendkette Pull & Bear schlug ihre Zelte auf, Blue Tomato ist eingezogen und das Münchner Modeunternehmen Hallhuber hat sich in der Shoppingcity neu aufgestellt. Die Drogeriekette Müller hat nun ein noch breiteres Angebot mit einem Sortiment von mehr als 180.000 Artikeln. Umgebaut haben außerdem H&M, s.Oliver, Tom Tailor, Levi’s, New Yorker sowie der Trend- Store Kult. Aber nicht nur im Modebereich tut sich was: Auch die „3 Goldenen Kugeln“ präsentieren sich im neuen, frischen Gewand. Wer nach der Shoppingtour seinem Körper etwas Gutes tun will, der wird beim neuen Fitnesscenter „FitInn“ fündig.

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