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23. November 2021

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- Architekturwettbewerb entschieden: Neues Gebäude für die Grazer Physiker - Auch in der Pandemie: Pflegestudium in Graz ist sehr gefragt - Lockdown: Tipps zum Zeitvertreib - Woche der Abfallvermeidung: 173.000 Mahlzeiten in Graz gerettet

2 graz www.grazer.at

2 graz www.grazer.at 23. NOVEMBER 2021 In Graz sind die Infektionszahlen weiter angestiegen. GETTY Corona-Zahlen in Graz und GU ■ Österreichweit wurden heute zwar weniger Neuinfektionen gemeldet als zuletzt, in Graz und der Steiermark aber stiegen die Zahlen seit gestern an. Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Graz bei 609,3 (gestern: 583,9), in Graz-Umgebung sogar bei 744,4 (gestern: 719,0). Der Steiermark- Durchschnitt beträgt 788,5. Den höchsten Wert gibt‘s in Liezen mit 1.142. Insgesamt 1. 346 Menschen sind in Graz mit Corona verstorben. Die neue gewählte SJ-Frauensprecherin Karolina Wiener. KK Staffelübergabe bei SJ-Frauen ■ Nach sechs Jahren übergab SPÖ-Gemeinderätin Anna Robosch an die neu gewählte Frauensprecherin der Sozialistischen Jugend, Karolina Wiener. „Österreich ist trauriger Spitzenreiter in Europa bei Femiziden und die Lasten der Corona-Krise werden nach wie vor auf Frauen abgewälzt. Wir werden eine laute Stimme für den Feminismus sein“, so Wiener. Für Donnerstag ist eine Aktion gegen Gewalt an Frauen geplant. Ein neues Gebäude für die Grazer Physiker NEUBAU. Das Graz Center of Physics wird ab dem Jahr 2030 die Physiker der TU Graz und der Uni Graz an einem gemeinsamen Standort vereinen. Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Es ist eines der größten Universitätsbauprojekte in ganz Österreich: Das Graz Center of Physics wird am jetzigen Standort der Vorklinik bei der Uni Graz erbaut werden. Nach seiner Fertigstellung werden die Physik- Institute von Universität Graz und TU Graz an einem gemeinsamen Standort vereint. Nach Abschluss des EU-weiten Architekturwettbewerbs präsentieren Wissenschaftsministerium, Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), das Land Steiermark, die Stadt Graz und die beiden Universitäten nun das Siegerprojekt. Den Zuschlag erhielt das Architekturbüro „fasch&fuchs.architekten“. Der Entwurf ist kompakt auf sechs Obergeschoßen und zwei Untergeschoßen organisiert. Die Erdgeschoßzone ist öffentlich zugänglich und hat eine Raumhöhe von 5,6 Metern. Hier sind fünf Hörsäle untergebracht. Der größte wird 600 Personen Platz bieten. Das Foyer erstreckt sich über mehrere Stockwerke. Über dem Erdgeschoss befindet sich ein zweistöckiger Bauteil mit Laborflächen und den dazugehörigen Büroräumen. Vertikallamellen an den Fassaden sollen das natürliche Licht bis weit ins Innere des Gebäudes lenken und gleichzeitig vor Sonnenlicht schützen. Vorklinik kommt weg Das Graz Center of Physics wird am Standort der heutigen Vorklinik errichtet. Diese wird für das Bauvorhaben abgerissen. Der Abbruch soll Ende 2023 starten, mit den Bauarbeiten will man im Herbst 2024 beginnen. 2030 soll das Projekt fertig sein. Die Bundesimmobiliengesellschaft BIG investiert 313 Millionen Euro in den Neubau. Dazu kommen 41 Millionen Euro für die Einrichtung und Ausstattung, die zur Hälfte von den beiden Universitäten und zur anderen Hälfte vom Bund bezahlt werden. „In der Lehr- und Forschungskooperation NAWI Graz arbeiten die Uni Graz und die TU Graz auf dem Gebiet der Naturwissen- Das Architektenbüro „fasch&fuchs. architekten“ hat den Bewerb für das Design des neuen Gebäudes gewonnen. ABERJUNG GMBH schaften seit beinahe zwei Jahrzehnten erfolgreich zusammen. Dass es jetzt auch gelingt, die Physikinstitute beider Universitäten räumlich in einem Gebäude zu verbinden und somit die Forschung und Lehre an einem Standort zu bündeln, ist ein zusätzliches Plus. Das neue Zentrum wird uns helfen, noch mehr internationale Spitzenforschung nach Graz zu bringen“, ist sich der Rektor der Uni Graz, Martin Polaschek, sicher. Physik rückt zusamme „Durch das Zusammenrücken der Physikbereiche von TU Graz und Uni Graz unter ein gemeinsames physisches Dach erreichen der Wissens- und Informationsaustausch und damit die Zusammenarbeit in Lehre und Forschung zwischen den Fachleuten beider Unis ein neues Level“, so TU-Rektor Harald Kainz. „Das Graz Center of Physics wird ein markanter Blickfang und attraktiver Fixpunkt im Grazer Univiertel sein und die Grazer Physik noch stärker und international sichtbarer machen.“

23. NOVEMBER 2021 www.grazer.at Auch in der Pandemie graz 3 Pflegestudium ist sehr gefragt NACHWUCHS. Pflege ist ein anstrengender Beruf. Die Pandemie fordert das Personal schon seit eineinhalb Jahren enorm. Zum Glück wollen trotzdem viele junge Leute in Graz in die Pflege gehen. Der 23-Jährige Stefan Ritz studiert „Gesundheits- und Krankenpflege an der Grazer FH Joanneum. Die Nachfrage nach Studienplätzen ist sehr groß. KK Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Der Studiengang „Gesundheits- und Krankenpflege“ an der Grazer FH Joanneum erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Dieses Jahr gab es so viele Bewerbungen, dass die Zahl der Studienplätze für Erstsemestrige aufgestockt wurde. 216 junge Studenten begannen nun im Herbstsemester mit der Ausbildung. Im gesamten Studiengang gibt es 650 Studierende. Einer von ihnen ist der 23-jähriger Steirer Stefan Ritz. Er wechselte 2020 von einer Ausbildung zum Flugbegleiter in die Pflege und studiert nun im dritten Semester. „Ich hab meinen Zivildienst bei der Rettung absolviert und habe mich seither für die Pflege interessiert. Ich bin sehr froh, dass ich meine Ausbildung gewechselt habe, das ist genau das richtige für mich.“ „Alle geben ihr Bestes“ Die Corona-Situation sei auf vielen Stationen mittlerweile Alltag, erklärt Ritz, der gerade erst ein Praktikum absolviert hat. „Das Tragen der Schutzausrüstung ist anstrengend und viele Pflegekräfte sind ausgelaugt, aber alle geben ihr Bestes.“ Die Pandemie schreckt Ritz und seine Studienkollegen nicht ab: „Ich und meine Kollegen sind alle hoch motiviert. Die Online Lehre funktioniert sehr gut, nur die soziale Komponente fehlt etwas.“ Weil es so viele Bewerbungen für den Studiengang gibt, plant die FH Joanneum auch einen weiteren Studiengang in Kapfenberg anzubieten. Schlossbergmuseum ausgezeichnet ARCHITEKTUR. Das Graz Museum Schlossberg wird mit dem Architekturpreis des Landes Steiermark ausgezeichnet. Ein Filmbeitrag zu dem Projekt von studio WG3 ist heute um 18 Uhr online zu sehen. Der Standort des Projekts hat eine weithin sichtbare Strahlkraft und wird dieser hohen Würdigung gerecht: Denn das Graz Museum Schlossberg, das das studio WG3 für die Stadt Graz geplant hat, wird mit dem Architekturpreis des Landes Steiermark ausgezeichnet. Die Verleihung findet Lockdownbedingt heute nicht im Haus der Architektur (HDA) statt, sondern wird auf nächstes Jahr verschoben. Zum ersten Mal in der Geschichte des Architekturpreises wurde allerdings ein Film über das Preisträgerprojekt produziert. In ihm kommen verschiedene Projektbeteiligte, Nutze- rInnen sowie die Kuratorin Gabi Schillig zu Wort und geben Einblicke in das „Making-of“ des Graz Museum Schlossberg. Dieser Film wird heute, am 23. November 2021, um 18 Uhr online auf der Website des HDA gezeigt. Neben dem Graz Museum Schlossberg werden außerdem das Hotel KAI 36, die VS Leopoldinum und die Schneebauer Geschwister ausgezeichnet. In einer gemeinsamen Publikation werden die ausgezeichneten Projekte der Öffentlichkeit präsentiert und der Entstehungsprozess sowie die beteiligten PlanungspartnerInnen vorgestellt. Das Buch ist ab sofort erhältlich. Näheres unter hda-graz.at. Heute um 18 Uhr zeigt das Haus der Architektur einen Film zu dem herausragenden Architekturprojekt Graz Museum Schlossberg. FOTO FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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