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23. Mai 2021

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- Ruine Gösting erst 2022 bespielbar - Stadt präsentiert Rehkitz-Drohne - 1. Grazer Stadtpokal für Fußballvereine - Kinder regieren in GU - Grüne-Chefin Judith Schwentner im Interview - Die Szene feiert ihr Comeback

16 graz www.grazer.at

16 graz www.grazer.at 23. MAI 2021 An dieser Kreuzung kommt es immer wieder zu Problemen. Es ist auch die Zufahrt zum örtlichen Schulzentrum, nun kommt eine Ampel. GEMEINDE KALSDORF (2) Neue Ampel um mehrere hunderttausend Euro GELÖST. An der Kreuzung B67/Johann-Pauker- Gasse in Kalsdorf wird bald eine Ampel gebaut. Am Nachmittag waren die Schulen leer, Betreuung gab es oft keine mehr. Eltern mussten dennoch die vollen Beiträge dafür bezahlen. GETTY Geld für Eltern zurück: KPÖ Graz setzt sich ein ERSATZ. Eltern sollen Beiträge für nicht beanspruchte Nachmittagsbetreuung retour bekommen. Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Die Kreuzung der Johann- Pauker-Gasse mit der Landesstraße B67 sorgt in der Gemeinde Kalsdorf bei Graz schon länger für Probleme: „Die Verkehrsbelastung in Kalsdorf steigt immer mehr, auch auf der Landesstraße. An dieser Kreuzung ist auch die Zufahrt zu unserem Schulzentrum. Dort gibt es immer wieder Stau und Verkehrschaos. Vor allem das Ausfahren aus der Johann- Pauker-Gasse ist oft schwer. Es kommt hier immer wieder zu Gefahrenmomenten,“ berichtet Bürgermeister Manfred Komericky. Die Lösung des Problems ist nun beschlossene Sache: Im Gemeinderat einigte man sich auf den Bau einer neuen Ampelanlage. „Wir hoffen, dass durch die neue Ampel der Verkehr geordneter, sicherer und flüssiger wird“, sagt Komericky. Die Ampel ist nicht Manfred Komericky die einzige geplante Maßnahme, um die Verkehrssituation an der Kreuzung besser in den Griff zu bekommen, auch eine neue Abbiegespur ist geplant. Der Bau der Ampel wird schon seit längerer Zeit besprochen, im Gemeinderat wurde man sich auch auf politischer Ebene einig: „Alle im Gemeinderat vertretenen Parteien haben gemeinsam an einem Strang gezogen, um das Projekt voranzubringen“, sagt Bürgermeister Komericky. „Der Schutz unserer Bürger, insbesondere der Kinder, ist uns sehr wichtig. Ich bin sehr froh, dass wir das endlich umsetzen können.“ Große Investition Die Gemeinde nimmt für den Bau der Ampel viel Geld in die Hand, sie wird mehrere hunderttausend Euro kosten. Der Baustart soll gleich zu Beginn der Sommerferien erfolgen. Geplant ist, die Ampel bis zum Ende der Ferien fertigzubauen. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Seit Monaten werden Kinder und Jugendliche in den Schulen nur tageweise betreut. Das hat auch Auswirkungen auf die Nachmittagsbetreuung. Obwohl Eltern auf eine tägliche Betreuung Anspruch hätten, haben viele aufgrund Bedenken oder eindringlicher Bitten von Direktoren ihre Kinder nicht zur Gänze in Betreuung geschickt. Trotzdem sind die Beiträge in voller Höhe fällig. „Obwohl Eltern hier die Betreuungsarbeit übernommen haben, sollen sie die vollen Kosten der Nachmittagsbetreuung seit der teilweisen Öffnung der Schulen bezahlen. Das ist nicht zumutbar“, bringt es KPÖ-Gemeinderätin Christine Braunersreuther auf den Punkt. Die „Schulische Tagesbetreuung Graz GmbH“ begründet laut KPÖ dies lapidar damit, dass sie den Eltern im ersten Lockdown ohnehin entgegengekommen ist. Kein starkes Minus Nun wurde der Jahresabschluss offengelegt. Dieser zeigt, dass durch coronabedingte Lockdowns diverse Leistungen nicht erbracht und verrechnet werden konnten, heißt somit, es gab weniger Ausgaben als geplant. Rund 2,7 Millionen Euro waren ursprünglich budgetiert, ausgegeben wurden laut dem Bericht hingegen nur rund 1,9 Millionen Euro. „Dank der Stadt Graz haben die Nachmittagsbetreuungen somit viele hunderttausend Euro gespart“, zeigt Stefan Herzog (KPÖ- Gemeinderatsklub) auf. Während des ersten Lockdowns – in welchem die Elternbeiträge rückerstattet wurden – belief sich das Minus lediglich auf 75.000 Euro. „Und das aber unter Einberechnung von Kurzarbeit und weniger Essensausgaben“, stellt Herzog klar. Am Geld soll es laut der KPÖ am Ende jedenfalls nicht scheitern. Die KPÖ Graz hat in der Gemeinderatssitzung einen Antrag eingebracht, dass den betroffenen Eltern die bezahlten Beiträge für den Zeitraum des eingeschränkten Präsenzunterrichts rückerstattet werden. Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner konnten wir bis zum Redaktionsschluss für ein Statement nicht erreichen.

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