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23. September 2018

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- Alarmierende Studie zu Stadtpark-Eichhörnchen: Kleine Hansis in großer Not - Top-Konferenz in Graz: Eltern müssen auf die Schulbank - SozialCard-Inhaber: Jeder Dritte ist Ausländer - Wildplakatierung macht Grazer Behörden wild - Graz braucht 88 neue Schulklassen - Aufsteirern 2018

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10 graz www.grazer.at 23. SEPTEMBER 2018 Verköstigen Verschandeln Wo Oberaschers „Saft-Mobil“ Station macht, steht auf mobile-saftpresse. at. In den grünen Boxen (links) landet der Saft des eigenen Obstes. KK (2) Kein Saftladen! Mobile Saftpresse geht auf Tour SAFTIG, STEIRISCH. Bei Aurelio Oberascher kann jeder seinen eigenen Apfelsaft pressen. Wildplakatierungen nehmen im Grazer Stadtgebiet signifikant zu. Doris Jurschitsch (kl. B.): Für wildes Plakatieren drohen hohe Strafen. KK, STADT GRAZ Die Wildplakatierung macht Behörden wild STRAFEN DROHEN. Die Behörden wollen jetzt strenger gegen Wildplakatierung vorgehen. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Es gab kaum ein Jahr, in dem die Apfelernte so reich ausfällt wie heuer. Auch viele Grazer und Bewohner von Graz-Umgebung pflücken dieser Tage ihr Obst – und fragen sich: Was tun damit? Meterlange Strudel backen ist auch nicht die Lösung, entsaften hingegen schon! Eigenen Apfelsaft abfüllen geht jetzt dank Aurelio Oberascher. Er fährt mit einer mobilen Apfelsaftpresse durch die Gegend, und wer mag, kann seinen eigenen Saft pressen lassen. „Die Maschine auf dem Auto-Anhänger hat eine hydraulische Packpresse. Zuerst wird das Obst gewaschen, läuft durch den Muser“, erklärt der gebürtige Portugiese. So entsteht die Maische, die in Holzrahmen gefüllt wird, wo dann gepresst wird – und der Saft rinnt in einen Auffangbehälter. In Lagertanks wird der Saft erhitzt, womit Bakterien abgetötet werden, die Vitamine aber drinbleiben. Dann wird abgefüllt. „Ich mach an fixen Terminen in Gemeinden um GU und am Gra- zer Stadtrand Station, demnächst auch direkt in Graz, und wenn jemand genug Äpfel zum Ernten hat, die Menge aber schwer transportfähig ist, komme ich ab einer Menge von 1,5 Tonnen direkt zu den Leuten hin. Großkunde ist man ab 500 Kilo.“ Wer solche Größenordnungen nicht bieten kann, ist schon ab 50 Kilo dabei. „Das ist am gängigsten und ergibt dann circa 30 Liter Saft.“ Abgefüllt wird dieser in hochprofessionelle Bagin-Boxen. „Die habe ich in 3-, 5- und 10-Liter-Größen ab 3,60 Euro. In der Box ist ein Plastikbeutel mit dem Saft, rundherum ein wiederverwendbarer Karton mit einem Zapfhahn. Bei Partys macht sich der gut, die Leute servieren stolz ihren eigenen Saft. Das geht übrigens auch mit Birnen und Quitten.“ Inspiriert wurde Oberascher, selbst Liebocher, von einem Freund, der in Deutschland Gleiches anbietet. In der Steiermark gibt’s die mobile Presse nur bei Oberascher und in ganz Österreich nur einen Mitbewerber. „Deswegen läuft das Geschäft auch hervorragend!“, so Oberascher, der geschäftlich quasi „voll im Saft“ steht. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Für viele, vor allem kleine Veranstalter und Vereine ist das Plakatieren ihrer Veranstaltungen über die offiziellen Stellen zu teuer. Und seit es Plakate gibt, gibt es auch die Wildplakatierung. In Wien ist das bereits ein eigener Geschäftszweig. In Graz nimmt die Wildplakatierung seit geraumer Zeit signifikant zu. Die Kritiker der Wildplakatierung sehen eine damit einhergehende Verschandelung des öffentlichen Raumes und fordern, dass mit dem Wildplakatieren endlich Schluss ist. Vonseiten des steirischen Marktführers im Bereich der Außenwerbung, dem „Ankünder“, verurteilt man die Wildplakatierungen scharf: „Bei uns wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass gemeinsam mit der Stadtplanung an einem einheitlichen, geordneten Stadtbild gearbeitet wird. Die sogenannte Wildplakatierung nehmen wir als immer größer werdendes Problem im öffentlichen Raum wahr. Wir machen qualitäts- und wirkungsvolle Außenwerbung, Wildplakatierung erzeugt das Gegenteil und vermüllt die Stadt“, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme vonseiten des „Ankünder“. Hohe Strafen Doris Jurschitsch, die Leiterin der Bau- und Anlagenbehörde: „Plakatierungen sind grundsätzlich laut dem Baugesetz anzeigepflichtig. Betrifft es Altstadtplätze, sind sie noch dazu bewilligungspflichtig. Leider müssen wir da immer wieder Strafverfahren einleiten und Plakate wie zuletzt von ‚Afrika Afrika‘ und einem Zirkus entfernen. Wir geben aber zuvor den betreffenden Veranstaltern die Gelegenheit, ihre Plakate selbst zu entfernen, was natürlich Kosten spart. Die Strafen liegen bei Wildplakatierung in einer Höhe bis zu 7676 Euro. Betrifft es Altstadtteile, dann drohen als Höchststrafe 30.000 Euro.“ Die sogenannte Zirkusplakatierung nach dem Theresianischen Gesetz, wonach Zirkusse auf Brücken und dergleichen plakatieren durften, gilt seit langem nicht mehr. Wildplakatierungen auf Verkehrseinrichtungen werden im Auftrag des Straßenamtes von der Holding Graz entfernt.

Mantel (€ 99,99) bei Tom Tailor • Langarm-Shirt (€ 15,99) bei Orsay • Rock (34,99) bei Vero Moda • Ohrringe (€ 12,95) und Armbänder (€ 10,95) bei Bijou Brigitte * Teilnahmekarten und nähere Infos bei der Information im Obergeschoß. GEWINNSPIEL * : Mittelmeer- Kreuzfahrt FÜR 2 STARGAST: Miss Styria 28.–29. SEPTEMBER Modenschauen: FREITAG: 14.00, 15.30, 17.00 Uhr // SAMSTAG: 12.00, 13.30, 15.00 Uhr MEINE FASHION DAYS Herbstliche Trends und Styles in meinem CITYPARK www.citypark.at

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