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24. Juni 2018

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- Glaubens-Hitparade: Katholiken in Graz klar auf Platz 1 - Öko-Energie am Vormarsch - Lied und Maskottchen für Jakomini - Bademeister bedroht: Cobra stürmte das Margaretenbad - Startschuss für einen grünen Griesplatz - Drei neue Lokale in Lend - Keine Wartehäuschen: Senioren müssen im Regen stehen - 7. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

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46 motor www.grazer.at 24. JUNI 2018 Mehr Tests auf www.grazer.at So geht SUV-Luxus! Ein Diesel für die Zukunft: der neue VW Touareg VW Touareg 4Motion Diesel ■■Motor: V6 TDI SCR 4Motion, 3,0 Liter V6-Dieselmotor, Leistung 286 PS (210 kW), Beschleunigung 0–100 km/h in 6,1 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 235 km/h, 8-Gang-Automatikgetriebe ■■Verbrauch: kombiniert 6,9 Liter pro 100 km, C0 2 -Emissionen 182 g/km, Tankvolumen 75 Liter Diesel ■■Abmessungen: Länge 4,88 Meter, Breite 1,98 Meter, Höhe 1,71 Meter, Eigengewicht 2,07 Tonnen, Radstand 2904 mm ■■Preis: ab 72.690 Euro ■■Autohaus: Ing. Franz Kuss, Weinzöttlstraße 15, Graz, Tel. 0 316/67 16 11, www.auto-kuss.at Cool ist auch das Panoramadach, das sich schnell öffnen und schließen lässt und einen Blick aufs visionäre Cockpit freigibt. SCHERIAU (3)

24. JUNI 2018 www.grazer.at motor 47 DER DIESEL LEBT. Eine klare Ansage, dass der Diesel noch lange nicht tot ist, liefert VW jetzt mit dem Touareg. Ein Kraftlackl mit dem Luxus einer Edellimousine. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Ich weiß, Umweltschützer werden bei diesem Diesel und diesen Werten aufheulen. Die andere Seite ist, dass ich hier eine faszinierende Begegnung mit einem 2,07-Tonnen-Schiff erleben und eine entspannte Autotestfahrt durchführen konnte. Der neue VW Touareg, übrigens bereits die dritte Generation, ist ein Hammer. Wuchtig steht er da, geparkt direkt vor dem Eingang zum Autohaus Kuss in Graz. Sein äußeres Auftreten verlangt Respekt ab. Spätestens, wenn man im Auto sitzt, wird einem angesichts des visio- nären Cockpits klar: Das Diesel- Imperium hat noch nicht aufgegeben, ganz im Gegenteil, mit dem neuen Touareg schlägt es kräftig zurück. Der Wagen ist fast fünf Meter lang und lässt sich dennoch leicht auch durch ganz enge Gassen von Graz kreuzen. Gut. Tiefgaragen sollte man meiden und lieber andere Parkplätze suchen. Mit fast zwei Metern Breite, rechnet man die Außenspiegel d a z u , k o m m t man schwer in die Parklücken hinein. Das stört aber nicht weiter. Parkgaragen sind ohnehin viel zu teuer. Man sitzt richtig erhaben im Wagen, der Sitz lässt sich in die verschiedensten Positionen bewegen, Raum ist genügend vorhanden und der 810 Liter fassende Kofferraum bietet Platz für Urlaubsgepäck und Freizeitausrüstung. Visionär ist das Cockpit des Touareg. Im Mittelpunkt befindet sich ein großer Touchscreen. Das Infotainment agiert ausschließlich digital. Das innovative Cockpit des Geländewagens bietet den Komfort einer Luxuslimousine. Das beginnt beim Design und setzt sich durchs g a n z e A u t o fort. Es gilt viele Assistenzsys- teme zu entdecken, hier hat VW ziemlich aufgerüstet. Ein Hit ist der Nachtassistent, der Menschen und Tiere markiert und mit Hilfe der LED-Matrixscheinwerfer kurz anblitzen kann. Ein Stauassistent nimmt bei Staus dem Fahrer die Arbeit ab, lenkt und bremst für einen gewissen Zeitraum. Was mich aber besonders fasziniert hat, war die Grafik der Anzeigen auf dem Touchscreen sowie die projizierte Darstellung im Headup-Display über dem Lenkrad. Schaut – wie man auf dem Foto hier in der Mitte sieht – schon cool aus. Die 286 PS geben dem Touareg die benötigte Kraft. Mit diesem Geländewagen könnte man auch bei den Tuareg in der Westsahara alle Wüstenpisten durchstreifen. Auf unseren Straßen schaffte ich den Sprint von 0 auf 100 km/h in knapp sieben Sekunden. An Spitze könnte man den Touareg weit über 200 km/h jagen. Was überrascht, ist, dass der Wagen trotz seiner Kraft und seiner Maße auch in den Kurven leicht rangierbar ist. Man könnte sagen, der bärenstarke Wolfsburger ist geradezu leichtfüßig unterwegs. Dazu kommt ein angenehm leiser Motorsound. Apropos Sound: Dreht man das Radio lauter, wird der VW Touareg zum Konzertsaal auf vier Rädern.

2021