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25. April

- Immer mehr Beschwerden über Lärm - 35 Jahre Tschernobyl: Ist Graz in Gefahr? - Vision vom Grünen Andritz - GU-Gemeinden sind in Bewegung - In den Urlaub mit der „Grazer“-App

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14 graz www.grazer.at 25. APRIL 2021 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Sport-Witze-Kanzler Wenn ich im Sportteil der letzten Tage lese, Sportminister Werner Kogler wolle alle, die in der Krise dem Sport verloren gingen, zurückholen, hat er viel zu tun. Dazu fällt mir einiges auf – und ein. Selbst Fußballer gewesen zu sein, nannte der heutige Vizekanzler zu Amtsantritt als seine Qualifikation als Sportminister. Vor kurzem verkündete er stolz die Öffnung der Sportplätze für Jugendliche: maximal zehn Kinder im Freien. Dazu lief im ORF auch ein Bildbericht: Kogler im Fußballstadion, mit dem Ball vorm Fuß. Dazu fällt mir auch die Fußball-Legende Savo Ekmecic ein, bis heute mit 269 Spielen ohne Unterbrechung als GAK-Tormann Rekordhalter in Österreich. Bei seiner Vertragsunterzeichnung 1977 zeigte man ihm die Vorjahrestabelle mit 63 erhaltenen Toren. Fragte Ekmecic: „Spielen die ohne Tormann?“ Das dürfte sich in Koglers Sportwissen vertieft haben: zehn Kinder am Fußballplatz … Doch auch Jugendfußball besteht aus elf Spielern. Entweder hat Kogler nur Tischfußball etc. gespielt. Oder er erhob sich mit dieser Verordnung zu Werner, dem Sport-Witze-Kanzler … Erich Cagran, Graz * * * Genauer hinschauen Im Jahr 2020 sind Frauenmorde in Österreich im Vergleich zum Jahr davor laut Kriminalstatistik um 20 Prozent zurückgegangen. Heuer scheint sich der rückläufige Trend fortzusetzen. Es gab bisher acht Fälle, in fünf davon hatten die Tatverdächtigen Migrationshintergrund. Wer die Zahl der Frauenmorde stärker eindämmen will, sollte genauer analysieren und nicht durch Floskeln wie „Gewalt gibt es in allen Schichten“ ablenken. Viktor Pölzl, Graz Strafe nicht verdient Zu Bericht und Leserbrief zum Thema Strafe am Bahnhof: Herr Salomon schreibt: Diese Strafe für den jungen Mann ist gerechtfertigt. Ich finde nicht! Dieser Wartebereich am Hauptbahnhof ist doch verhaut. Die Taxis warten vorne und unsereiner kann nicht einmal eine behinderte Person gescheit aussteigen lassen und beim Gepäck helfen. Ist uns auch schon passiert. Aber die Planer haben ja keine Ahnung vom wirklichen Alltag. Gertrude Fassel, Eggersdorf * * * Restmülldeponie Thal Können Sie sich erinnern? Jahrelang haben die Leute friedlich gegen die Rodungen an der Restmülldeponie gekämpft. Wir sind auf die Straße gegangen, haben darauf aufmerksam gemacht, was passieren würde. Ja, dann ist es so gekommen wie vorausgesagt. Die Deponie ist abgerutscht und das Wasser verwüstete den Bach usw. (Deponien dürfen nicht am Hang errichtet werden). Damals hatten die Betreiber Auflagen erhalten, die sie einzuhalten hätten. Jetzt glaubt die Betreiberfirma, das Corona-Mäntelchen deckt alles zu, und munter werden wieder massenhaft Bäume gefällt, die Quellen, die sich in diesem Areal befinden, sollen sogar aus den Plänen entfernt worden sein. Die Deponie wird erweitert. Nicht nur dieser massive Eingriff in die Natur ist ein Verbrechen, sondern es fahren wieder riesige Baurestmassen-Lkw über die Steinbergstraße. Anna Leopold, Graz * * * FKK am Schlossberg Mit Interesse habe ich Ihren Bericht über die Aktion der Bürger- Ideen gelesen. Nur, die Ernsthaftigkeit der Ideen von Grazern, die sich wirklich kreativ in die Gestaltung der Stadt einbringen möchten, wird da veräppelt, wenn man einige Hauptforderungen auf die Seite 1 schreibt und darunter so groteske Ideen sind wie FKK am Schlossberg, ein Riesenrad, eine Plauderbank oder ein Hundebad. Sind das wirklich die großen Probleme der Stadt? Hans Winter, Graz In den Urlaub MEGA. Unsere digitale Tageszeitung boomt! Nach einem Auto verlost „der Grazer“ nun unter allen App-Nutzern einen Kurzurlaub. Seit bereits über zwei Monaten versorgt „der Grazer“ seine Leser neben der klassischen Sonntagsausgabe auch von Montag bis Freitag täglich mit einem E-Paper in der eigenen „der Grazer“-App voller spannender Geschichten. Zuletzt wurde unter allen App-Nutzern sogar ein Auto verlost. Und nicht nur irgendeines, sondern der nagelneue Ford Fiesta vom Autohaus Reisinger. Urlaub gewinnen App-Nutzer müssen aber nicht traurig sein, denn schon lockt der nächste Gewinn: Diesmal darf man sich über drei Übernachtungen inklusive Frühstück für zwei Erwachsene und zwei Kinder bis 15 Jahre in einem frei wählbaren JUFA-Hotel freuen. Das Unternehmen hat mittlerweile über 60 Standorte in fünf Ländern, ganz zu schweigen vom breiten Angebot rund um Sport, Natur, Kultur und Genuss. JUFA möchte sich von anderen abheben und legt deswegen großen Wert darauf, architektonisch in jede Stadt zu passen. Deswegen kommt es mit Übernachtungen in Schlössern, Burgen und historischen Gebäuden zu einem ganz besonderen Erlebnis für die ganze Familie. Na, wer hat jetzt noch mehr Fernweh bekommen und sich einen Urlaub nach der Corona-Krise verdient? All jene, die unsere „der Grazer“- App noch nicht haben, ab in den Store und downloaden!

25. APRIL 2021 www.grazer.at graz 15 dank „Grazer“-App Tierschutz macht Schule ■ Die Anmeldung zum beliebten und kostenlosen „Tierschutz macht Schule“-Lehrgang in der Steiermark läuft noch bis 24. Mai 2021. Pädagogen lernen dabei, wie sie Tierschutzwissen bereits den Kleinen altersgerecht und spannend vermitteln. Im Herbst startet der begehrte Lehrgang bereits zum dritten Mal in der Steiermark. JUFA hat Hotels an über 60 Standorten in fünf verschiedenen Ländern – dabei setzt man auf Kreativität. JUFA (4) Die Grazer Unternehmerin darf in der TV-Show „2 Minuten, 2 Millionen“ ihr Start-up „ROST“ den potenziellen Investoren vorstellen. GERRY FRANK Grazerin in Start-up-Show ■ Die Grazerin Liza Brandstätter ist mit ihrem Start-up-Projekt „ROST“ am 27. April um 20.15 Uhr auf Puls 7 in der TV-Show „2 Minuten, 2 Millionen“. Brandstätter: „Würdiger hätte ein Geburtstagsgeschenk zum dritten Geburtstag von ROST gar nicht sein können. Ich darf ROST in der Show vor den Investoren pitchen.“ ROST ist ein Rosé-Wein-Spritzer, kombiniert mit einer Spur Apfel und Sprudel. 100 Prozent steirisch, ohne Schnickschnack und vor allem ohne zusätzlich zugesetzten Zucker. Diese Konstellation macht das Getränk zur perfekten Alternative zu Prosecco, zu jeglicher Art von Spritzer oder Cider. In den bislang sieben Staffeln wurden 7,3 Millionen Euro in 49 Start-ups investiert. Die derzeit laufende achte Staffel steht ganz unter dem Motto „Mehr Investoren und höhere Investmentpower für Österreichs Start-ups und Unternehmen“.

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