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24. März 2019

- Graz wächst: Rekordwerte bei Einwohner, Beschäftigung und Gründern - Öffis: 100 Euro Strafe trotz Familienpass - Grazer Studenten entscheiden über Bibliothek-Sessel - Aufregung um Giftfallen: Rattenköder direkt beim Spielplatz - Straßenverbindung in Liebenau und Jakomini sorgt für Ärger - Schlossberg: Wirbel um Auffahrt-Genehmigungen - Neues Gesundheitszentrum in Liebenau - Zahlreiche Vergehen: Ex-Stadtplanungschef Schöttli treibt sein Unwesen in der Schweiz weiter - Café Schmiedt wurde übernommen: Neuer Betreiber, aber noch alter Charakter - Schon zwei Opfer: Wirte mit dreistem Schmäh beraubt - Diagonale 2019

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24. MÄRZ 2019 www.grazer.at wohnen 45 Kein Hausbau ohne Planung BAUPROJEKT. Vom Baugrundstück bis zur Energieversorgung: Bevor der Hausbau startet, sind viele Fragen zu klären. Ohne Planung kein Hausbau: Häuslbauer müssen viele Entscheidungen treffen, die gut durchdacht sein wollen. Das beginnt schon beim Grundstück: Ob es sich um eine Top-Lage handelt, ergibt sich aus der Bebauung in der Umgebung sowie der vorhandenen Infrastruktur – z. B. Verkehrsanbindung, Ärzte und Schulen. Auch die Flächenwidmung ist zu beachten. Liegt das Baugrundstück im Mischgebiet – also ein Wohn- und Gewerbegebiet –, sollte man werktags das Areal besuchen. Denn möglicherweise sorgt ein Betrieb in der Umgebung für unange- nehmen Lärm. Auch die künftige Bauplanung im Gebiet ist relevant – immerhin könnte einem schon bald eine Reihen haussiedlung den schönen Ausblick verstellen. Hier geben Bebauungs- und Flächenwidmungspläne Auskunft, die bei den zuständigen Behörden einsehbar sind. Ist das Grundstück gefunden, geht’s an die eigentliche Hausplanung. Wichtig ist ein klares Raumkonzept, das unter anderem die Art und Anzahl der geplanten Wohnräume und die Zahl der Hausbewohner berücksichtigt. Auch die Frage, in welchem Baustil das Haus errichtet werden soll, sollten sich Häuslbauer frühzeitig stellen. Das betrifft die Bauweise – z. B. leicht oder massiv –, aber auch die verwendeten Baumaterialien wie etwa Holz oder Glas. Noch vor dem Baustart zu klären ist auch die Art der Energieversorgung – hier reichen die Möglichkeiten vom Passivhaus bis hin zur Installation von Photo- Eine gute und exakte Planung ist wichtig, damit bei der Errichtung des zukünftigen Eigenheimes auch wirklich alles glattgeht. GETTY voltaik- oder Erdwärmeanlagen. Wer sich indes mit den Planungen nicht so intensiv auseinandersetzen will, kann sich auch an einen Bauträger wenden. Bauträger kaufen, verplanen und bebauen normalerweise größere Flächen mit mehreren Häusern in ähnlicher Bauweise. Der Vorteil ist dabei, dass die gesamte Verantwortung der Bauträger übernimmt. Der Nachteil: Individuelle Wünsche für das Eigenheim werden meist nur gegen Aufpreis erfüllt.

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