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24. März 2019

- Graz wächst: Rekordwerte bei Einwohner, Beschäftigung und Gründern - Öffis: 100 Euro Strafe trotz Familienpass - Grazer Studenten entscheiden über Bibliothek-Sessel - Aufregung um Giftfallen: Rattenköder direkt beim Spielplatz - Straßenverbindung in Liebenau und Jakomini sorgt für Ärger - Schlossberg: Wirbel um Auffahrt-Genehmigungen - Neues Gesundheitszentrum in Liebenau - Zahlreiche Vergehen: Ex-Stadtplanungschef Schöttli treibt sein Unwesen in der Schweiz weiter - Café Schmiedt wurde übernommen: Neuer Betreiber, aber noch alter Charakter - Schon zwei Opfer: Wirte mit dreistem Schmäh beraubt - Diagonale 2019

24 szene www.grazer.at

24 szene www.grazer.at 24. MÄRZ 2019 E V E N T S In bester Gesellschaft Von Verena Leitold ✏ verena.leitold@grazer.at Mitarbeit: Philipp Braunegger Legende feierte ihr Jubiläum ■■ Nach den Gerüchten, die legendäre Jazzbar „Hello Josefine“ in der Franziskanergasse hätte geschlossen, die in letzter Zeit aufkamen, bewies Chefin Josefine Coot jetzt lautstark das Gegenteil. Bei der 27-Jahr-Feier des Kultlokals wurde nämlich anständig gefeiert. Die ganze Nacht war es ein ständiges Kommen und Gehen – bis zu Mittag am nächsten Tag kamen unzählige Gäste zum Gratulieren. Die belohnte das Urgestein natürlich mit den besten Jazztönen: Live-Musik gab’s von Bassist Klaus Melem und Saxofonist Charly Weiss. Außerdem erhob die 76-Jährige Kultgastronomin auch selbst die Stimme. Unter den vielen Gästen tummelten sich etwa auch Künstler Werner Stadler oder Moderatorin Ulli Glettler. Welche Berühmtheiten die Bar im Laufe der Jahre schon beehrt haben, davon zeugen einige Bilder an der Wand: etwa die von Percy Heath, Oscar Klein, Erich Kleinschuster und Schauspieler Helmut Berger, aber auch von Volks-Rock-’n’-Roller Andreas Gaba lier. Über den Suppentellerrand hinaus Alle Fotos auf www.grazer.at Generalvikar Erich Linhardt, Lydia Lieskonig (Familienfasttag), Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (v. l.) Bürgermeister Siegfried Nagl (Mitte) mit den „Geehrten“ Christian Jungwirth und Aglaia Szyszkowitz STADT GRAZ/FISCHER ■ ■ „Durch das Teilen wird einfach mehr draus!“, freute sich Lydia Lieskonig, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Steiermark und Leiterin des Arbeitskreises Familienfasttag. Und genau deshalb – zum Teilen – kamen Donnerstagmittag auch unzählige bekannte Gesichter in der Burg zusammen, wo Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Generalvikar Erich Linhardt, in Vertretung von Bischof Wilhelm Krautwaschl, zum alljährlichen Benefizsuppenessen luden. Linsensuppe, Topinambursuppe oder Fischsuppe wurden da beispielsweise geteilt. Über den Suppentellerrand blickten etwa auch Bischofsvikar Heinrich Schnuderl, Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz, Caritas-Präsident Herbert Beiglböck, Superintendent Wolfgang Rehner, Imam Fikret Fazlic, Landtagspräsidentin Bettina Vollath und Zweite Teilten die Suppe: Wolfgang Rehner, Christian Leibnitz, Heinrich Schnuderl und Herbert Beiglböck (v. l.) LUEF (2) Landtagspräsidentin Manuela Khom, die Klub obleute Barbara Riener (ÖVP), Stefan Hermann (FPÖ) und Lambert Schönleitner (Grüne), die Landesräte Hans Seitinger und Ursula Lackner, Landesamtsdirektor Helmut Hirt, Landwirtschaftskammerpräsident Franz Titschenbacher, Stadträtin Judith Schwentner, Grawe-Ehrenpräsident Franz Harnoncourt-Unverzagt und Konsulin Edith Hornig. VENA Geehrte ehrte auch die Stadt ■ ■ „Jetzt, wo ich hier im Rathaus stehe, wird mir klar, welche Ehre und Freude es ist, von meiner Geburtsstadt ausgezeichnet zu werden. In Graz, wo ich mit meinem Großvater als Kind im Stadtpark Hansis gefüttert habe, mit meiner Mutter am Thalersee Schlittschuhfahren lernte und uns der Vater am Wochenende die Schöcklseilbahntrasse hochgejagt hat“, freute sich Schauspielerin Aglaia Szyszkowitz, die von Bürgermeister Siegfried Nagl diese Woche zusammen mit Fotograf Christian Jungwirth mit dem Goldenen Ehrenzeichen ausgezeichnet wurde. „Was soll ich sagen? Ich fühle mich geehrt und ein bisschen beschämt. Man meint ja bekanntlich, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Vielleicht hätte ich einen Diavortrag halten sollen?“, scherzte Jungwirth. 27-Jahr-Feier: Barchefin Josefine Coot und Künstler Werner Stadler KK Abgefahrene Kunstwerke ■■ Ihre Kunstwerke sind jeweils fünf Quadratmeter groß und zieren ab sofort die beiden Fensterfronten der Fahrschule Dubovsky: Krisztina Nagy und Christian Brix sind die ersten Preisträger des neu ins Leben gerufenen und mit 2000 Euro dotierten Kunstpreises der Fahrschule. Enthüllt wurden die Siegerwerke Donnerstagvormittag von der Fahrschulleiterin Brigitte Dubovszky sowie von den beiden Juroren und Künstlern Tom Lohner und Armin Pichler. Zum Gratulieren kam auch Kulturstadtrat Günter Riegler: „Kunst im öffentlichen Raum trägt zu einem bunten Stadtbild bei. Wir können stolz darauf sein, so viele kreative Menschen in unserer Stadt zu haben.“ Günter Riegler, Tom Lohner, Armin Pichler, Krisztina Nagy, Brigitte Dubovszky, Christian Brix (v. l.) LIHOTZKY

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