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24. Oktober 2021

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- Graz ist ein Eldorado für Immo-Investoren - Immer mehr setzen auf klimafitte Heizungen - Priesterseminar: Umbau abgesagt - Standl-Wahl: Urkundenübergabe an die Sieger - Siegfried Dick wechselt vom Cuisino ins Schlossberg Restaurant

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14 graz www.grazer.at 24. OKTOBER 2021 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Wo bleibt Zebrastreifen? Ich wollte gerne anregen, in Sachen Zebrastreifen Algersdorferstraße nochmals nachzuhaken – der ist leider immer noch nicht da. Und über weite Teile der Vinzenzgasse gibt es nicht einmal einen Gehsteig, dafür rechts und links gratis Parkstreifen. Maria Stradner, Graz * * * Konsum bestimmt alles! Zum Bericht „Heuer gibt es 250.00 Adventlichter mehr“: Sie berichten nur, das wissen wir; Sie sind vielleicht ebenso verwundert, dass z. B. der Christbaum viel zu verfrüht, schon am 8. November, am Hauptplatz aufgestellt wird, dass die Lichtverschmutzung um 250.000 Lampen zu- statt abnimmt. Wir leben sehr unweltbewusst und es schmerzt uns, dass es Menschen gibt, die so verantwortungslos mit der Umwelt und unseren Ressourcen umgehen. Außerden lernten wir als Kinder, etwas „erwarten zu können“. Heute dürfen Kinder nicht mehr dem Fest entgegenfiebern, da alles viel zu früh gezeigt wird und den Kindern die Vorfreude schmälert. Welch traurig übersättigte Welt! Der Konsum bestimmt alles, da bleibt kein Patz für Gefühle, Vorfreude oder Besinnung. Christa Royer-Silveri und Familie, Graz * * * Bürger zweiter Klasse Seit ich seit 1968 in Stifting wohne, müssen wir fast jedes Jahr mit Überschwemmungen rechnen. Wir können den uns betreffenden Bach nicht verlegen, da wir den Grund dafür nicht besitzen. In den 80er Jahren wurde dann das wichtige Grundstück gegen eine Summe an uns übergeben. Nach einiger Zeit standen auch Bagger bereit, das Areal war abgesteckt, es konnte losgehen. Aber es wurde interveniert und stattdessen wurde der Parkplatz in der Otto-Möbes-Schule in Angriff genommen. Angeblich waren dort zwei Steine locker. Anschließend wurden im Wald Uferschutzbauten vorgenommen. Die Bagger waren daher wieder abgezogen. Dann waren sie plötzlich wieder da und einige Wochen später schon wieder verschwunden. Vor einiger Zeit hatten wir ein starkes Unwetter, bei dem Regenmengen in solcher Stärke fielen, dass der Stiftingtalbach in einen reißenden Fluss verwandelt wurde. Eine Autofahrerin dachte, sie könne die Straße noch queren, wurde in den Bach gerissen und unter die Brücke gedrückt. Sie war im Fahrzeug hoffnungslos eingeklemmt. Junge Leute sahen die Situation, sprangen ins Wasser und holten die Frau unter eigener Lebensgefahr heraus. Dann kam die Ansage von Bürgermeister Siegfried Nagl, dass etwas geschehen müsse. Leere Worte. Karl Titsch, Graz * * * „So holt, wias holt woa“ Zum Bericht „Altes Ausflugsziel wird Stadtjuwel“ in der Ausgabe vom 12. 9. 2021: Gratulation zu diesem Artikel und Gratulation an die Betreiber des Projektes „Stadtjuwel“. Traumhaft ist auch das Vorhaben, die alte Architektur, den Baustil zu erhalten. Allerdings, die Fassade finde ich befremdlich, vor allem bei einer derartigen Restaurierung. Meines Erachtens sollte die Fassade statt in dem eiskalten Weiß in der steirischen Original- Färbelung vorgenommen werden, denn ansonsten wäre es eine nicht so gute Restaurierung. Mein Vorschlag: Fassade in grobem Spritzputz in Gelb (oder auch naturbelassenem Grau). Die Hauskanten in Feinputz Weiß. Die Tür- und Fensterumrahmungen ebenso in Feinputz in Weiß. „So holt, wias holt woa.“ Peter Hauptmann, Graz * * * Warten auf Rettung Zum Bericht „Lange Wartezeiten auf Grazer Rettung“: Dazu möchte ich nur sagen, dass wir einen Notfall mit unserer kleinen Tochter hatten. Wir riefen die Rettung und in wenigen Minuten war der Jumbo mit kompetentem Team vor Ort. Robert Maurer, Graz Jetzt App downloaden! Vergangene Woche im täglichen E-Paper Traurig ■ Vor der Grazer Messehalle A wurden sogenannte Obstacles installiert: Die Beton-Hindernisse sollen die Skater von den innerstädtischen Plätzen weglocken, wo es ja immer wieder Probleme mit Anrainern gibt. Gastro-Nachschub ■ Der „Schaar“ schließt nach 40 Jahren, dann gibt es nur noch vier Buschenschänken in Graz. Wir haben mit dem zuständigen Vizebürgermeister Mario Eustacchio sowie Weinbaudirektor Werner Luttenberger über das schwindende Kulturgut gesprochen. Erfreulich ■ Wir berichteten in dieser Woche von gleich mehreren Gastro- Neueröffnungen: Etwa von „Vivi’s Frozen Yogurt“ in der Shopping- City Seiersberg oder dem Koch- GenussAtelier in der oberen Sporgasse. KK (2), GKB

24. OKTOBER 2021 www.grazer.at graz 15 Graz: Schulen ausgebaut ERFREULICH. Der Schulausbau in Graz schreitet voran. Beste Beispiele: VS Murfeld und die Musikmittelschule Ferdinandeum. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Klanglicht: Am 27. 10. geht’s los ■ In wenigen Tagen ist es so weit: Erstmals gibt es das Klanglicht in völlig neuer Form. Von 27. bis 30. Oktober werden das Schloss Eggenberg, der Schlosspark und die Eggenberger Allee in Licht und Ton getaucht. Großartige Projekte werden die Besucher begeistern. Erstmals braucht man ein Ticket – die gibt es noch im Vorverkauf. Es gelten die Covid-19-Regeln. Seit 2014 wurden in Graz mehr als 130 Millionen Euro in den Schulausbau investiert. Schulstadtrat Kurt Hohensinner: „Allein in der letzten Gemeinderatsperiode waren es über 70 Millionen Euro.“ Kräftig investiert wurde vor allem im Süden der Stadt. So wurde die Volksschule Murfeld massiv ausgebaut und mit moderner pädagogischer Infrastruktur ausgestattet. Rund 5,6 Millionen Euro wurden in den Aus- und Umbau der Liebenauer Schule gesamt investiert. Kurt Hohensinner in der Musikmittelschule Ferdinandeum bei der Feier zur Eröffnung des völlig umgebauten Standorts am Färberplatz FISCHER Ein Vorzeigeprojekt ist der neu umgebaute Schulstandort Ferdinandeum, der eine Volksschule und eine Mittelschule – beide mit musikalischem Schwerpunkt – beheimatet. Derzeit im Bau sind eine neue VS für Andritz, der rundumerneuerte Schulcampus Puntigam (fertig Herbst 2022), der zweite Bauab- schnitt VS Viktor Kaplan in Andritz. Bereits fertiggestellt: VS Leopoldinum Smart City, Digitalcampus Leonhard, die Verdoppelung der VS Neuhart, die Übersiedlung der Ellen-Key-Schule in die Marschallgasse und eine Krones-Expositur am Standort Brockmann sowie, wie eingangs erwähnt, der zweite Abschnitt Murfeld.

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