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23. August 2020

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- In Gastgärten herrscht Gedränge, bei Konzerten gähnende Leere - Hochwasserschutz: Diese Grazer Bäche werden heuer noch sicherer - Angriffe auf marginale Gruppen häufen sich: Neue Dimension der Diskriminierung - Wasserbecken im Fischpark fehlt das Wasser - Ausbau der Vincke-Gründe gefährdet die Gämsen - Zwei neue Radweg-Teile für Graz - Brauhaus Graz-Eggenberg geschlossen - Stiwoll baut an der Nahwärmeversorgung - Andritzer Busbahnhof platzt aus allen Nähten

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22 graz www.grazer.at 23. AUGUST 2020 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Aus Angst auf Radweg Zum Bericht „Aus Angst mit dem Rad am Gehweg“: Ein Radfahrer fährt mit 20–22 km/h, somit ist er ca. 6–8 Min. lang unterwegs auf der Grabenstraße von der Hochsteingasse bis zur Andritzer Maut. Wenn er auf der Fahrbahn fährt, blockiert er in dieser Zeit eine der beiden Fahrbahnen und riskiert Hals und Kragen. Er fährt dabei neben einem Gehsteig, auf dem niemand unterwegs ist. Würde er auf dem Gehsteig fahren dürfen, die Autofahrer wären froh, wenn sie ungehindert beide Fahrbahnen benützen könnten, und er wäre nicht gefährdet. Sollte wider Erwarten doch einmal ein Fußgänger unterwegs sein, könnte er doch kurz absteigen und danach wieder weiterfahren. Es wäre doch sinnvoll. Csaba Horvath, Graz * * * Wo bleibt Nächstenliebe? Zum Bericht: „Kirchen: Millionen für Bautätigkeiten“: Ich habe soeben aus Ihrem Artikel entnommen, dass die Kirche Millionen für Sanierung und andere Objekte inwestiert!!! Und das in Zeiten wie diesen, mein Gott, haben sie nichts Wichtigeres zu tun? Die Wirtschaft geht bergab, Leute sind arbeitslos, ganze Familien leiden, sind noch mehr verschuldet, wissen nicht, wie sie durchkommen sollen. Und was macht die Kirche????? Sanieren??????? Tzzzz, wo ist die Nächstenliebe, Hilfe wäre hier wohl eher angebracht, mit Geldspenden oder rückständigen Mietzahlungen und vielem mehr!!!!! Die Kirche ist reich, also bitte, ist es nicht an der Zeit zu teilen!!!????? Aber diesbezüglich hört man ja nie etwas, ganz egal ob die Welt hungert oder medizinische Versorgung braucht, Schulen, Spitäler ... In armen Ländern spendet immer nur das Volk!!! Karin Zehetner, Graz * * * Kein Augenarzttermin! Nach telefonischer Anfrage für einen Termin bei meinem Augenarzt und einer empfohlenen Wahlärztin in GU-Süd wurde mir empfohlen, die Augenklinik (Graz LKH) aufzusuchen. Dort wurde ich jedoch mit meinen Augenbeschwerden nicht aufgenommen, da ich keinen fixen Termin hatte. Statt einer Behandlung bekam ich eine Liste mit 50 Augenarzt-Adressen in Graz ausgehändigt, mit der Empfehlung, alle „durchzutelefonieren“, was ich dann auch tat. Wegen Urlaubsansagen, Aufnahmestopp bis zu telefonischer Unerreichbarkeit und falschen Telefonnummern konnte ich von 50 Kassen- und Wahlärzten keine einzige Terminzusage erreichen. Gabriele Hellemann, Graz * * * Bravo zum Kommentar Zum Kommentar von Verena Leitold „Sind wir eigentlich noch bei Trost?“: Müsste auf der Titelseite stehen, um viele Menschen zu erreichen. Leider sind Empathie, Humanität und Anstandsdenken nicht mehr „up to date“. Haben solch denkende Menschen jedoch selbst negative Erfahrungen, erwarten sie von jedem anderen genau diese eigentlich selbstverständlichen Begriffe wie Verständnis, Mitgefühl und Hilfe.Sigmund Freud hätte wohl großes Gefallen an Erklärung. Anstandsregeln sind leider auch „out“ und anonyme Kundgaben „in“ ! Traurig, Menschen geben über Menschen Kommentare ab, die ihnen persönlich gar nicht bekannt sind. Für mich kleine Mephistos aus der Ferne. D. Ebert, Graz * * * Der Hass hat nie Ruhe Zum selben Kommentar: Vielen Dank, Sie sprechen mir aus der Seele. Ich habe in letzter Zeit auch Hässliches erlebt. Die Menschen sind im Inneren immer gleich geblieben. Sie können es nur nicht mehr so ausleben. Eine Nachbarin sagte, wenn es hart auf hart geht, z. B. Hunger etc., bringen sie sich gegenseitig um. Natürlich hat es aber immer einige Gute gegeben, auch in den schrecklichsten Zeiten. Vielleicht können Sie einmal schreiben, dass wir uns nur selbst am meisten schaden, wenn wir böse sind und hassen, weil dann zerstören wir uns selbst komplett, und es bringt Unglück über uns. Was man sät, wird man ernten.

23. AUGUST 2020 www.grazer.at graz 23 Der Hass hat nie Ruhe, er wird immer ärger, siehe Hitler, und führt zu Verzweiflung und Selbstmord. Die Liebe gibt Glück, Ruhe und Seelenfrieden, auch wenn man dafür sterben müsste. Veronika Preihs, Graz * * * Negative Berichterstattung Zum Kommentar von Verena Leitold: Bravo, endlich jemand, der auch darüber schreibt, dass in „Zeiten wie diesen“ die Leute nicht zusammengewachsen sind und aufeinander aufpassen. Es gibt so viele „Gutmenschen“ wie noch nie, es wird jede Kleinigkeit dazu verwendet, andere in die Schranken zu weisen, und passiert es dann mal doch, wird darüber gelästert. Es ist aber nicht Corona allein dran schuld, dass Leute so negativ aus sich rausgehen, man hat gemerkt, wenn man auch noch so gehässig ist, es hat keine Folgen, und daran sind nicht Soziale Netzwerke schuld, es ist die Berichterstattung, egal von welchem Medium, es werden negative Meldungen, Nachrichten bevorzugt. Aufgrund dessen, so glaube ich, nimmt sich das Individuum auch kein Blatt mehr vor den Mund und verbreitet auch nur Negatives . Peter Fabian, Graz * * * Mur-Wasser überprüfen Zum Bericht: „Mur: Hochwasser verschlechtern Wasserqualität“: 1) Behörde fragen, wann die Wasserqualität überprüft wurde bzw. wird. 2) Wenn dies nicht kurzfristig passiert, ersuche ich den „Grazer“, eine Probe der Mur untersuchen zu lassen und zu veröffentlichen. Erich Jeindl, Graz * * * Autos sind viel zu schnell Zum Bericht: „Aus Angst mit dem Rad am Gehweg“: Geehrter Herr Radkovic, habe mit Interesse Ihren Kommentar zur Problematik „Radfahrer auf der Grabenstraße“ zwischen Hochsteingasse und Einfahrt Tunnel Nord bzw. umgekehrt gelesen. Nicht erwähnt haben Sie, das in diesem Bereich Geschwindigkeitsübertretungen durch den motorisierten Verkehr nahezu zur Selbstverständlichkeit geworden sind, aber von den Behörden anscheinend nicht wahrgenommen werden. Viele Leserbriefe kamen zu unserer letzten Ausgabe vom 16. August. Wir bewohnen das Haus Grabenstraße 85; bei der Gehwegpflege zischen die Radf a h r e r In der Luft 2021 kommen die Staatsmeisterschaften im Flugsport nach Graz. Aero-Club-Präsident Wolfgang Malik verrät erste Details. 8/9 Baustelle. Dom, Basilika Mariatrost, Pfarrhof St. Peter, Kalvarienberg, Leechkirche, Karlauerkirche, Pfarrkirche St. Josef und weitere werden demnächst baulich wieder auf Vordermann gebracht. Insgesamt steckt die Diözese Graz-Seckau mehr als 9,5 Mi lionen Euro in Sanierungsprojekte. SEITEN 4/5 am Gehweg ohne Rücksicht an mir vorbei, bei einer Nutzung dieses Weges als Geh-/Radfahrweg würde ich mich weigern, weiterhin die laufende Pflege durchzuführen. Schon der seinerzeitige Bezirksvorsteher, Herr Schwarzl, hat versprochen, sich für häufige Geschwindigkeitskontrollen einzusetzen, nur bisher haben wir davon nichts bemerkt. Adolf Jauk, Graz * * * Wer denkt an Fußgänger! Zum selben Bericht: In der Bergmanngasse ist mir neulich innerhalb einer Woche an zwei Tagen jeweils ein Radfahrer am Gehsteig entgegengekommen. Da diese keinerlei Anstalten machten, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren, geschweige denn anzuhalten u. abzusteigen, war ich gezwungen, auf die Fahrbahn der werktags um 16 Uhr ja wohl kaum befahrenen zweispurigen Einbahnstraße auszuweichen. Kein Danke von den Radfahrern, nur herabwürdigende Blicke. Da ich seit Jahren nur noch zu Fuß (od. Öffis) unterwegs bin, bedanke ich mich bei den Kfz- Lenkern, welche auf Fußgänger wesentlich mehr Rücksicht nehmen. Vor Schutzwegen halten von 100 Kfz-Lenkern 99 an, um mir das ungehinderte Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen, allerdings nur 1 von 100 Radfahrern weicht zumindest aus. Ein Spaziergang am Schwimmschulkai ist eine Konzentrationsübung für Fußgänger, da die Radfahrer (sicher 90 % von ihnen) sich rücksichtslos fortbewegen. Man muss den entgegenkommenden Radlern ausweichen u. dabei gleichzeitig auf die von „hinten“ kommenden Radler achten. Darum ist mein nicht ganz ernst gemeinter Lösungsvorschlag: alle Gehsteige und -wege nur noch für Radfahrer und ein ganz kleiner „Fußwegstreifen“ für Fußgänger auf der Fahrbahn. Bernd Kraßnitzer, Graz * * * Mur als Fluss zum Baden? Zum Bericht: „Mur: Hochwasser verschlechtern Wasserqualität“: Badefantasien in der Mur waren eine von so vielen gerne verwendeten bewussten Täuschungen der Kraftwerks-Lobby, um dem seriösen und wohlbegründeten Widerstand mit PR zu begegnen. Abgesehen von der bewusst gewählten Bildsprache – Menschen in Sommerbekleidung, die mit Badetüchern nah am Wasser liegen oder im Wasser stehen, plantschende Hunde etc. – kann man das heute noch nachlesen. In der Präsentati- 15. AUGUST 2020, AUSGABE 33 Dicke Luft Der Individualverkehr ist im Lockdown zurückgegangen, Lkw sind teils mehr gefahren. Experten fürchten Rückschritt. 14/15 Diözese investiert Millionen in die Kirchen-Sanierung LUEF (5), GE TY on „Lebensraum Mur“ stehen die Begriffe BADEsteg, BADE bucht und BADEdeck. Nagl und Eustacchio haben das in einer Pressekonferenz im Juni 2018 stolz präsentiert. Die Energie Steiermark spricht in Werbefoldern wörtlich von „zahlreichen neuen Badeplätzen“. Dass man unter diesen Umständen auch noch Millionen für eine „Wassersportwelle“ verschleudert, kann man nur unter „Brot & Spiele“ einordnen. Peter Oberleitner, Graz

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