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24. Juni 2018

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- Glaubens-Hitparade: Katholiken in Graz klar auf Platz 1 - Öko-Energie am Vormarsch - Lied und Maskottchen für Jakomini - Bademeister bedroht: Cobra stürmte das Margaretenbad - Startschuss für einen grünen Griesplatz - Drei neue Lokale in Lend - Keine Wartehäuschen: Senioren müssen im Regen stehen - 7. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

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eco Daniel Windisch 34 daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695 Also das ist alles sehr verwirrend.“ GKK-Obmann Josef Harb kann mit Plänen der Regierung zu Krankenstandskontrollen mittels eigener Software nichts anfangen. STGKK www.grazer.at 24. JUNI 2018 Andreas Mayer, Mario Edler und Roland Haluzan (von links) E! Spendenübergabe ■■ Im Rahmen seiner Hausmesse hat das Grazer Energieunternehmen E1 Pfund – eine Tochter der Energie Steiermark – Anfang Mai mit Kunden, Besuchern und Geschäftsführung Spenden für das SOS-Kinderdorf gesammelt. Insgesamt kam dadurch eine Summe von 1057 Euro zusammen. Der Spendenscheck wurde jetzt von den E1-Geschäftsführern Andreas Mayer und Roland Haluzan an Mario Edler vom SOS-Kinderdorf übergeben. Gute Geschäfte mit der Gesundheit Die Gesundheitsbranche ist in der Steiermark ein enorm wichtiger Wirtschaftsfaktor – und ihre Bedeutung wird in Zukunft noch zunehmen, glauben Thomas Czypionka (am kleinen Bild links) und Andreas Herz (rechts).THINKSTOCK, FISCHER

24. JUNI 2018 www.grazer.at eco 35 ➜ TEURER THINKSTOCK (2) Superbenzin +7,7 % Die Spritpreise geben ordentlich Gas: In den letzten zwölf Monaten wurde nicht nur Superbenzin deutlich teurer. Mobiltelefone –11,2 % Bei Handys sinken die Preise, im Vergleich zum Vorjahr lag das Minus sogar im zweistelligen Prozentbereich. BILLIGER ➜ BRANCHEN-ANALYSE. Die Gesundheitswirtschaft – vom Optiker bis zum Fitnessstudio – sorgt in der Steiermark für 100.000 Jobs und fünf Milliarden Euro Wertschöpfung, zeigt eine neue Studie. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Was haben Augenoptiker, Medizin- und Pharmaproduktehersteller, Pflegedienstleister, Masseure, private Reha-Betriebe und Fitnessstudios gemeinsam? Sie alle zählt die steirische Wirtschaftskammer zur Gesundheitswirtschaft. Und weil die Kammer genau wissen wollte, wie groß die Bedeutung dieses Wirtschaftszweiges ist, wurde das Institut für Höhere Studien (IHS) mit einer Studie beauftragt. Heraus kam das „Steirische Gesundheitssatellitenkonto“, das IHS-Gesundheitsökonom Thomas Czypionka kürzlich in Graz präsentierte. „Das Bedürfnis, gesund zu bleiben oder zu werden, löst Martin Schaller, Christian Knill und Ulfried Paier (v. l.) RLB STEIERMARK Jubiläum fürs RRZ in Raaba ■■ 2013 wurde das neue RaiffeisenRechenzentrum (RRZ) in Raaba-Grambach eröffnet, das seither viele Kunden mit IT-Services versorgt. Das fünfjährige Bestehen nahmen nun Raiffeisen-General Martin Schaller, Knill-CEO Christian Knill und RRZ-Chef Ulfried Paier zum Anlass, um auf die Herausforderungen der Digitalisierung für Betriebe hinzuweisen. Eine davon ist der Schutz vor Cyber-Angriffen. Das RRZ, so Schaller, garantiere „hochsicheren Betrieb und Service für die heimischen Betriebe“. wirtschaftliche Aktivität aus, die weit über den Kernbereich – also Spitäler, Ärzte, Krankenversicherungen – hinausgeht: Wir sprechen hier nach internationalem Vorbild vom erweiterten Bereich der Gesundheitswirtschaft. Dieser trägt direkt noch einmal über 40 Prozent an Wertschöpfung zusätzlich zum Kernbereich bei“, erklärt Czypionka. „Hinzu kommt, dass sowohl im Kernbereich als auch im erweiterten Bereich viele Vorleistungen benötigt werden, die ebenfalls relevante Beschäftigungs-, Wertschöpfungs-, Steuerund Kaufkrafteffekte bewirken.“ Jobmotor Beide Bereiche zusammengenommen sorgen für eine Bruttowertschöpfung von fünf Milliarden Zero Waste rückt näher ■■ Die Sortieranlage von Saubermacher für Kunststoffverpackungen ist nach einem Upgrade in Richtung Zero Waste, also kein Verwertungsverlust, unterwegs. Die Eröffnung der aufgerüsteten Anlage wurde gebührend gefeiert. Bürgermeister Siegfried Nagl war da, die Stadträte Günter Riegler und Tina Wirnsberger, Holding-Graz-Vorstand Wolfgang Malik, Holding- Graz-Aufsichtsratsvorsitzender Hermann Pucher. Die Segnung der Anlage nahm der Probst der Stadtpfarrkirche, Christian Leibnitz, vor. Saubermacher-Gründer Hans Roth führte auch mit seinem Euro – immerhin 13,6 Prozent der gesamten steirischen Wertschöpfung. Auch die Beschäftigtenzahlen können sich sehen lassen, bietet doch die steirische Gesundheitswirtschaft insgesamt rund 100.000 Menschen Arbeit. Auch in Zukunft dürfte dieser Bereich ein Jobmotor bleiben. So geht das Wifo davon aus, dass es im steirischen Gesundheits- und Sozialwesen bis 2023 ein jährliches Beschäftigungswachstum von zwei Prozent geben wird – deutlich mehr als die 1,1 Prozent, die als durchschnittlicher Zuwachs quer durch alle Branchen erwartet werden. E-Health als Chance Gut aufgestellt ist die Steiermark laut Studie in Sachen Gesundheit im Forschungsbereich: Mit Med- Team die Gäste durch die neue Sortieranlage, in die Saubermacher rund zwei Millionen Euro investiert hat. Die einzigartige Kunststoffanlage, eine Mixtur aus Automatik und Menschenhand, verarbeitet pro Jahr rund 32.000 Tonnen Verpackungsabfälle aus Graz und Umgebung. Die Verwertungsquote erhöhte der Umweltpionier Saubermacher um 20 Prozent. Die Sammlung der Abfälle übernimmt ab 1. Juli 2018 Servus, die gemeinsame Firma von Saubermacher und Stadt Graz. Die Grazer sind, was Mülltrennung betrifft, in Österreich in führender Position. Gerhard Ziehenberger (Saubermacher-Vorstand), Christoph Scharff (ARA), Nagl, Roth, Ralf Mittermayer (Sauber- macher- Vorstand), von links SCHERIAU Uni Graz, den Kompetenzzentren RCPE, CBmed, acib und dem Zentrum für Wissens- und Technologietransfer gibt es etliche wichtige und international gut vernetzte Player. Große Wachstumschancen sieht Czypionka in der Digitalisierung des Gesundheitswesens – Stichwort „E-Health“ – und rät den Steirern dazu, voll auf diesen Bereich zu setzen, „um hier eine Vorreiterrolle einzunehmen“. WK-Vizepräsident Andreas Herz sieht Czypionkas Studie als Bestätigung und Auftrag für die gesamte Branche: „Die vorliegende Analyse verdeutlicht, dass die steirische Gesundheitswirtschaft ein branchenübergreifender Motor für Wachstum und Beschäftigung ist, dessen Innovationspotenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist.“ Beppo Muchitsch, Josef Pesserl und Horst Schachner (v. l.) AK STEIERMARK Laute Kritik am 12-Stunden-Tag ■■ Gegen den von der Bundesregierung geplanten 12-Stunden-Arbeitstag machten am Donnerstag AK-Präsident Josef Pesserl, Baugewerkschafter Beppo Muchitsch und ÖGB- Chef Horst Schachner in Graz mobil. Tenor der Kritik: Die neue Arbeitszeitregelung bedeute mehr Arbeit bei weniger Lohn und erschwere Erholung und Familienleben. Pesserl verwies zudem auf den aktuellen AK-Arbeitsklimaindex, der belege, dass die Beschäftigten weniger Überstunden leisten wollen.

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