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23. Juni 2021

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- Verkehrsstadträtin Elke Kahr: „Die Bim hat Potenzial!" - Aufsteirern heuer in neuer Form - Schwarz-Blaue Koalition in Graz: „Stimmen die Prozente, geht's weiter!" - Rendi-Wagner in Graz: Aktion 40.000 gegen Arbeitslosigkeit - Vierzig Jahre Schützenhöfer im Landtag - Schauspielhaus präsentierte neuen Saisonplan

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4 graz www.grazer.at 23. JUNI 2021 Schwarz-Blau in Graz Koalition: „Stimmen die Prozente, geht‘s weiter“ DUO. Sollten die Prozentzahlen bei der Neuwahl in Graz passen, könnte nach Meinung des FP-Chefs Eustacchio die Koalition weitergehen. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at In demostrativ harmonischer Einigkeit präsentierten Bürgermeister Siegfried Nagl (VP) und sein Vize Mario Eustacchio (FP) passend im Trauungssaal des Rathauses die Bilanz ihres Regierungsprogramms „Agenda 22“. Nagl: „Jetzt kommt bald die Zeugnisverteilung und wir haben schon alle Schularbeiten abgegeben und waren schnell unterwegs. Von den 287 Ideen der Agenda sind 244 bereits umgesetzt bzw. gerade in Reallisierung,. Das obwohl die Pandemie einen erheblichen Mehraufwand verursacht hat.“ Nagl verwies auf das Wirtschaftspaket, das spontan geschnürt werden musste und auch auf den erstmals eingesetzten sozialen Notfallfond. Eustaccio: „Wir haben kein Thema ausgelassen und alles getan um während des Lockdowns die Stadt am Laufen zu halten. Wir haben zusätzliches Personal aufgenommen und dafür gesorgt, dass die Stadt sozial gut performen kann. Als einzige Stadt Österreichs haben wir die Bauernmärkte offen gehalten, um dadurch eine gewisse Normalität aufrechtzuerhalten.“ Nagl: „Für das Kulturjahr 2020 haben wir viel Geld investiert und konnten mit dem Sportjahr 2021 auch die Menschen bewegen. Wir haben viel in den Klimaschutz investiert und einen Klimalschutzbeirat installiert.“ Eustacchio: „Nehmen wir den Murraum. Wir haben am Grünanger ein Leuchtturmprojekt hingestellt. Hier wird gezeigt, wie leistbarer Wohnraum aussehen kann. Wir haben am Lendplatz die Halle renoviert und eröffnen am Freitag zwei neue Standl. Bei dem Problem Mietrückstand, wo Menschen ihre Miete nicht mehr bezahlen konnten, haben wir dafür gesorgt, dass niemand seine Wohnuing verloren hat. Wir haben viel in den Tierschutz investiert. Ich war selbst dabei, als mit speziellen Drohnen Rehkitze in hohem Gras vor den Mähdreschern gerettet werden konnten. Ich habe selbst eines gerettet und so nebenei bemerkt, es ist ein schönes Gefühl, wenn man selber so ein kleines Tier retten darf.“ Der Bürgermeister wiederum verwies auf Reininghaus, wo der neue Stadtteil wächst und wächst. Nagl: „In Kürze werden wir den Reininghauspark eröffnen. Da gibt es dann 800 neue Bäume. Es sind bereits die ersten von insgesamt 12.000 Menschen eingezogen und es haben sich die ersten Betriebe angesiedelt.“ Nagl verwies beim Thema Freizeit auch auf den Ausbau Thalersee. Nagl: „Das neue Restaurant wird super, wir investieren insgesamt am Thalersee sehr viel Geld. Was fehlt, sind Parkplätze und das bringt vielleicht das Gondelprojekt Plabutsch wieder ins Spiel, allerdings erst in der nächsten Periode.“ Da die noch laufende Periode zu Ende geht, stellt sich auch die Frage „Wann wird in Graz gewählt?“ Nagl: „Ich muss laut Statut die Wahl ausschreiben und denke derzeit darüber nach wann gewählt wird. Vorverlegen wollen wir beide die Wahlen nicht.“ Eustacchio: „Wir gehen getrennt in die Neuwahl und entscheiden je nach Ergebnis. Wenn es sich ausgeht, können wir weitermachen. Wir haben gemeinsam, wie man sieht, viel erreicht.“ Bürgermeister Siegfried Nagl und Vizebürgermeister Mario Eustacchio zogen Bilanz zur Agenda 22. STADT GRAZ/FISCHER Agenda Graz (Auszug) ■ Klimaschutz: Grünraumoffensive, Ein Baum für jedes Kind, Sanierung Bründlteiche, Klimainnovationsstadt, 60 Millionen Euro budgetiert ■ Bildung und Familie: Schulausbauprogramm, Lehrlingsund Ausbildungsoffensive, Sommerbetreuungspaket, Familienpass. ■ Wohnen: Abschaffung der Wartelisten im städtischen Wohnbau, erster gemeindeeigener Wohnbau seit 50 Jahren. ■ Mobilität: Gratis Öffis samstags, Tim Knotenpunkte, E-Busse, Radoffensive, Bim- Ausbau ■ Stadtentwicklung: Reininghauspark, Rettung Girardihaus, Generalsanierung Kaiser-Josef- Platz. ■ Kultur: Kulturjahr 2020, Museums-Ausbau, Modernisierungsoffensive Messe Graz. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/ 80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/ 80 666 6897), Mag. 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23. JUNI 2021 www.grazer.at Rendi-Wagner in Graz: graz 5 Aktion 40.000 gegen Arbeitslosigkeit FORDERUNGEN. SPÖ-Bundesvorsitzende Pamela Rendi-Wagner versicherte sich in Graz der Zustimmung vor dem Parteitag. Sie forderte eine Aktion 40.000 und die Abschaltung des AKW Krško. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at In wenigen Tagen, am Samstag, steht für SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner der Bundesparteitag an. Heute besuchte sie Graz und thematisierte dabei einerseits die Probleme am Arbeitsmarkt, den Pflegekräftemangel und die Laufzeitverlängerung des Atomkraftwerks Krško. Vom steirischen Parteivorsitzenden Anton Lang wurde ihr Unterstützung zugesichert. Pamela Rendi-Wagner und Anton Lang in der neuen Parteizentrale. PATRICK NEVES Fokus Arbeitsmarkt „Die SPÖ hat eine genaue Vorstellung, wie Österreich nach Corona aussehen soll. Und dort, wo die SPÖ regiert, wird vorgezeigt, wie verantwortungsvolle lösungsorientierte Politik ausschaut“, so Rendi-Wagner mit Verweis auf den steirischen Umgang mit der Wirtschaftskrise. Gleichzeitig thematisierte sie die Situation am Arbeitsmarkt, vor allem für Langzeitarbeitslose. „Es braucht gezielte Beschäftigungsprogramme, um genau die zu erreichen“. Wie die „Aktion 40.000“, um Menschen wieder in Arbeit zu bringen. Daneben sprach Rendi-Wagner den Mangel an Pflegekräften an: „In Österreich fehlen in den nächsten zehn Jahren bis zu 80.000 Pflegekräfte. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit sehr hoch. Diese Rechnungen muss man zusammenführen. Die Devise muss lauten: „Ausbilden, weiterbilden, umschulen“. Die Steiermark sei hier ein Vorbild, gezielt würden aktuell um die 350 Personen aus der Arbeitslosigkeit für einen Pflegeberuf ausgebildet. Krško abschalten Schockiert zeigte sich die SPÖ- Parteivorsitzende über die geplante Laufzeitverlängerung des AKW Krško in Slowenien. „Das ist der falsche Weg. Die Energiewende muss schnell vollzogen werden und zwar in Richtung erneuerbarer Energie und nicht Hochrisikoenergie.“ Sie forderte eine sofortige Abschaltung und appellierte an Bundeskanzler Sebastian Kurz, sich am Wochenende bei seinem Slowenienbesuch, dafür einzusetzen. BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIARMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / FERRANTRAITE Steiermark impft. Eine Corona-Schutzimpfung schützt nicht nur unsere Gesundheit. Sie ist der Weg zurück in unser normales Leben. Die Schutzimpfung ist gratis und sicher. ! Ab Mai kommen alle impfwilligen 50- bis 65-Jährigen an die Reihe: Bitte melden Sie sich unter www.steiermarkimpft.at an! Mehr erfahren Sie auch unter www.impfen.steiermark.at Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch über die Hotline der AGES unter 0800 555 621

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