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24. Februar 2019

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32 anzeige www.grazer.at 24. FEBRUAR 2019 Sappi Gratkorn: Lehre mit Ausbildung. Sappi ist einer der weltweit führenden Papierproduzenten. Sappi Gratkorn zählt zudem zu den größten Ausbildungsbetrieben der Steiermark. Lehrlingen wird einiges geboten. SAPPI (2), SCHERIAU (2) Sappi ist einer der führenden Hersteller von Papier und Zellstoff. Bei holzfrei gestrichenen Papieren, auf denen etwa hochwertige Kataloge, Zeitschriften, Geschäftsberichte und Bildbände gedruckt werden, ist Sappi Weltmarktführer. Umweltschutz, Gesundheit und Arbeitssicherheit haben bei Sappi einen hohen Stellenwert. In Gratkorn betreibt Sappi sein größtes Werk in Europa mit einer Gesamtgröße von rund 106 Fußballfeldern. Die Papiermaschinen 9 und 11 produzieren in 27 bzw. 20 Tagen so viel Papier, dass man die Erde damit umrunden kann. Die Anfänge der Papierproduktion in Gratkorn reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Heute können hier bis zu 250.000 Tonnen Zellstoff und 990.000 Tonnen Papier hergestellt werden. Sappi beschäftigt weltweit 12.500 Mitarbeiter, davon rund 1250 in Gratkorn. Sappi zählt zudem zu den größten Ausbildungsbetrieben der Steiermark, Lehrstellen als Papiertechniker (Lehrzeit: 3 1/2 Jahre), Elektrotechniker mit Anlagen- und Betriebstechnik und Automatisierungs- und Prozessleittechnik (Lehrzeit: 4 Jahre) sowie Metalltechniker mit Maschinenbautechnik (Lehrzeit: 3 1/2 Jahre) werden angeboten. Mehr als 1500 Jugendliche haben sich bereits für eine Lehre bei Sappi Gratkorn entschieden, aktuell werden gerade 70 Lehrlinge ausgebildet – zwei von ihnen sind Nicole Pucher und Tristan Berger. „Ich habe mich schon immer für Physik, Chemie und Biologie interessiert“, erklärt Nicole Pucher, warum sie bei Sappi in Gratkorn eine Lehre als Papiertechnikerin macht. „Und mein Papa arbeitet auch da, er hat gesagt, dass die Arbeit hier sehr gut ist.“ Was sie in ihrer Lehrausbildung alles lernt? „Den Aufbau eines Baumes und wie er dann weiterverarbeitet wird bis zur Papiermaschine und wie man sie bedient.“ Ihr Interesse für Naturwissenschaften kommt Pucher besonders bei der Arbeit im Labor sehr zugute. „Ich wollte handwerklich was machen“, erzählt Tristan Berger, Metalltechniker-Lehrling bei Sappi und wie Pucher gerade im dritten Lehrjahr. Es sei dann „ziemlich schnell gegangen“, dass er eine Lehrstelle bekam. Ausgebildet wird Berger jetzt im Umgang mit den bzw. der Wartung der Maschinen am Fabriksgelände. „Wir halten alles instand. Wenn etwas kaputt wird, tauschen wir es aus.“ Nicht nur Reparaturen werden von den Metalltechnikern durchgeführt, auch Ersatzteile für Maschinen und Geräte werden teils selbst in den Werkstätten hergestellt. Für diesen Beruf sollte man sowohl technisch interessiert sein als auch vor körperlicher Arbeit nicht zurückschrecken, meint Berger. Großes Angebot Mit ihrem Verdienst sind Pucher und Berger, die beide eine Lehre mit Matura machen, zufrieden – und auch mit dem breiten und abwechslungsreichen Angebot, dass Sappi für seine Lehrlinge bereitstellt. Neben dem wöchentlichen Lehrlingssport stehen unter anderem auch jährliche Schi-,

24. FEBRUAR 2019 www.grazer.at anzeige 33 Ich habe mich immer für Physik, Chemie und Biologie interessiert. Das braucht man als Papiertechnikerin.“ Nicole Pucher Beeindruckend: Das Sappi- Werk in Gratkorn hat eine Gesamtgröße von 106 Fußballfeldern. Ich habe mich bei Sappi als Lehrling beworben. Das mit der Lehrstelle ist dann ziemlich schnell gegangen.“ Tristan Berger besten Job-Aussichten Outdoor- oder Sportwochen auf dem Programm – die Kosten dafür trägt das Unternehmen. Und über das Erasmus+-Programm ermöglicht Sappi auch Auslandsaufenthalte. „Zwei unserer Lehrlinge waren z. B. jetzt in Bari“, berichtet Ausbildner Wolfgang Steinwender. „Klass“, finden Pucher und Berger auch die Arbeitsbedingungen und das Arbeitsklima bei Sappi Gratkorn. Das Duo will nach erfolgreichem Lehrabschluss gerne im Betrieb weiterarbeiten – die Chancen dafür stehen bestens, gibt es doch eine Job-Garantie von Sappi. Lehrstellen zu vergeben Aktuell hat Sappi Gratkorn wieder 24 Lehrstellen zu vergeben. Interessenten können sich unter der Nummer 0 31 24/201 2476 an Marianne Krall wenden. Informationen zu Bewerbungen gibt es auch im Internet unter www.sappi.com/lehre. Bei Sappi in Gratkorn können bis zu 990.000 Tonnen Papier im Jahr hergestellt werden.

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