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25. Februar 2018

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- In Graz wird umgegraben: Die Baustellen des Sommers - Was ist das eigentlich: Volksbegehren, Volksabstimmung, Volksbefragung? - Leonhard will ein neues Stadtteilzentrum - Datenschutz wird am LKH zum Problem - Steinbergstraße: Polizei soll öfter kontrollieren - Riesiges Wohnprojekt ersetzt alte Villa in der Eggenberger Allee - Neue Chefs im MM um dreizehn

12 graz www.grazer.at

12 graz www.grazer.at 25. FEBRUAR 2018 Neuer Chef im Die Villa in der Eggenberger Allee – das Bild entstand unmittelbar vor dem Abbruch des Gebäudes im Frühjahr 2016. GRAZERBE.AT Riesiges Wohnprojekt ersetzt alte Villa PROJEKT. In der Eggenberger Allee entsteht eine Wohnanlage mit mehr als 110 Wohnungen. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Seit fast zwei Jahren klafft in der Eggenberger Allee Nummer 10 eine große Lücke. Bis zum Frühjahr 2016 stand hier eine beeindruckende Villa aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Doch nachdem das Bundesdenkmalamt das alte Gebäude nicht für schutzwürdig erachtet hatte, ging es schnell: Die Villa wurde dem Erdboden gleichgemacht – allen gegenteiligen Bemühungen von Anrainern und Altstadtschützern wie Peter Laukhardt zum Trotz. Die Lücke, die der Abriss der Villa hinterlassen hat, dürfte nun aber bald gefüllt werden. Auf dem Grundstück will ein Immobilienunternehmen eine große Wohnanlage bauen. Mehr als 110 Wohnungen sind geplant, auch Geschäfte und eine Tiefgarage mit 83 Pkw- Abstellplätzen sollen hier entstehen. Welterbe-Achse Ganz hat sich die Aufregung um die verschwundene Villa noch immer nicht gelegt. Denn das Areal, auf dem jetzt das Wohnprojekt umgesetzt werden soll, liegt direkt an der Unesco-Weltkulturerbe-Achse zwischen Altstadt und Schloss Eggenberg. Einen Schutz für alte Gebäude gebe es hier aber leider nicht, klagt Altstadtschützer Laukhardt. Bangen um die Vorstadt Er kritisiert in diesem Zusammenhang weniger das Bauprojekt auf dem Gelände der einstigen Villa – vielmehr ärgert er sich über die Stadtplanung. Denn deren Bebauungsplan sieht vor, dass auch die an das einstige Villenareal angrenzenden Grundstücke in Zukunft zugebaut werden. Besonders fürchtet Laukhardt dabei um ein Haus, „vielleicht ein ehemaliges Mauthaus, jedenfalls aber aus dem 17. Jahrhundert“. Dieses würde wohl ebenfalls für einen Neubau abgerissen werden, bangt Laukhardt um den jetzt noch bestehenden „Vorstadt-Charakter“ der Eggenberger Allee. ROCHADE. Zwei Szenelokale unter neuer Führung: Im „MM“ und im „dreizehn“ hat ein neuer Chef übernommen. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Aus der „Genussbar dreizehn“ am Franziskanerplatz wird das „dreizehn by Gauster“. Am 9. März übernimmt dort nämlich Michael Gauster, ehemaliger Executive Chef im Schlossbergrestaurant. Und der kommt auch mit einem neuen kulinarischen Konzept daher. „Wir spielen uns ein bisschen mit dem Namen ,dreizehn‘“, verrät er. „Es wird fünf bis sechs internationale 13-Euro-Gerichte geben, die von der Größe in etwa so sind wie ein Zwischengang. Von diesen gehobenen Bargerichten kann man dann eines oder mehrere pro- bieren. Außerdem gibt’s einen Mittagslunch um 13 Euro mit Suppe, Hauptspeise, Espresso und kleinem Dessert. Zusätzlich haben wir eine Seite mit À-la-carte-Gerichten, wo man auch so etwas findet wie Steak oder Steinbutt.“ Optisch soll sich nur wenig verändern – der große Umbau bleibt aus. Lediglich die Bilder an den Wänden werden durch Tapeten und Kreidetafeln ersetzt. Einen Wechsel in der Betriebsleitung gibt es auch im „MM“ am Eisernen Tor. Mateo Krispl hat das Zepter dort vor etwa zwei Wochen abgegeben. „Nachfolgen wird Bernd Schäffner, der schon im Schloss St. Veit und im Opern café und zuletzt als Restaurantleiter im MM tätig war“, verrät Inhaber Günter Ganster. Neue Wege geht auch das „bunt und grün“ am Jakominiplatz. Der Marktstand, der erst im Mai letzten Jahres aufgesperrt hat, ist geschlossen. Für die Räumlichkeiten wird gerade ein Nachfolger gesucht.

25. FEBRUAR 2018 www.grazer.at graz 13 MM und im dreizehn Gastro Börse www.grazer.at Die IWA-Delegation überreichte einen Spendenscheck. KK Frauen spenden fürs Kinderdorf Momentan ist das „dreizehn“ am Franziskanerplatz noch geschlossen. Am 9. März übernehmen dort Michael Gauster und Annemarie Hörmann (kleines Foto) – und bringen ein neues Kulinarik-Konzept mit. SCHERIAU, KK ■■ Mitglieder der International Women’s Association of Graz (IWA) besuchten kürzlich das SOS-Kinderdorf Stübing. Die Frauen wurden von Kinderdorf- Mitarbeiter Mario Edler durch die Anlage geführt und zeigten sich von der Einrichtung beeindruckt. Die IWA-Delegation konnte dem Kinderdorf einen Scheck über 450 Euro – der Erlös der letzten IWA-Charity- Veranstaltung – übergeben. Mit dem Geld können dringend benötigte Wintersportgeräte angeschafft werden.

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