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23. Dezember 2018

- Rotes Kreuz sucht ein neues Headquarter in Graz - Kulturjahr 2020 möchte „urbane Zukunft schaffen“ - Mit Sportsgeist gelingt Inklusion - Aus für roten Teppich in der Schmiedgasse - In Freibädern soll es Gratis-Eislaufen geben - Weihnachtserinnerungen der Promis

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viva redaktion@grazer.at & 0 316 / 23 21 10 20 Es gibt fast nichts Schöneres zu Weihnachten!“ Schwärmt Blumenkönigin Eva Spiegel von der Kombination aus Euphorbien, Rosen und Weihnachtssternen. KK www.grazer.at 23. DEZEMBER 2018 Mit „Blumen-Stars“ nach WEIHNACHTLICH. Der Weihnachtsstern ist wohl die beliebteste Blume zurzeit. Mit seiner Farbenvielfalt und neuen trendigen Sorten bringt er jedes Zuhause in eine weihnachtliche Stimmung. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Entscheidung statt lange Beratung Morgen ist es so weit, der Heilige Abend kommt zur Tür herein. Aus diesem Anlass sieht man in vielen Haushalten bunt blühende Weihnachtssterne. Neben dem traditionellen Adventkranz und dem Kalender sind es vor allem nämlich diese Blumenschönheiten, die sogar als Vorweihnachtsboten gelten. Schon seit den 1950er Jahren begleitet die Winterpflanze unzählige Wohnungen und Häuser. Immerhin gibt es im Blumenfachhandel bereits über 150 verschiedene Weihnachtssternsorten – die Auswahl ist somit riesig, wie Ferdinand Lienhart, Obmann der steirischen Gärtner, erzählt. Neue Farben strahlen Den Weihnachtsstern kennt man grundsätzlich in den beiden Farben Rot und Weiß. Blumenliebhaber wird es aber freuen zu hören, dass die Farbpalette im heurigen Jahr ordentlich zugenommen hat. „Klassisches Rot ist am beliebtesten, gefolgt von Cremeweiß und Bordeaux“, erzählt Lienhart. Mit Apricot, Lachs, Orange, Pink und Rosa, aber auch Zimtfarben und Zitronengelb wächst der Mark nun gewaltig. Ein funkelnder Stern für jedes Zuhause – ganz persönlich und individuell. Nicht nur die Farben verändern sich, sondern auch die Wuchsform. Vom Hochstamm über Buschformen oder Minipflanzen bis hin zum Schnittweihnachtsstern. Die richtige Pflege Das A und O beim Weihnachts- Astrologin bietet fixfertige Lösungen Kurios. Eine Grazerin gründete jetzt den Astro Club, der für ein monatliches Entgelt Menschen hilft, eine Entscheidung zu treffen. Rund um die Uhr kann man sich dort Lösungen für konkrete Situationen holen. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Ich denke, dass die Menschen so überfordert sind mit ihrem alltäglichen Leben, dass sie es einfach nicht schaffen, sich auf sich selbst zu besinnen. Sie können keine Entscheidungen mehr treffen, bei all den Belastungen, mit denen sie schon kämpfen“, so die Grazerin Geraldine Schmid. Seid 16 Jahren ist sie als Astrologin, aber auch Trauma-Therapeutin und Kinderbuchautorin tätig. Und da ist ihr in den letzten Jahren eine Veränderung aufgefallen: „Die Leute wollen keine ewig langen Astro-Beratungen mehr. Früher hat das viel Zeit und Aufwand bedeutet, sie haben das Gespräch gesucht. Jetzt wollen sie oft gar nicht mal das Warum und Wieso wissen, sondern nur noch eine fixfertige Lösung – etwa ob die Partnerwahl passt oder nicht. Keiner nimmt sich mehr Zeit, nicht einmal für Entscheidungen.“ Lösungs-Flatrate Auf diese Entwicklung hat Schmid jetzt reagiert und den „Astro Club“ gegründet. Eine Mitgliedschaft dauert immer ein Jahr und kostet 9,99 Euro im Monat. Dafür können unlimitiert Entscheidungen erfragt werden. Mittels der App „eyetime“ steht Schmid zur Verfügung – egal zu welcher Tageszeit. „Ich lege dafür ein Profil für das jeweilige Mitglied an und habe dieses am Smartphone auch immer dabei. So kann ich reinsehen und kurz und bündig Auskunft geben. Das Ergebnis erfolgt dann schriftlich über die App“, erklärt Schmid. „Dies setzt sehr gute astrologische Kenntnisse und Spontanität vor- aus – beides traue ich mir und meiner langjährigen Erfahrung zu.“ Astro-Kindererziehung Und eine weitere Entwicklung fällt der Astrologin auf: „Erziehungstipps sind immer mehr gefragt. Daher empfehlen sich auch kurz und prägnant ausgearbeitete Kinder- bzw. Baby-Horoskope.“ Bis zum 7. Lebensjahr können Kinder miteinbezogen werden. Die Grazer Astrologin Geraldine Schmid hat den „Astro Club“ gegründet, um den Mitgliedern schnell bei akuten Entscheidungen helfen zu können. PRIVAT

23. DEZEMBER 2018 www.grazer.at viva 21 ➜ IN GETTY (2) Echte Blumen Frische Schnittblumen verleihen einem Raum eine schöne Note. Noch dazu duftet es so schön danach. Falsche Blumen Blumenarrangements, bei denen man schon von Weitem sieht, dass sie unecht sind, sind OUT. OUT ➜ den Sternen greifen Weihnachtssterne gibt es in über 150 verschiedenen Sorten. STARS For EUROPE (3) stern ist ganz klar: das Gießen. Der Topfballen der Pflanze soll nie komplett austrocknen, al- lerdings auch nicht durchnässt sein. Es sollte reichen, alle zwei Tage zu gießen. „Ein gesunder Weihnachtsstern zeichnet sich durch dichtes Laub und gelbgrüne Knospen aus – ein ganz wichtiger Frische indikator“, so der Obmann. Auch der Standort ist wichtig für die Gesundheit der Pflanze: Helle, warme, vor Zugluft geschützte Plätze mit ausreichendem Tageslicht sind optimal. Dunkle Räume sollte man gänzlich meiden. Tipp: Schnittblumen bleiben bis zu zwei Wochen frisch, wenn man die Schnittfläche direkt nach dem Schneiden versiegelt. Die Stiele für ein paar Sekunden in zirka 60 Grad heißes Wasser halten und dann sofort in kaltes Wasser tauchen. Die Blumen in eine Vase mit frischem Wasser stellen – fertig. J. Umschaden, C. Urban, K. Schwarzl und G. Umschaden (v. l.) picbykrispl 5000 Euro für kranke Kinder ■■ Unternehmer Karl Schwarzl feierte kürzlich seinen 90. Geburtstag. Auf Geschenke verzichtete der Jubilar bei der Feier – stattdessen stockte er den gespendeten Betrag von 2500 auf 5000 Euro auf und übergab ihn nun in der Schwarzl-Klinik im Beisein von Primar Johann Umschaden und Klinikchefin Grete Umschaden fürs Projekt „Nachsorge ist Vorsorge“ an Kinderkrebsspezialist Christian Urban.

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