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24. April 2022

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- Andritzer Schlössl wird Event-Location - Frühstück mit Erwin Steinhauer - Grazer Bäderpreise werden heuer kaum erhöht - Nummerntafeln für Fahrräder in Graz gefordert - Kurios: Grazer Bezirksvorsteherin öffnet Stefanienwarte nicht

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2 die seite zwei www.grazer.at 24. APRIL 2022 E D I T O R I A L von Tobit Schweighofer ✏ tobit.schweighofer@grazer.at Alles wird teurer, und das sofort U nser Leben hat sich laut Statistik Austria nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine so stark verteuert wie seit mehr als 40 Jahren nicht mehr. Das Preisniveau des sogenannten „Miniwarenkorbs“, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg im Vergleich zum Vorjahr gleich um 13,7 Prozent. Kein Wunder, dass bereits neun von zehn Personen die Auswirkungen der Teuerung im täglichen Leben spüren, vor allem beim Einkaufen und an der Tankstelle, wie aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos hervorgeht. Die großen Preistreiber sind die stark gestiegenen Energiepreise. Ein Phänomen, das natürlich weit über die Zuständigkeiten von Stadt und Land hinausgeht. Was können wir also tun, um uns das Leben ein wenig zu erleichtern? Wir haben die ganze vergangene Woche dazu genutzt, uns mit Experten aus den verschiedensten Bereichen zu unterhalten. An jedem Tag haben wir ein ausführliches Interview im E-Paper (auf www. grazer.at oder als App) dazu gebracht (siehe Seiten 20/21), wie wir uns am besten selbst helfen. Und die Politik wiederum kann helfen, indem sie, wie jetzt bei den Bäderpreisen (Seite 6), zusätzliche Teuerungen möglichst unterbindet. Gemeinsam werden wir diese fordernde Zeit gut überstehen. Tobit Schweighofer, Chefredakteur SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ... ... Erwin Steinhauer Erwin Steinhauer ist derzeit mit dem Liederabend „Alles Gute und Erfolgreiche“ auf Tour und macht am 26. und 27. April in der Komödie Graz Station. KK Der beliebte Theater- und Filmschauspieler über die Wurschtigkeit des Alters, heiße Grazer Nächte und die komische Seite der Tragik. Wie sieht ein klassisches Sonntagsfrühstück bei Ihnen aus? Ich werfe die Espressomaschine an, dann gibt es Porridge mit Ziegenmilch, Walnüssen, Äpfeln und Weizenkleie! Und dazu heißt es iPad auf und Nachrichten schauen! Sie sind aktuell auf Tour zu Ihrem 70. Geburtstag. Mit dem Liederabend „Alles Gute und Erfolgreiche“ gastieren Sie diese Woche in der Komödie Graz. Feiern Sie hier eine ewige Geburtstagsparty? Mein 70. Geburtstag war voriges Jahr, ich habe die Feiern in Grenzen gehalten. Der ORF hat aus diesem Anlass etliche Filme von mir gezeigt. Und jetzt versuche ich, nicht daran zu denken. Das Alter ist wurscht! Du musst neugierig bleiben, vital und offen! Was verbinden Sie denn mit Graz? Was mir gleich einfällt, sind meine Anfangsjahren in den 70er Jahren. Die ersten Konzerte im Forum Stadtpark, im Orpheum die erste Sozialoperette mit den Schmetterlingen „Zwei Herzerln in der Partnerschaft“. Das waren tolle Abende und heiße Nächte. Heuer im September spiele ich übrigens in Graz mit Markus Schirmer bei der Arsonore „Geschichte vom Soldaten“. Ihre Biografie heißt „Der Tragikomiker“. Zeichnet Sie das aus, im Tragischen auch immer das Komische zu sehen? Absolut! In der Tragik liegt ja sehr oft die Komik. Man muss der Komik nur genügend Zeit geben, die Tragik verblassen zu lassen. Spielen Sie lieber Theater, Film oder Kabarett? Und warum? Zurzeit bin ich mit meinen Musikern unterwegs. Wir präsentieren zwei Geburtstagsprogramme: „Ich bin Abenteurer und nicht Dichter“ zu HC Artmanns 100er und „Alles Gute“ zu meinem 70er. Kabarett und Theater geht sich gerade nicht aus, außerdem drehe ich sehr, sehr gerne! Ihre Eltern waren ja weniger begeistert, dass Sie Schauspieler geworden sind. Jetzt ist Ihr Sohn selber Schauspieler. Wie stehen Sie dazu? Meine beiden Söhne sind mit Talent gesegnet! Mit Matthias habe ich in der Josefstadt gespielt, das Kabarettprogramm „Vatermord“ im Rabenhof aufgeführt und voriges Jahr mein 70er-Roadie gedreht! Es macht mich sehr glücklich, mit ihm auf Augenhöhe und großem Respekt zu arbeiten. TOBIT SCHWEIGHOFER Erwin Steinhauer wurde am 19. September 1951 in Wien geboren. 1977/78 spielte er am legendären Wiener Kabarett Simpl. Neben ausgezeichneten Soloprogrammen hatte er gemeinsam mit Heinz Marecek mit den Doppelconférencen von Karl Farkas und Fritz Grünbaum großen Erfolg. Er spielte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, von 2000 bis 2018 verkörperte er den Gendarmen Simon Polt in der gleichnamigen Krimireihe. Steinhauer ist Vater von drei Kindern.

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