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24. Oktober 2021

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- Graz ist ein Eldorado für Immo-Investoren - Immer mehr setzen auf klimafitte Heizungen - Priesterseminar: Umbau abgesagt - Standl-Wahl: Urkundenübergabe an die Sieger - Siegfried Dick wechselt vom Cuisino ins Schlossberg Restaurant

6 graz www.grazer.at

6 graz www.grazer.at 24. OKTOBER 2021 K O M M E N T A R von Vojo Radkovic ✏ vojo.radkovic@grazer.at Musik und viel Bewegung für Kinder ideal V iele können sich noch an die Turnstunden in den unpersönlichen Turnhallen erinnern. Turnen war Nebengegenstand in Volks- und Hauptschulen, ebenso in den Gymnasien. Mit viel Glück hatte man einen Lehrer, der gerne im Freien unterrichtete und die Kinder auch Fußball spielen ließ. Bewegung ist gerade für die Kinder enorm wichtig. Geht es um gesundheitliche Aspekte, können gar nicht genug Turnstunden in der Woche stattfinden. Ebenso verhält es sich mit der Musik. Musik in den Schulen ist ein wesentlicher Bestandteil der heutigen Bildungspolitik. Das Beispiel des Grazer Ferdinandeums, das zu einem Vorzeigeprojekt umgebaut wurde (Seite 15), zeigt, dass sich Ausdauer bewährt. Als man im Schuljahr 1973/74 in dem rund 420 Jahre alten verstaubten Gebäude mit der Musikhauptschule begann, glaubten nicht viele an diesen neuen Weg. Musikunterricht gut und schön, aber gleich Schulschwerpunkt? Heute ist diese Schule die älteste Musikhauptschule Österreichs und nach wie vor eine Talenteschmiede. Musik als Schwerpunkt gibt es daher weiter in der Volksschule und der Neuen Mittelschule. Der Grazer Musiker Ernst Pozar wird sich über die runderneuerte Schule besonders freuen, schließlich unterrichtete er im Ferdinandeum Musik und war vor 48 Jahren einer der Mitbegründer der Musikhauptschule. Verdoppelung erwartet: Immer mehr Grazer setzen auf klimafitte Heizungen Wenn die Tage, wie aktuell, kälter werden, wird wieder mehr geheizt – immer öfter klimafreundlich. GETTY, LAND STMK/PURGSTALLER HEISS. Laut Hochrechnungen des Landes Steiermark wird es in Graz heuer doppelt so viele Heizungstausch-Förderungen geben wie im Vorjahr. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at 30.000 Tonnen CO 2 werden heuer, wie das Land Steiermark kürzlich informierte, allein durch von Jänner bis September gegen schadstoffarme und energieeffizientere Versionen getauschte Heizsysteme eingespart. Die zu Jahresbeginn aufgestockte Heizungstausch-Förderung wurde im Bundesland 3899 Mal beantragt – ein Plus von 54 Prozent. Wirklich durchgeführt wurden 2859 Förderungen mit einem Volumen von 6,73 Millionen Euro, eine Steigerung von 30 Prozent. In Graz geht man bis Ende des Jahres von einem noch deutlicheren Trend aus: „Wir werden in Graz am Ende des Jahres die Anzahl der Förderungen für Heizungstausch und Fernwärmeanschlüsse fast verdoppelt haben. Ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Klimawandel“, so Klimaschutz-Landesrätin Ursula Lackner. Das führt man auf das ausgebaute Angebot und zunehmendes Bewusstsein in der Gesellschaft zurück. Über 1000 getauscht Konkret wurden im Vorjahr 388 Förderungen für einen Heizungstausch, inklusive Fernwärmeanschlüsse, beantragt, im Bezirk Graz-Umgebung waren es 314. Stand Ende September waren es in Graz heuer schon 303, 250 in GU. Dass das Vorjahres-Niveau damit schon beinahe erreicht ist, spricht eine klare Sprache, wie es seitens des Landes heißt. Denn Fernwärmeanschlüsse werden meist erst im letzten Quartal abgerechnet, es ist noch mit einem großen Zahlensprung zu rechnen. Dem entsprechend besagen aktuelle Hochrechnungen auf Basis bereits eingegangener An- träge und Erfahrungswerten aus vergangenen Jahren, dass es bis Ende des Jahres in Graz über 700 Förderungen für einen Heizungstausch geben wird, auch in Graz- Umgebung liegt man mit 361 deutlich über dem Vorjahr – insgesamt hätten in den beiden Corona-Jahren 2020/2021 dann deutlich über 1000 Grazer auf eine klimafreundlichere Heizung umgestellt. Der Trend zeigt also insbesondere in Graz nach oben, vor allem einkommensschwachen Haushalten sollen Förderungen einen Tausch ermöglichen. Lackner nimmt dabei auch den Bund in die Pflicht: „Der Bund hat bereits mehrmals angekündigt, für die Jahre 2021 und 2022 100 Millionen für einkommensschwache Haushalte bereitzustellen – 2021 ist bald vorbei und leider gibt es die Förderung bis heute nicht.“ Ursula Lackner derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Birgit Schweiger (Lektorat, 0650/2540976), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. 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24. OKTOBER 2021 www.grazer.at graz 7 Warten auf Tischtennistische PROBLEME. Im Sportjahr wurden neue Tischtennistische zugesichert. Das Versprechen wurde gehalten, in Ries steht einer. Nun gibt es aber Lieferprobleme, vor Winter werden die restlichen nicht kommen. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Bei der Aktion „Tischtenniskaiser“ im Rahmen des Sportjahres konnten Grazer sich neue Tischtennistische für die öffentlichen Plätze sozusagen erspielen. Das heißt, je mehr Partien absolviert wurden, desto mehr Tischtennistische sollte es künftig in Graz geben. Jeweils nach 1000 absolvierten Partien wurde ein neuer Spieltisch für den Stadtraum zugesichert. Zwei Monate war Zeit, insgesamt vier Platten wurden erspielt. Beim Bezirkssportplatz Concordia in der Ragnitz wurde das erste Versprechen der Anschaffung bereits eingelöst, der Tisch steht seit kurzer Zeit und wird schon fleißig von Anrainern und Sportmotivierten genutzt. Auf die drei weiteren Tische muss man allerdings noch warten. „Zwei weitere werden noch im Augarten aufgestellt und einer kommt beim Grünanger. Sie hätten bereits stehen sollen, allerdings verzögert sich durch Corona die Lieferung“, erklärt Michael Wildling, Pressesprecher von Stadtrat Kurt Hohensinner. Da es jetzt immer kälter wird, muss man auch die äußeren Umstände beim Aufstellen berücksichtigen. Je nach Witterung und Lieferung hofft man dennoch, die Tischtennistische im Dezember oder Jänner aufstellen zu können. Schade, bis Frühling werden sie dann wohl nicht viel verwendet werden. Der erste Tisch steht: Am Bezirkssportplatz in der Ragnitz wurde der neue Tischtennistisch vor kurzer Zeit aufgestellt und kommt zum Einsatz. KK

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