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24. Juni 2021

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- Land startet Initiative #jugendarbeitwirkt - Grazer Med Uni top platziert - ÖH Uni Graz kämpft für sauberen Stadtpark - Menschenrechtspreise des Landes verliehen - Land fördert grüne Technologien - Neues modernes Schlagerradio aus Graz

4 graz www.grazer.at

4 graz www.grazer.at 24. JUNI 2021 Die ÖH Uni Graz startet ab morgen eine Aktion, bei der sie zusammen mit Freiwillgen Müllsäcke an die Feiernden im Grazer Stadtpark verteilen. KK ÖH Uni Graz kämpft für sauberen Stadtpark COOL. Um gegen die Müllproblematik im Stadtpark anzukämpfen, startet die ÖH eine Aktion. Schützenhöfer (l.) überreichte gemeinsam mit Anton Lang an Sabine Gollmann (2.v.l.) und Emina Šarić den Menschenrechtspreis des Landes Steiermark FRANKL Menschenrechtspreise des Landes verliehen TOP. Megaphon und Projekt Heroes wurden heute mit dem Menschenrechtspreis ausgezeichnet. Von Nina Wiesmüller nina.wiesmueller@grazer.at Wegen Corona zog es immer mehr junge Menschen zum Feiern in die Grazer Parks. Dies löste ja bekanntermaßen ein Müllproblem aus, da viele Feiernde ihren Abfall nach dem Partyspaß einfach zurükließen. Aus diesem Grund startet die ÖH Uni Graz morgen eine Initiative. Am morgigen Freitag, 25. Juni, sowie am Samstag, 26. Juni, werden im Stadtpark zusammen mit Freiwilligen Müllsäcke an Feiernde verteilt. „Uns ist es wichtig, zu zeigen, dass den jungen Menschen die Umwelt und das Stadtbild sehr wohl ein Anliegen sind“, begründet ÖH- Vorsitzender Kilian Posch die Aktion. „Es muss halt auch ein Angebot vorhanden sein. Daher verteilen wir die Müllsäcke direkt an die Feiernden und hoffen, dass diese dann auch genützt werden“, so Posch weiter. Die Initiative ist eine Kooperation mit der Holding Graz und der Stadt Graz, im Speziellen mit den Stadträten Kurt Hohensinner, Judith Schwentner und Günter Riegler. Als Dankeschön für die freiwilligen Helfer gibt es Graz- Gutscheine im Wert von 50 Euro. Schwarze Schafe Auch Karolin Gürtl, die erste Stellvertrerin und Michael Pucher, der zweiter Stellvertreter freuen sich, dass sich im Stadtpark nun endlich etwas tut. Sie warnen allerdings davor, die gesamte Jugend zu pauschalisieren. „Der Großteil der Studenten beziehungsweise Jugendlichen nimmt seinen Müll auch wieder mit. Aber leider gibt es wie überall sonst, auch hier schwarze Schafe. Uns ist es wichtig, die 90 Prozent zu vertreten, denen der Stadtpark und die Umwelt wichtig sind“, so die Stellvertreter. Heute Mittag überreichte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer gemeinsam mit Stellvertreter Anton Lang in der Aula der Alten Universität den 2001 ins Leben gerufenen Menschenrechtspreis des Landes Steiermark. Die Auszeichnung, die mit 7500 Euro dotiert ist, wird zur Ermutigung von Aktivitäten zur Durchsetzung, Entwicklung und Förderung der Menschenrechte alle zwei Jahre vergeben. Aus insgesamt 16 Vorschlägen hat sich die Jury einerseits für das Projekt „Heroes - Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“ - Sensibilisierung für gesellschaftsspezifische und traditionsbedingte Gewaltstrukturen von Emina Šaric und andererseits für „25 Jahre Megaphon“ - Straßenmagazin und soziale Initiative, für das Sabine Gollmann den Preis stellvertretend für das Team Straßenzeitung entgegennahm, entschieden. „Der Einsatz für Menschenrechte, für die Würde des Einzelnen, für Demokratie und Rechtsstaat ist heute wieder notwendiger als erwartet. Unsere heutigen Preisträgerinnen sind ein Beispiel für diesen aktiven Einsatz. Mit der Ehrung werden ihre Aktivitäten zur Durchsetzung, Entwicklung und Förderung der Menschenrechte sowie Leistungen auf diesem Gebiet im Inund Ausland gewürdigt“, betonte Schützenhöfer in seinen Begrüßungsworten. Begehrter Preis Bislang haben 32 Steirer beziehungsweise Institutionen den Preis erhalten: Unter anderem der Geschäftsführer des Vereins Bicycle Gerd Kronheim, die Marienambulanz in Graz und Kurt Senekowitsch, der sich mit seinem Verein Achterbahn seit vielen Jahren für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen einsetzt. Auch der Hospoizverein Steiermark ist Träger des Menschenrechtspreises. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/ 80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/ 80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.928 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2020). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

24. JUNI 2021 www.grazer.at graz 5 Grüne Technologien fördern TOLL. Das Land Steiermark stellt zwei Millionen Euro zur Unterstützung von grünen Technologien bereit. Bis September können Projekte ansuchen, pro Projekt gibt es maximal 250.000 Euro. Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Die Ausschreibung „Next Green Tech“ richtet sich an universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in der Steiermark. Insgesamt stehen zwei Millionen Euro an Fördergeld zur Verfügung – das hat die steirische Landesregierung heute auf Antrag von Wissenschafts- und Forschungslandesrätin Barbara Eibinger- Miedl beschlossen. Es sollen Projekte im Bereich Grüner Technologie gefördert werden. Dabei gibt es drei Schwerpunkte: Grüner Wasserstoff, grüne Mobilität und grüne Energiesysteme. Bis 9. September können Projekte eingereicht werden, pro Ansuchen gibt es maximal 250.000 Euro. „Mit der Ausschreibung wollen wir den Green-Tech- Sektor ausbauen. Damit können wir einerseits einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Umsetzung des europäischen Green Deal leisten, andererseits ergeben sich neue Perspektiven für wirtschaftliches Wachstum und zusätzliche Arbeitsplätze in der Steiermark“, sagt Eibinger-Miedl. Grüner Wasserstoff Die Landesrätin erklärt weiter: „Grüner Wasserstoff aus erneuerbaren Energien ist ein wesentlicher Baustein für die Energiewende. In der Steiermark finden 80 Prozent aller österreichischen Forschungsaktivitäten in diesem Bereich statt. Daher wollen wir die Erforschung von auf Wasserstoff basierenden Technologien weiter forcieren.“ Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl will die Wasserstoff-Forschung in der Steiermark nun mit einer neuen Ausschreibung fördern. SYMBOLBILD: GETTY BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIARMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / FERRANTRAITE Steiermark impft. Eine Corona-Schutzimpfung schützt nicht nur unsere Gesundheit. Sie ist der Weg zurück in unser normales Leben. Die Schutzimpfung ist gratis und sicher. ! Ab Mai kommen alle impfwilligen 50- bis 65-Jährigen an die Reihe: Bitte melden Sie sich unter www.steiermarkimpft.at an! Mehr erfahren Sie auch unter www.impfen.steiermark.at Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch über die Hotline der AGES unter 0800 555 621

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