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23. Mai 2021

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- Ruine Gösting erst 2022 bespielbar - Stadt präsentiert Rehkitz-Drohne - 1. Grazer Stadtpokal für Fußballvereine - Kinder regieren in GU - Grüne-Chefin Judith Schwentner im Interview - Die Szene feiert ihr Comeback

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18 graz www.grazer.at 23. MAI 2021 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Regional handeln! Wir haben uns daran gewöhnt, alles, was uns angeboten wird, zu kaufen bzw. zu konsumieren. Wenn man aber bedenkt, dass viele angepriesene Zutaten von Kochrezepten z. B. aus dem Fernsehen oder aus Zeitungen oder Zeitschriften exotisch sind und vom anderen Ende der Welt zu uns gekarrt werden müssen, dann ist das bedenklich, bzw. alle wollen den Klimaschutz, jedoch niemand denkt regional. Muss ich im Winter all die Produkte haben, die bei uns nur im Sommer reifen, oder muss ich jeden Tag exotische Zutaten für meine Kochprozeduren verwenden? Wenn man an die Flugzeuge denkt, die Kiwis aus Neuseeland, Limetten aus Kolumbien, Heidelbeeren und Himbeeren aus Südamerika und Äpfel aus Afrika bringen, oder an die Frachter, die Container in Hochhaushöhe geladen haben, nur um unseren Kon sumwahn zu decken, dann kann es einem leicht übel werden. Ich denke, da kann sich jeder beim Schopf packen und sagen, ja, ich kann eigentlich auch etwas zum Klimaschutz beitragen, wenn ich wieder beginne, regional zu denken. Ingrid Knollmayr, Graz * * * Nicht auf U-Bahn warten Zum Bericht über die U-Bahn- Pläne: Wenn wir es schaffen würden, ein hochwertiges Radverkehrsnetz zu realisieren, dann hätten wir schon sehr viel von unserem Verkehrsproblem gelöst. Das ist verhältnismäßig günstig und schnell umzusetzen. Viele Diskussionen zum innerstädtischen Verkehr würden sich dann erübrigen. Wir könnten so die Bemühungen auf die notwendige Verbesserung der Busund Bahn-Verbindung mit dem Grazer Umland konzentrieren. Aber leider schaffen wir, wie es scheint, keinen großen Wurf beim Radverkehr, und darum werden lieber neue Diskussionsfelder wie die U-Bahn-Diskussion eröffnet. Wenn man schnell und wirkungsvoll handeln will, dann ist der Radverkehr die effizienteste Variante. Beim Radverkehr können in fünf bis zehn Jahren Umsetzungen im großen Stil stattfinden, beim ÖV braucht das mehrere Jahrzehnte – so viel Zeit bleibt uns nicht. Das Beispiel Utrecht (360.000 Einwohner) zeigt, dass fast die Hälfte (47 Prozent) aller Ortsveränderungen in der Stadt per Rad machbar sind. In Graz sind wir bei nur 22 Prozent. Karl Reiter, Graz * * * Lebensraum schützen Zum Bericht über das Vogelschutzgebiet in Graz: Unser Bürgermeister, weiß er eigentlich, dass rechts der Mur auch das Vogelschutzgebiet dahinvegetiert? Natur pur, Murau, wie sie sein soll, absolut schützenswert. Und was geschieht? Orientalische überlaute Musik, Jugendliche und Kinder, die mit Steinen auf die Wildenten zielen, frei laufende Hunde, ein kleines Lagerfeuer im trockenen Auwald. Die Folge davon ist, die Vogelvielfalt dünnt sich aus. Rotkehlchen, Finken, Kernbeißer, Grünfinken sieht man nicht mehr. Spatzen, Meisen, Amseln und Buntspechte kommen noch um Futter. Dafür sind die Krähen und Elstern in der Überzahl. Beide als Nesträuber bekannt. Eichhörnchen, Dachse, Eidechsen, Ringelnattern und Fledermäuse haben hier ihren Lebensraum. Auch die gehören geschützt, bevor es zu spät ist und die Kinder diese Tiere nur noch im Lexikon sehen können. Gertrude Magdalenz, Graz * * * Skaten ist laut Dass Skaten auf Plätzen laut ist, wissen auch die Skater, und die Anrainer etwa am Kaiser-Josef- Platz oder Lendplatz wissen ein Lied davon zu singen. Es knallt einfach laut, wenn das Skateboard „landet“. Das ist nicht neu, denn Skaten in der Stadt ist ein Statement und ein Lebenszeichen. Außerdem spielt man Skater-Songs auch laut. Fred Reiner, Graz Goldfisch Pauli PARADIES. Der ORF-Funkhausteich wird Schritt für Schritt verbessert. Neuester „Teichbewohner“ ist der Goldfisch „Pauli“, und der kommt aus New York. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Der Teich im Funkhauspark wird zu einer echten Oase. Da fand auch Saubermacher-Gründer Hans Roth einen besonderen Platz für den Goldfisch „Pauli“. Pauli ist schon weit gereist. Er war lebendes Kunstobjekt, kreiert vom leider viel zu früh gegangenen Grazer Künstler Martin Roth, dem Sohn von Hans Roth. Von 12. bis 23. Mai 2015 war „Pauli“ auch einer der Stars in der Ausstellung von Martin Roth in der Grazer Galerie Reinisch. Nach der Ausstellung kümmerte sich die Familie um das Fischchen, das jetzt seine Heimstätte im Funkhausteich fand. Bei der Aussetzung war selbst ORF-Direktor Gerhard Koch dabei. Die Revitalisierungsarbeiten beim Funkhausteich werden vom Verein „Blühen & Summen“ um Projektleiterin Christine Podlipnig umgesetzt. Die Firma Saubermacher unterstützt diese Naturschutzinitiative. Der Funkhausteich drohte zu „verlanden“, wie das Austrocknen genannt wird. Es waren umfangreiche Ausbesserungsarbeiten durchzuführen, Pflanzen mussten mühsam entfernt werden, das Gleichgewicht zwischen Pflanzen und Tieren musste hergestellt werden. Rechtzeitig vor der Krötenwanderung gelang es auch, den Teich wieder neu mit Wasser zu befüllen. Goldfisch Pauli jedenfalls hätte kein besseres „Heim“ finden können als die Funkteich-Oase.

23. MAI 2021 www.grazer.at graz 19 im ORF-Teich ORF-Landesdirektor Gerhard Koch (l.), Christine Podlipnig und Saubermacher-Gründer Hans Roth mit „Pauli“, dem Goldfisch, beim ORF-Teich KK

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