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24. Juni 2018

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- Glaubens-Hitparade: Katholiken in Graz klar auf Platz 1 - Öko-Energie am Vormarsch - Lied und Maskottchen für Jakomini - Bademeister bedroht: Cobra stürmte das Margaretenbad - Startschuss für einen grünen Griesplatz - Drei neue Lokale in Lend - Keine Wartehäuschen: Senioren müssen im Regen stehen - 7. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

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graz 10 www.grazer.at 24. JUNI 2018 Schusswaffe Startschuss Im Margaretenbad geht es üblicherweise recht beschaulich zu. Viele Familien mit Kindern kommen im Sommer zum Planschen hierher. STUWO Bademeister bedroht: Cobra stürmt Freibad ARG. Ein Mann mit Schusswaffe löste einen Polizei-Einsatz im Margaretenbad aus. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Grazer Freibad von der Cobra, einer Spezialeinheit der Polizei, gestürmt wird. Umso außergewöhnlicher war am vergangenen Wochenende ein Cobra- Einsatz im Bezirk Geidorf. Schauplatz der spektakulären Szenen war das Margaretenbad. Wo sich normalerweise viele Familien mit Kindern tummeln, herrschte zu diesem Zeitpunkt wetterbedingt relativ wenig Betrieb. Doch einige der anwesenden Badegäste konnten beobachten, wie einer der Bademeister von einem Mann mit einer Schusswaffe – einer echten und keiner Spritzpistole – bedroht wurde. Bei der Holding Graz, die die Grazer Freibäder betreibt, bestätigt man den Vorfall – Mitarbeiter des Bades hätten aber sofort die Polizei alarmiert, so die Holding. Die Cobra rückte an, der Bewaffnete, dem zunächst die Flucht geglückt war, konnte wenig später festgenommen werden. Wie sich herausstellte, war der Mann ein Bekannter des Bademeisters. Er hatte mit dem „Badewaschl“ offenbar vereinbart, ihm Geld zu übergeben, die Übergabe sollte ihm „Margerl“ erfolgen. Doch als der Mann mit leeren Händen im Bad auftauchte, kam es zwischen ihm und dem Bademeister zum Streit – der schaukelte sich schnell so hoch, dass der Bekannte des Bademeisters eine mitgeführte Schusswaffe zückte und den Kontrahenten damit bedrohte. Der Bademeister überstand den Vorfall unverletzt. Er werde auch weiter seinen Dienst versehen, zumal ihm rechtlich kein Fehlverhalten vorgeworfen werde, heißt es seitens der Holding. Man habe dem Bademeister aber nahegelegt, Geldtransaktionen nach Möglichkeit nicht mehr im Freibad durchzuführen und künftig nur noch unbewaffnete Bekannte ins Bad einzuladen. Hopfenlaube, Hochbeete, Loungemöbel – Phase 1 des begrünten Griesplatzes ist fertig und bereit, nächste Woche eröffnet zu werden. PETROVIC Startschuss für einen grünen Griesplatz TOP. In vier Phasen soll der Griesplatz langsam zu einer grünen Begegnungszone gemacht werden. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Seit Jahren kämpfen die Bewohner im Bezirk Gries um eine lebenswertere Umgebung – quasi auf Eigeninitiative, denn verschiedenste Neugestaltungsideen werden immer wieder vertagt. Im Rahmen des Projekts „Gries.Grünt“ soll der Griesplatz in vier Phasen jetzt zu einer Begegnungszone mit vielen Grünflächen, Gemeinschaftsgarten, begrünten Fassaden und Loungemöbeln gemacht werden. Die erste Phase, bei der der Platz mit der Mariensäule vor dem Shisha Palace bepflanzt und mit zehn Hochbeeten ausgestattet wurde, wird kommenden Donnerstag eröffnet. Diese Hochbeete sollen Schulklassen Heilkräuter näherbringen und die nahe Albert-Schweitzer-Klinik bei der Gartentherapie unterstützen. Eine begrünte Hopfenlaube und selbstgebaute Loungemöbel laden zum Verweilen ein. Initiiert wurde das Projekt von Marie-Thérèse Fallast und Tatjana Petrovic. Als nächstes startet man mit der Umgestaltung des Platzes vor der Cuntra. Insektenhotels und ein Kiesgarten mit Gräsern und Wildstauden für Bienen und Hummeln sind dort geplant. Danach will man die vertikale Begrünung angehen. Gerade wird da die Bepflanzung der öffentlichen WC- Anlage und der Trafostation am Busbahnhof mit Kletterpflanzen vorbereitet. „Im letzten Schritt sollten einige Bus-Stellplätze wegkommen und auch dort eine begrünte Zone geschaffen werden. Das ist aber erst Anfang 2020 möglich, da die Busbetreiber bis dahin noch laufende Verträge haben“, so Petrovic. „Wir hoffen, dass wir so eine verkehrsberuhigte Begegnungszone für die Bewohner des Platzes schaffen können!“ So soll das WC bald aussehen.GRIES GRÜNT

24. JUNI 2018 www.grazer.at graz 11 Gastro Börse www.grazer.at Rund um den Lendplatz tut sich was in der Gastronomie: Santiago Aramberri und Julia Günzberg haben das „Una Cerveza, por favor“ aufgesperrt. Ebenfalls neu: das „bungalow“ (rechts oben) und das „noël“ (rechts unten). KK (3) Drei neue Lokale in Lend GASTRONEWS. Am Lendplatz haben ein Burgerlokal, ein Bier-Standl und ein Pub neu aufgesperrt. Außerdem ist das ehemalige „Asia“ zurück. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Einige Neuigkeiten gastronomischer Natur gibt’s im Bezirk Lend zu berichten – dort haben am und um den Lendplatz nämlich gleich drei Lokale neu aufgesperrt. Im ehemaligen Nachtclub „Baccara“ neben dem Brot und Spiele hat das Pub „noël“ aufgesperrt. In den letzten Monaten wurde aufwendig umgebaut, eine neue Bar errichtet, das Gewölbe teilweise freigelegt. Direkt in der Markthalle – im ehemaligen „locals“ – findet man jetzt das „bungalow“. Tommy Eröss, der auch das Burgereck am Jakominiplatz führte, serviert dort hausgemachte Burger, Pommes und Co. Neben dem Gastgarten in der überdachten Halle gibt es auch einen draußen im Zentrum des Lendplatzes, wo es neben Wein, Spritzer und Bier (etwa Augustiner vom Fass) auch Specials wie das „Artischocken Elixier“ von Dr. Jaglas gibt. Und die dritte Neuigkeit ist gleichzeitig das dritte Lokal von den „La Meskla“-Chefinnen am Lendplatz. Zwischen dem mexikanischen „Tropicante“ und dem erst kürzlich eröffneten hawaiianischen „Shake Shaka“ haben sie zusammen mit den Argentiniern Santiago Aramberri, Cesar Collazo, Nadine Gulyas und Veronika Malaja das „Una Cerveza, por favor“ eröffnet, was so viel bedeutet wie „Ein Bier, bitte“. Und das ist auch das Programm dort. „Die Argentinier trinken ja nichts anderes als Bier und haben auch eine eigene Bierkultur“, erzählt Chefin Julia Günzberg. „Bei uns steht Craft Beer im Vordergrund. Das Angebot ändert sich alle zwei Wochen.“ „Asia“ als „Cook Moon“ Zehn Jahre, nachdem das ehemalige „Asia“ in der Färbergasse geschlossen hat, das sie 30 Jahre geführt hatten, sind die Betreiber jetzt mit einem Standl am Franziskanerplatz zurück: Im „Cook Moon“ bieten sie Speisen aus ihrer heimatlichen taiwanesischen Küche. In Wasser gegarte Teigtaschen, gefüllt mit Fleisch oder Gemüse, und der „Gua Bao“- Burger (meist bestehend aus gedämpfter Hefetasche, geschmortem Schweinebauch, eingelegtem Chinakohl und verschiedenen Toppings wie süßen Erdnüssen, Gurken, Sprossen und Minze) gehören da zu den Spezialitäten. Neue Konditorei Ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat jetzt Neo-Konditorin Ursula Weber, indem sie das „Petit Desserts“ in der Grazerstraße in Andritz eröffnet hat. „Mein erster Ausbildungsweg zog mich in die Modewelt, in der ich einige Jahre meine Brötchen verdiente. Ich bemerkte jedoch schnell, dass ich zu diesem Alltag einen kreativen Ausgleich in meinem Privatleben brauchte. So fing ich an, meiner Familie mit kleinen Köstlichkeiten das Leben zu versüßen“, erzählt sie. Den Grazern versüßt sie das Leben jetzt mit hausgemachten Torten, Petit Fours, Törtchen, Tartelettes, Macarons, Cupcakes und Pralinen. Für Hochzeiten, Geburtstage und Co kann man auch individuelle Leckereien bestellen. PHARMA MARKETING 2018/WWW.INSPIRATO.DE W. Himmel, M. Spielhofer und G. Weswaldi (v. l.) LIONS CLUB GRAZ-FORUM Lions sammeln 255.000 Euro ■■ Die neun Grazer Lions Clubs und die zwei Jugendorganisationen LEO Clubs haben diese Woche Bilanz über ihre Charity- Aktivitäten in den letzten zwölf Monaten gezogen. Bei 18 Veranstaltungen wurden insgesamt 255.000 Euro an Spenden gesammelt, dank noch laufender Aktivitäten könnte die 300.000-Euro- Marke fallen. Personell gibt es ebenfalls Neues: Wilhelm Himmel tritt als Lions-Zonenleiter für den Großraum Graz ab, sein Nachfolger wird Gerhard Weswaldi, neuer Zonensekretär ist Martin Spielhofer. Allergosan-Chefin A. Frauwallner freut sich über Auszeichnungen. Auszeichnungen für Allergosan ■■ Erfolgsserie für das Grazer Institut Allergosan. Das Grazer Familienunternehmen wurde am Montag beim inspirato Pharma Marketing Award in Bonn für seine bereits mehrfach prämierte Marke „Omni-Biotic“ in der Kategorie „OTC-Marke des Jahres“ zum Sieger gekürt. Dazu holte Allergosan in der Kategorie „OTC-Unternehmen des Jahres“ den zweiten Platz. Und bei der IQVIA Awards-Verleihung in Wien gab’s für Allergosan ebenfalls eine Top-Platzierung.

2021